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Zinnkraut – der Alleskönner für Haut, Haare & Nägel

Natürliche Kräftigung durch Kieselsäure – Zinnkraut Wirkung

Zinnkraut, Ackerschachtelhalm, Schachtelhalmkraut oder Equisetum, es gibt viele Namen für das natürliche Heilmittel aus dem Kräutergarten. Die Pflanze ist ein echtes Wundermittel für den ganzen Körper: Haare, Haut, Nägel und Gewebe werden durch den Schachtelhalm gestärkt.

Doch welche Inhaltsstoffe hat Zinnkraut?

Der hohe Gehalt an Kieselsäure, welcher bis zu 10 % betragen kann, macht die Pflanze zum Allrounder der Heilpflanzen.

Da Silicea, oder auch Kieselsäure genannt, einer der Hauptbausteine des Bindegewebes ist, hilft das Spurenelement bei der Stärkung und Erhaltung der Elastizität von Haaren, Haut, Fingernägeln, Knochen und Zähnen.

Auch bei Problemen mit der Schilddrüse kann die Behandlung mit Ackerschachtelhalm unterstützen, da die Schilddrüse zum Großteil aus Silicea besteht.

Die Geschichte des Zinnkrauts:

Das Kraut zählt zu den ältesten, bekannten Pflanzen der Erde. Bereits im Mittelalter wurde der Ackerschachtelhalm verwendet, um verschiedene Erkrankungen zu behandeln. Später erlangte der Schachtelhalm den Namen Zinnkraut, da mit dem Kraut das Schwermetall Zinn glänzend poliert wurde. Obwohl das Kraut sich über die letzten Jahrhunderte nicht verändert hat, überlebt es bis heute in vielen Regionen.

Anwendung von Zinnkraut als Volksmittel

Wann wird Zinnkraut angewendet?

Generell wirkt der Ackerschachtelhalm immunstärkend, entschlackend und blutstillend. Zudem hat das Kraut einen positiven Effekt auf den Haushalt von Elektrolyten und Hormonen. Zinnkraut kann unter anderem Nägel, Haut und Haar kräftigen, dies sind aber noch lange nicht alle Anwendungsgebiete, wofür das, mit Kieselsäure geladene, Kraut verwendet werden kann.

Zu den Haupteinsatzgebieten gehören zudem:

  • Nierenbeschwerden: Bei Problemen mit den Nieren kann Zinnkraut durchspülend wirken und so die Nierentätigkeit anregen.
  • Harnwegserkrankungen: Bei Entzündungen der Harnwege oder Blase kann Tee aus Ackerschachtelhalm die Blasenentzündung mindern.
  • Hauterkrankungen: Zinnkraut Tinkturen unterstützen die Behandlung von Akne und anderen Unreinheiten der Haut
  • Stärkung des Bindegewebes: Bei Schmerzen, bei Rheuma & Gicht, sowie Rückenschmerzen, Ischias oder Bandscheibenvorfällen kann die unterstützende Wirkung der Mineralstoffe von Zinnkraut kleine Wunder bewirken. Das natürliche Bindemittel hilft beim Aufbau von Bindegewebe sowie Knorpelsubstanz und erhält die Elastizität von harten Knochengeweben.
  • Hormonhaushalt: Bei Schwangerschaft und Wechseljahrbeschwerden hilft Zinnkraut, den Hormonhaushalt unter Kontrolle zu bringen. Zudem hilft das Kraut bei Wassereinlagerungen und verleiht Frauenpower.  
  • Durchblutungsstörungen: Die Anwendung von Ackerschachtelhalm hilft, Probleme mit der Durchblutung zu behandeln, zudem wirkt das Kraut blutstillend. 

In den meisten Fällen wird das Zinnkraut in Form von Tee, Trinktur oder als Badezusatz verwendet. Bei Magenbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Sodbrennen und Gallensteinen kann er unterstützend wirken.

Hat Zinnkraut Nebenwirkungen?

Für die Anwendung von Zinnkraut sind bislang keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Die natürliche Kraft der Pflanze kann also ohne Bedenken verwendet werden.

Positive Wirkungen: Zinnkraut für Kopf und Psyche

Wie schon sein Aussehen, das einem Skelett gleicht, verrät, verleiht der Ackerschachtelhalm der Psyche Rückgrat. Dies hilft nach Schocks, bei Ängsten und in Trauer- oder Mobbingsituationen und gibt Halt.
Das Kraut hilft, zu seinen Bedürfnissen zu stehen, auch wenn jemand anderer etwas dagegen hat. Bei Entscheidungsschwierigkeiten oder langwierigen Prozessen fördert es Struktur und Disziplin, um gute Lösungen zu finden.