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Immortelle – hautverjüngend, zellerneuernd und gewebestraffend?

Immortelle soll über Haut verjüngende und Gewebe straffende Eigenschaften verfügen

Eine Pflanze für die Schönheit

Die Immortelle, übersetzt “die Unsterbliche” versetzt die Kosmetikindustrie seit Jahren in Euphorie wegen ihrer ausgesprochen Haut regenerativen und verjüngenden Eigenschaften. Außerdem gilt sie als gewebestraffend und zellregenerierend.
Beliebte Eigenschaften in einer Zeit in der Menschen immer älter werden und viele gerne jünger aussehen, als sie sind. Eine Zeit in der Schönheitsoperationen, Unterspritzungen und Lifting von manchen bereits als normale Schönheitspflege angesehen werden. Anti Aeging ist allerdings nur ein Ausdruck unserer Zeit für den bereits uralten Wunsch des Menschen nach ewiger Schönheit und Jugend.

Auf die Qualitäten der Immortelle hat -laut Homer- übrigens schon Odysseus gesetzt, als er abgekämpft von seinen Abenteuern, bei seiner Rückkehr zu Penelope gut aussehen wollte.
Mit Erfolg, wie es heißt.

Wie wird Immortelle angewendet?

Im Mittelmeerraum schwören die Frauen seit Jahrhunderten auf den Ölansatz der Blüten in Olivenöl, wie sie ihn nach alter Tradition herstellen. In der Kosmetik und der Aromatherapie wird oft das ätherische Öl verwendet, das mühsam zu gewinnen und daher sehr teuer ist. Das ätherische Öl aus Immortelle gilt als sehr Haut verträglich. Sehr gut ist auch eine Mischung aus Ölansatz mit etwas ätherischem Öl, weil sie gleich direkt verwendet werden kann. Auch als Tee kann Immortelle getrunken werden.

Doch Immortelle ist nicht nur für die Schönheit gut.
Sie ist eine hervorragende Heilpflanze.

  • Sie wirkt Muskel entspannend und krampflösend. Deshalb wird sie zur Behandlung von Sportverletzungen, Prellungen, schmerzenden Muskelverspannungen oder steifen Gelenken eingesetzt.
  • Immortelle wirkt antiseptisch, antiviral und entzündungshemmend und sorgt für eine rasche Wundheilung.
  • Außerdem gilt sie als ausgezeichnetes Mittel gegen Stauungen, insbesondere des Blutes wie z.B. bei Thrombosen oder Hämatomen. Sie gilt als eines DER Mittel bei blauen Flecken.
  • Immortelle gilt als Anti-Oxidans, als ”Fänger” freier Radikaler und regt dadurch das Immunsystem an.
  • Innerlich unterstützt sie, die Leber zu entgiften, besitzt gallefördernde Eigenschaften und soll helfen, Metalle aus dem Körper auszuleiten.
  • Eine sanfte Massage mit Immortellenöl wirkt Nerven beruhigend, ausgleichend und entspannend.
  • Immortellenöl kann auch bei schwer strapazierter Haut, wie z.B. bei Schuppenflechte, begleitend zur Pflege versucht werden.
  • Man sagt ihr eine pilzhemmende Wirkung nach.
  • Immortelle gilt als leicht lymphanregend und durchblutungsfördernd.

Die Eigenschaften der Immortelle im Überblick:

Körperlich:

  • Regeneration der Haut, “Anti Ageing”
  • gewebestraffend, zellregenerierend
  • strapazierte Haut
  • blaue Flecken, Hämatome
  • zur Pflege nach Verbrennungen und Sonnenbrand
  • zur Pflege unreiner Haut und Akne
  • Ekzeme, Akne
  • nach Sportverletzungen
  • Blutzirkulation der Arterien
  • wundheilend, antiseptisch, antiviral
  • entzündungshemmend

Psychisch:

  • Lethargisch
  • Traurig
  • Erschöpft
  • Stress
  • Antriebslos
  • Nervös
  • nervöse Erschöpfung
  • stressbedingte Funktionsstörungen
  • Lethargie
  • Depressionen

Wissenswertes:

Sie gehört zur Familie der Sonnenblumen („Asteraceae“), ihr wichtigster und bekanntester Vertreter ist „Helichrysum italicum“, gewöhnlich bekannt unter dem Namen „Immortelle“ oder „Strohblume“ und kommt natürlich im Mittelmeerraum vor.
Ihr botanischer Name “Helichrysum”, zusammengesetzt aus “helios” – Sonne und “chrysos”-Gold, ist
altgriechisch und bedeutet Sonnengold.

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Schuppenflechte. Was tun?

Bei einem Chamäleon sehen Schuppen ja gut aus, aber was tun, wenn man Schuppenflechte hat?

Was ist Schuppenflechte?

Meist tritt Schuppenflechte am Kopf, in den Kniekehlen oder am Ellbogen auf, kann aber auch jede andere Hautstelle betreffen. Es handelt sich um meist runde mit Schuppen bedeckte Hautstellen. Trocken, gerötet, oft juckend und mit teils schmerzenden Rissen und Blasen. Erstens ist das oft körperlich schmerzhaft, beeinträchtigt aber – je nach Ausprägung – das Äußere, was großen emotionalen Stress bedeutet. Manch eine oder einer traut sich kaum mehr auf die Straße.


Hintergründe:

Man geht von erblicher Veranlagung aus, sie tritt in Familien meist gehäuft auf, wobei auch Generationen übersprungen werden. Forscher vermuten, dass Faktoren wie Ernährung und Umwelt einen hohen Einfluss haben, weshalb nicht jeder, der die Erbanlage hat erkrankt.
Man geht von einer Schwächung des Immunsystems aus und schließt auch Einflussfaktoren wie Bakterien-, Viren- oder Pilzinfektionen als Auslöser von Schüben nicht aus. Bis jetzt gilt Psoriasis als unheilbar. Viele Betroffene sind auf der Suche nach natürlichen Mitteln die Linderung bringen und keine Nebenwirkungen haben, beziehungsweise haben diese bereits ausprobiert. So kann man bereits auf einen großen Erfahrungsschatz blicken, was hilft.

Was hilft?

1.) Ernährung und Lebensweise

Übergewicht, Rauchen, zuviel Alkohol, Fast Food und überfette Nahrung sind besonders guter Nährboden für Schuppenflechte.

Bei Menschen mit Psoriasis wird oft zusätzlich eine Darmfunktionsstörung v.a. das
Leaky Gut Syndrom festgestellt, wodurch vermehrt Giftstoffe über die geschädigte Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. Die Leber ist mit dieser vermehrten Entgiftung oft überfordert, was wiederum eine übermäßige Entgiftung über die Haut begünstigt. Mit ein Hintergrund, warum der Ernährung und einer Darmsanierung in der Behandlung von Schuppenflechte so eine große Bedeutung zukommt. Fasten und Entgiften ist neben unten angeführten Ernährungstipps ideal, um eine Darmsanierung einzuleiten.
Die Leber unterstützen Bitterpflanzen wie Löwenzahn, Mariendistel, Wermut,Tausendgüldenkraut und Co.


Ernährung: natürliche basische Nahrung mit viel Gemüse und Obst (reif geerntet!) sollte in der Küche dominieren. Dazu hochwertige Öle mit viel Omega-3-Fettsäuregehalt wie Leinöl, Olivenöl, Hanföl und Walnussöl, 2x pro Woche Fisch und speziell Gemüse, das im Körper aufgrund der enthaltenen Senfölglykoside entzündungshemmend wirkt, wie Radieschen, Kapuzinerkresse, Senf, Rucola, Rettich, Kren, Brokkoli, Kohlsprossen und verschiedene Arten von Kohl (je nach Verträglichkeit). Kapuzinerkresse und Kren gelten sogar als pflanzliche Antibiotika.
Auf Milchprodukte, Gluten, billige Fette, scharfes Essen und Fast Food sollte man weitgehend verzichten, wenig Fleisch und Zucker und wenn dann gute Qualität sind ebenfalls Maßnahmen, die sich bewährt haben.

Auf Deutsch bedeutet das: eher Wokgemüse mit Reis, als Burger mit Pommes.

Generell bietet die asiatische aber auch die mediterrane Küche viele Alternativen für bekömmliches, gesundes Essen mit viel Gemüse, das zudem köstlich schmeckt.

Tipp: Viele Neurodermitis Patienten haben Erfolg mit dem Verzicht auf Zitronen- oder Ascorbinsäure, möglicherweise ist das auch bei Betroffenen von Schuppenflechte ein Versuch wert.

Lebensweise:
Stress verschlimmert Schuppenflechte. Oft treten Schübe in besonders belastenden Situationen auf. Bewusst zu entspannen und auf gutes Zeitmanagement zu achten ist hier sinnvoll. Meditation, Yoga, Tai Chi, Chi Gong, Wohlfühlmassagen, Feldenkrais, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Spaziergänge in der Natur, Künstlerisches wie Malen, Schreiben, Musizieren oder Alltägliches wie im Garten zupfen, Tüfteln, Basteln, Stricken, Lesen…… sind Möglichkeiten, zu entspannen.

Regelmäßiger Sport baut Stresshormone ab und wirkt sich allgemein positiv auf das Immunsystem und somit auch auf Psoriasis aus. Geeignet sind vor allem Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walken oder Joggen.

Sonnenbestrahlung: Das UV-Licht der Sonne wirkt der erhöhten Bildung von Hornhaut entgegen und ist für die Bildung von Vitamin D verantwortlich, welches wiederum in höchstem Maß das Immunsystem stärkt! Auch Meerwasser ist wohltuend – es lindert Entzündungen. Also ab in den Urlaub!

2.) Diese Pflanzen haben sich bewährt

Verschiedenste Pflanzen- und Pflegemittel können helfen, Schuppenflechte zu lindern, Juckreiz zu dämmen, Schübe früher abzufangen und zu mildern. Besonders bewährt haben sich dabei folgende Pflanzen:

  • Immortellen- oder Johanniskrautöl
  • Arnika Tinktur oder Balsam
  • Aloe Gel oder das gelartige Mark der frischen Pflanze, es sollten ältere Blätter sein. Die heimische Hauswurz wirkt sehr ähnlich! Spendet Feuchtigkeit und wirkt wundheilend
  • Schöllkrauttinktur in eine Basiscreme dazu gemengt oder mit etwas Wasser aufgetragen
  • Braunwurz als Tee, Salbe oder Tinktur
  • Schwarzkümmelöl
  • Eiche – Vollbad oder Waschungen aus einer Abkochung der Blätter
  • Schwarznuss (Pilze, Herpes und Schuppenflechte) Tinktur aus den grünen Schalen auf die Stellen tupfen
  • Vogelmiere – entweder frisch essen, sie enthält viel Vitamin C und entgiftet den Darm oder als Tinktur innerlich einnehmen und äußerlich mit Wasser, einer Basiscreme oder einem Öl vermengt auf die betroffenen Stellen auftragen
  • Weihrauch als Kapseln, Creme oder Tinktur wirkt sowohl innerlich wie äußerlich entzündungshemmend

3.) Hausmittel, Pflege und Anwendungen

Folgende Hausmittel haben sich bewährt:

  • gutes Olivenöl leicht erwärmen und auf betroffene Stellen auftragen
  • mit Basenbad z.B. von Jentschura baden; entsäuert und entgiftet, beruhigt die Haut
  • Badezusatz mit Meersalz (z.B. aus dem toten Meer)
  • Heilerde mit Wasser zu einem Brei vermengen und auftragen oder direkt auf die nasse Haut geben; nach ca. 10 Minuten abspülen; löst Schuppen ohne zu reizen und wirkt wundheilend; alternativ kann ein fertiger Basenbalsam mit Heilerde verwendet werden;
  • frische, biologische Gurkenscheiben auf wunde Stellen legen; spendet Feuchtigkeit
  • auf leichte Kleidung in Naturmaterialien (z.B. Baumwolle) achten, Reibung durch die Kleidung vermeiden
  • ein Raumklima mit hoher Luftfeuchtigkeit ist hilfreich; besonders im Schlafzimmer so gut es geht die Heizung abdrehen, oder mit feuchten Tüchern die Luftfeuchtigkeit erhöhen;
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Johanniskraut ein Alleskönner?

Johanniskraut: Depressionen, Nerven, Narben, Haut, Entzündungen.... und so vieles mehr!
Johanniskraut: Depressionen, Nerven, Narben, Haut, Entzündungen…. und so vieles mehr!

Die Einsatzgebiete von Johanniskraut sind mannigfaltig und über Jahrhunderte erprobt. Das Öl sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Es wirkt erhellend auf die Psyche, weswegen es bei Depressionen eingesetzt wird. Aber auch bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, nach Verletzungen zur Wundheilung oder um Narben zu entstören und zu pflegen wird es gerne verwendet.

„Arnika für die Nerven“

Johanniskraut ist das beste Kraut für das Nervenkostüm. Hildegard von Bingen, nennt es das “Arnika für die Nerven”. Die Blätter und Blütenknospen haben Öldrüsen, das enthaltene Öl ist es, das hilft. Johanniskraut bringt Licht in dunkel gewordene Gemüter! Es sammelt das Sonnenlicht in den längsten Tagen des Jahres. Im Ölansatz wird dieses Licht gespeichert und  bei Anwendung an den Körper abgegeben. Es erhellt das Gemüt, auch über die Haut. 
Johanniskrautöl hat sich bei Neuralgien bewährt, kann aber auch bei Spannungskopfschmerz oder Migräneattacken versucht werden. Hier trägt man das Öl an Schläfen, Stirn und Nacken sanft auf.

Zur Sommersonnenwende also zu „Johanni“ hat es die größte Kraft. Mit Öl (z.B. Olivenöl) angesetzt, erhält man ein Mazerat. Es sollte über mehrere Wochen in die Sonne gestellt werden, um die Wirkstoffe optimal herauszulösen. Dank einiger wissenschaftlicher Studien verbreitet sich mehr und mehr die Ansicht, dass auch bei Johanniskraut der Gesamtkomplex der Wirkstoffe von Vorteil ist.

Johanniskraut für die Psyche

Johanniskraut bringt Sonne in die Seele. Es verströmt eine Lichtkraft, die zu Herzen geht und die Zuversicht stärkt. Das Johanniskraut schafft es, uns selbst in dunklen Stunden eine Gewissheit zu vermitteln, dass vielleicht trotz allem ein verborgener Sinn dahinter steckt. Etwas, das es gut mit uns meint. Auch wenn wir es jetzt nicht verstehen. Manche Menschen sind ihr Leben lang auf der Suche nach Sinn. Das Johanniskraut entspannt jenes Drängen des Suchens, welches das Finden verhindert. Das Johanniskraut vermittelt ein Gefühl des Angekommen seins, das ein tiefes Erkennen ermöglicht.

Seit langem werden Johanniskrautöl, Tee oder Kapseln bei Depressionen eingesetzt, das abgesehen von einer etwaigen Erhöhung der Lichtempfindlichkeit kaum Nebenwirkungen aufweist (außer bei hoher Dosierung von konzentrierten Kapseln bei einer Anwendung ab ca. 2 Wochen – das sollte dann mit dem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden).
Johanniskraut wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend.
Auch wer unter hohem Druck steht und viel Stress hat kann von den entspannenden und erhellenden Eigenschaften des Öls profitieren.

Muskeln, Gelenke, Verletzungen, Entzündungen…

Johanniskraut ist eine Wohltat für gereizte Haut, entspannt Muskeln und den Rücken. Auflagen mit Johanniskrautöl  sind wohltuend bei Gicht, Rheuma, Ischias und Hexenschuss. Bei Entzündungen von Blase, Eierstock, Gelenken, Venen sowie entzündeten Wunden oder Brandwunden haben sich pflegende Kompressen und Umschläge mit diesem Öl bewährt. Bei Reizdarm oder Entzündungen im Darm kann etwa 1 Tl-1 EL täglich innerlich eingenommen werden.

Anwendungsgebiete von Johanniskraut im Überblick:

  • Depressionen
  • Nerven
  • Trigeminusschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Haut, Ekzeme, Dermatosen
  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Wundheilung
  • nach Verbrennungen oder Sonnenbrand
  • Gürtelrose
  • Bluterguss, Quetschungen
  • Narben
  • Tiefenentspannung
  • krampflösend
  • Muskulatur, Verrenkungen
  • Gicht, Rheuma, Ischias
  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Bandscheibenvorfall
  • Hämmorrhoiden
  • entzündungshemmend
  • innerlich bei Reizdarm und Darmentzündungen
  • Anregung von Leber und Galle (innerlich)
  • Linderung von Wechseljahresbeschwerden (Psyche) innerlich und äußerlich

Wie lichtempfindlich macht Johanniskraut?

Bei starker und ungewohnter südlicher Sonne oder Solarium sollte man in Verbindung mit Johanniskraut generell vorsichtig sein. Hellhäutige Menschen vertragen Johanniskraut oft nicht gut und sollten entsprechend sparsam damit sein, wenn sie nach Anwendung in die Sonne gehen. “Hierzulande und bei normalem Sonnenbaden bleibt dies aber vernachlässigbar. Im Gegenteil, hierzulande wirkt Hypericin als Lichtfilter und man wird schneller braun.” meint Sigrid Hirsch dazu in dem Buch „Die Kräuter in meinem Garten“. Auch andere Untersuchungen bestätigen, dass vor allem die Anwendung von Johanniskrautöl bei normalem Hauttyp weniger Problem darstellt, als oft behauptet wird.

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Zinnkraut für schöne Haare und Nägel

Ackerschachtelhalm macht schön. Die in ihm enthaltene Kieselerde kräftigt Haare, Nägel und Bindegewebe.
Ackerschachtelhalm macht schön. Die in ihm enthaltene Kieselerde kräftigt Haare, Nägel und Bindegewebe.
Zinnkraut auch Ackerschachtelhalm genannt beinhaltet viel Silicea.
DER Mineralstoff für schöne und kräftige Haare und Nägel. Stärkt das Bindegewebe.

Ackerschachtelhalm – ein Kraut für die Schönheit!

Sein hoher Gehalt an Kieselsäure (bis zu 10%!) stärkt das Bindegewebe! Er festigt damit sowohl das Lungengewebe, als auch das Hautgewebe.
Außerdem stärkt er die Haare und die Fingernägel. Durch eine allgemeine Stärkung und Gesunderhaltung des Körpers sorgt er generell für ein gesundes und schönes Aussehen.
Da Silicea, also Kieselsäure auch einer der Hauptbausteine für die Schilddrüse ist, ist Ackerschachtelhalm auch bei Problemen mit der Schilddrüse anzudenken.

Zur Geschichte des Ackerschachtelhalms

Zinnkraut wird er genannt, weil früher aufgrund oben erwähnten Kieselsäuregehalts, Zinn damit glänzend poliert wurde. Ackerschachtelhalm ist eine der ältesten Pflanzen überhaupt. Es gab ihn bereits zu Zeiten der großen Sumpfgebiete. Es wirkt, als genüge er sich selbst mit einer Konstitution, die ihn fast überall gedeihen lässt. Es ist auch nicht so, dass er überlebt, weil er sich anpasst, er hat sich nicht sehr verändert über die Jahrhunderte.

Anwendung als Volksmittel

Hier sind seine Haupteinsatzgebiete Niere, Blase und Bindegewebe.
Weitere Einsatzgebiete waren und sind bei:

  • rheumatische Schmerzen
  • Gicht
  • Rückenschmerzen
  • Ischias
  • Bandscheibenvorfälle

In diesen Fällen kann man ihn zum Beispiel in Form von Tee oder Tinktur als Badezusatz verwenden. Bei Magenbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Sodbrennen und Gallensteinen kann er unterstützend wirken, besonders, wenn man sich in seinen psychischen Talenten wiederfindet.
Hier wird er meist als Tee oder in Form von Tinktur mit Wasser getrunken.

Mögliche psychische Zuordnungen:

Seine Gestalt gleicht einem Skelett, einem Knochengerüst. Im übertragenen Sinn verleiht er Rückgrat und ein selbstbestimmtes Wesen, das sich nicht immer anpassen muss, um zu bestehen.
Nach Schocks, bei Ängsten und in Trauer- oder Mobbingsituationen gibt er Halt.
Er unterstützt, zu seinen Bedürfnissen zu stehen, auch wenn jemand anderer etwas dagegen hat.
Bei Entscheidungsschwierigkeiten oder langwierigen Prozessen fördert er Struktur und Disziplin, um gute Lösungen zu finden.

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Mineralsole 1-27 und Mineralstoffe in der Ernährung

Mineralsole – vegan in Sole statt Laktose. Wenige Tropfen genügen.

Warum Mineralsalze?

Der Körper besteht zu einem großen Teil aus Salzen. Laufend sterben Zellen und laufend entstehen neue. Damit die Zellen, die nachkommen nicht sukzessive an Qualität verlieren, braucht der Körper gute „Bausteine“ durch die Nahrung mit Vitaminen und zellverfügbaren Mineralstoffen, außerdem genügend Wasser und Sonnenlicht.

Sonst betreiben wir Raubbau durch mineralstoffarme Ernährung oder auch Stress und füllen die Speicher nicht mehr entsprechend auf. So verliert der Körper an Kraft, Energie Gesundheit und zeigt vorzeitige Alterserscheinungen.

Zellverfügbar bedeutet, dass die „Bausteine“ klein genug sind, um bis in die Zelle gelangen zu können. Bei vielen künstlichen Nahrungszusatzprodukten sind die Bausteine zu groß. Man kann die Mineralstoffe u.ä. zwar im Blut nachweisen, aber sie gelangen nicht in die Zelle. Es ist ungefähr so, wie wenn der LKW das Transportgut auf der Straße herumfährt, aber nicht abliefern kann.
Natürliche und hochwertige Nahrung ist als Mineralstoffquelle immer noch das Beste.

Mineralsole und andere feinstoffliche Mineralsalze sind nicht als Lieferanten des mangelnden Mineralstoffs gedacht, sondern als Schulungsprogramm für den Körper, gerade diesem Mineralstoff in der Ernährung besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie vor einem Riesenangebot an Waren stehen und nicht wissen, was Sie suchen oder brauchen, nehmen Sie entweder wahllos irgendetwas oder gehen überhaupt daran vorbei. Es ist eine Art „Würzmittel“ mit einer Botschaft, einem Auftrag für den Körper.

Sonne und Bewegung

Selbst wenn ausreichend Mineralsalze zur Verfügung stünden, der Körper muss sie auch gut aufnehmen können.
Sonnenlicht und ausreichend Bewegung an der frischen Luft bewirken nachweislich eine Verbesserung des Stoffwechsels und der Mineralstoffaufnahme des Körpers aus der Nahrung.

Essbare Wildpflanzen sind hervorragende Mineralstofflieferanten und herkömmlichem Kulturgemüse um vieles überlegen. Das Gute ist: man braucht nicht viel davon, man kann sie ähnlich wie Gewürze einsetzen. Ganz allgemein sind dafür geeignet: Löwenzahn, Vogelmiere, Brennnessel, Schafgarbe, Giersch… Jetzt ist die beste Jahreszeit dafür!

Warum Sole statt Laktose?

Bei Mineralsole ist Sole der Informationsträger. Sole ist ein körpereigener Stoff – unser Blut ist eine 0,9 %ige Sole, also Salzwasserlösung. Der Körper besteht gesamt aus ca. 70% Wasser und wie oben schon erwähnt auch aus Salzen. Deswegen kann man sagen, dass Sole die Sprache unseres Körpers spricht.
Mineralsole ist laktosefrei und vegan. Ein Tropfen 1-5 mal pro Tag genügt.
Mineralsole bewährt sich bereits seit vielen Jahren.

Mineralsalze in der Ernährung

Im Folgenden nun eine Liste von Mineralsalzverbindungen und einer kleinen Auswahl an Lebensmitteln, in denen sie enthalten sind.

  1. Calcium fluoratum
    Im menschlichen Körper ist Calcium fluoratum das Salz des Bindegewebes. Es kommt in den Knochen, in der Haut, den Sehnen, in Bändern und Gefäßen sowie im Zahnschmelz vor.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Nüsse, Mandeln, Vollkorn, Fisch, Schalentiere, grünblättriges  Gemüse, Salat, Zwetschgen (Pflaumen)…
  2. Calcium Phosphoricum
    Kommt in Knochen, Zähnen  und in allen übrigen Zellen vor und sorgt für starke Nerven.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukte, Nüsse, Mandeln, Kartoffeln, Fleisch, Fisch, Eier, Bananen, Zitronen, Spinat, Kohl
  3. Ferrum phosphoricum – Eisen
    Zuständig für schnelle Regeneration. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkornprodukte, Buchweizen, Getreidekeime, Nüsse, Linsen, Erbsen, Fleisch, Fisch, Spinat, Feld- und Kopfsalat, Brunnenkresse, Zwetschgen, Erdbeeren, Brennessel…
  4. Kalium Chloratum
    Wichtig für die Schleimhäute im ganzen Körper und unterstützt die Verdauung von Milchprodukten.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Gerste, Vollkorn,  Linsen, Sonnenblumenkerne, Fleisch, Seefisch, Geflügel, Kartoffeln, Tomaten,  Oliven, Gemüse allgemein, Äpfel, Zitronen, Trockenfrüchte; Bei einer gesunden Ernährungsweise sollte der Bedarf an Kalium phosphoricum ausreichend gedeckt werden können. Größere Mengen an Schlaftabletten und Beruhigungsmittel können einen Mangel begünstigen.
  5. Kalium phosphoricum
    Am meisten kommt es in den Knochenzellen vor und spielt eine große Rolle bei der Zellbildung von Gehirn- und Muskelzellen. Es ist wichtig für Kraft, Entspannung und Regenerationsfähigkeit.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukte, Kartoffeln, Blattgemüse, Salat , Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier…Bei einer gesunden Ernährungsweise sollte der Bedarf an Kalium phosphoricum ausreichend gedeckt werden können.
  6. Kalium sulfuricum
    Wichtig, um den Sauerstoff aus dem Blut in die Zelle zu bringen. Fördert innere Reinigung und bessere Regeneration. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukten, Sonnenblumenkerne, Kartoffeln, Gemüse, Bananen, Trockenfrüchte, Eier, Geflügel, Seefisch..
  7. Magnesium phosphoricum
    Sorgt im Körper für eine gute Blutversorgung der Organe, der Glieder und der Haut. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: in allen grünen Gemüsesorten und Blattsalat, Vollkorn- und Milchprodukte, ungeschälter Reis, Weizenkeime, Erbsen, Bohnen, rote Rüben, Zitrusfrüchten, Kakao und Cashewnüsse…
  8. Natrium chloratum – Flüssigkeitshaushalt
    Da Natrium chloratum vor allem in Salz zu finden ist, es in den meisten Lebensmittel vorkommt und heutzutage viele ohnehin  zu viel salzen, sollte man es eher in Maßen, denn in Massen zu sich nehmen.
  9. Natrium phosphoricum
    Es kommt im Körper im Bindegewebe, in den Gehirnzellen, den Muskeln, Nerven, der Blut- und Gewebeflüssigkeit sowie in den roten Blutkörperchen vor. Es ist ein Transportmittel, das Kohlensäure in die Lungen bringt. Es löst Harnsäure im Blut und unterstützt die Galle, Fette zu verseifen, was wiederum  wichtig ist, um den Cholesterinspiegel zu senken.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Roggen, Weizen, Linsen, Erbsen, Karotten, Sellerie, Nüsse, Erdbeeren, geräucherte Fleisch- und Fischprodukte, Eier, Oliven…
  10. Natrium sulfuricum
    Ungesunde Lebensweise, Fehlernährung, Völlerei und Alkoholmissbrauch sind die Haupt-Ursachen, um diesen Mangel hervorzurufen. Schlacken belasten so den Körper. Das Salz ist wichtig für Verdauung und innere Reinigung. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Hirse, Hafer, Linsen, Kartoffeln, Sellerie, Kohl, Rettich, Blattsalat, Zwiebeln,  Erdbeeren, Feigen…
  11. Silicea
    Silicea befindet sich in allen Zellen des menschlichen Körpers, v.a. in Haut, Haaren, Nägeln, im Bindegewebe, besonders in Lunge, Herz und Lymphdrüsen.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: die meisten Getreidesorten, Hirse, Hafer, Kohl, Kopf- und Feldsalat, Spinat, Spargel, Gurken, Erdbeeren, Feigen, Zinnkraut….
  12. Calcium sulfuricum
    Kommt u.a. in den Knochen vor, zuständig, den Stoffwechsel anzuregen, wichtig für die Reinigung des Blutes und fördert die allgemeine Regenerationsfähigkeit. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Weizen, Roggen, Gerste, Linsen, Erbsen, Spinat, Kopfsalat, Kohl, Zwiebeln, Zitrusfrüchte….

Wo keine expliziten Angaben sind, in welchen Teilen des Körpers die Salze vorkommen, ist es nicht genau zuzuordnen. Sie kommen meist im gesamten Körpersystem vor.

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Fliegen Zecken auf Sie? Borreliose?

Tinkturen aus Kardenwurzel bringen erstaunliche Erfolge bei Borreliose.
Zecken mögen keine Karde. Borrelien auch nicht.

Wilde Karde: ein Bodyguard!

Sie wird etwa 1,5 Meter hoch und trägt Respekt gebietende Stacheln. Man merkt schon an ihrem Äußeren, dass mit dieser Pflanze nicht zu spaßen ist. Sie wirkt als Schutz- und Wächterpflanze in Körper und Psyche.

Die wilde Karde ist ein Bodyguard, der unerwünschten  Eindringlingen wie Borrelien oder auch Parasiten das Milieu vermiest.
Sie wird schon lange als Volksmittel zur Reinigung und als Entgifter eingesetzt. Seefahrer kauten ihre Wurzeln gegen Cholera, Malaria und andere exotische Krankheitserreger – man darf ihr also einiges zutrauen.

Zecken vorbeugen. Wie setze ich Karde ein?

Einige Tropfen Tinktur aus der Kardenwurzel ins Trinkwasser – sei es Mensch oder Tier – machen unsere Körper als potentiellen „Wirt” unattraktiv. Wer sein Körpermilieu etwa 4 Wochen regelmäßig mit Karde „gewürzt“ hat, wird weniger von Zecken heimgesucht. Empfehlung: 5-10 Tropfen auf 1/2 bis 1 Liter Wasser über den Tag verteilt trinken.
Doch wirkt Karde nur vorbeugend?

Kardenwurzel bei Borreliose

Ein Versuch mit der Kardenwurzel lohnt sich auch als Kur, wenn man bereits Borreliose hat. Die Stoffe der wilden Karde bringen Borrelien oder andere Krankheitserreger nicht um, sondern schaffen ein Milieu, indem diese nicht leben möchten. Diese Kur sollte mindestens 5-6 Wochen durchgehend genommen werden und eventuell nach Bedarf einige Wochen später wiederholt werden.
Natürlich ist auch Kardenwurzel kein Allheilmittel für alle, doch hat sie sich über viele Jahre auch bei schweren Fällen nachhaltig bewährt.

Die 6 Wochen-Kur: wieviel soll man nehmen?

Ein Richtwert sind 5 Tropfen pro 20 kg Körpergewicht. Das sind dann zwischen 15-25 Tropfen Kardetinktur auf 1 Liter stilles Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Diese Mengenangabe gilt für einen hochwertigen besonnten Alkoholauszug aus Frischpflanzen. Verschiedene Anbieter können dazu verschiedene Angaben haben, auch Therapeuten können von Fall zu Fall persönlich unterschiedliche Empfehlungen abgeben. Wer keinen Alkohol möchte, kann Tee aus der Kardenwurzel trinken.
Nach letztem Stand des Wissens können sich Borrelien 4 Wochen lang verstecken, ohne sich zu teilen, deswegen sollte die Kur mindestens 5, besser 6 Wochen durchgehend und regelmäßig angewendet werden. Es spricht nichts dagegen, sie bei Bedarf auch noch länger und immer wieder anzuwenden.

Gibt es Nebenwirkungen?

Karde gilt als Leberpflanze und hilft, den Körper zu reinigen und zu entgiften. Deswegen kann es zu Hautreaktionen kommen, die allerdings nach wenigen Tagen wieder verschwinden.
Genügend stilles Wasser trinken, Basenbäder und schwitzen wie z.B. Sauna können diese Reinigung unterstützen. Borrelien vertragen keine Hitze (W.D. Storl).

Die Signatur der Wilden Karde

Botanisch gesehen ist die Karde keine Distel, obwohl sie so aussieht, sondern gehört zur Familie der Kardengewächse. Die Art, wie sie blüht ist laut Signaturlehre sehr aufschlussreich.  Sie beginnt in der Mitte des Blütenkopfes  ringförmig zu blühen. Dieser Ring teilt sich dann und wandert nach oben und nach unten. Das entspricht genau der Wanderröte der Borreliose.

Mögliche psychische Hintergründe von Borreliose, Parasiten und Co

Im übertragenen Sinn schützt diese Bodyguardpflanze, wenn man leicht „übernommen“ wird und Schwierigkeiten hat sich abzugrenzen. Vor übermächtigen Persönlichkeiten, Stimmungen, Ideen oder auch schlimmen Erinnerungen.

Sie stärkt das persönliche Feld und hilft, mehr bei sich zu bleiben. Das bewährt sich auch nach Diagnoseschocks oder Traumata. Sie hält Unangenehmes soweit auf Abstand, dass man noch handlungsfähig bleibt.
Stress, Ängste und Übersäuerung gelten als besonders günstiges Milieu für Eindringlinge aller Art. Wer gestresst ist, wird leichter „übernommen“, weil die natürliche körperliche und psychische Abwehr geschwächt ist. In der Ernährung sind z.B. Zucker, zuviel Alkohol oder übermäßig fleischlastige und fette Nahrung Hintergründe für Übersäuerung.

Karde ist ein Lebensmittel!

Die Wilde Karde fällt mit Fug und Recht unter Lebensmittel, man kann sie essen. In Italien gibt es z.B. ein Rezept für eine „Kardensuppe“. Wenn sie in Ihrem Garten wuchert, ist das eine sehr gesunde Möglichkeit sie zu nützen! Deswegen gibt es auch verschiedene „Kardenschnäpse“, über die man wie auch über einen eigenen Alkoholansatz aus dem Garten, nicht behaupten dürfte, dass er z.B. Borreliose heilen kann. Lebensmittel gelten laut Gesetz nicht als Heilmittel, weil die Wirkung nicht medizinisch nachgewiesen wurde. Und doch ist die Küche Apotheke, wie schon Paracelsus sagte! Letztlich entscheiden Sie, welchem Produkt Sie Ihr Vertrauen schenken, oder ob sie selbst einen Ansatz versuchen!

Buchtipp:

Der Ethnologe Dr. Wolf Dieter Storl hat die Karde selbst bei Borreliose ausprobiert und sich damit geheilt. Er berichtet darüber und über Wirkung und Geschichte der Karde in seinem Buch: „Borreliose natürlich heilen“.

Wenn Sie Borreliose haben empfiehlt es sich, mit einem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens zusammenzuarbeiten.

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Neurodermitis oder Ascorbinsäureallergie?

Juckende Ausschläge? Bläschen? Vor allem in Ellenbeuge, Kniekehlen oder zwischen den Fingern
Ascorbinsäure ist die künstliche Zitronensäure und kann für  Neurodermitis verantwortlich sein.
Zitronensäure- oder Ascorbinsäureallergie statt Neurodermitis?

Juckende Bläschen? Besonders dort, wo es warm wird in der Ellenbeuge zum Beispiel, in den Kniekehlen oder zwischen den Fingern? Im Prinzip kann es aber überall auftreten. Diagnose Neurodermitis und Cortison heißt es dann oft.

Zitronensäure und deren chemisches Pendant Ascorbinsäure (E300) gelten als natürlicher Stabilisator von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Problem ist, dass nicht jeder solche Mengen verträgt und dass Zitronensäure Sonne braucht, um im Körper gut verstoffwechselt zu werden. Deswegen sind Hautprobleme dieser Art oft im Winter (vor allem gegen Ende) schlimmer, als im Sommer.
Die Haut ist ein Entgiftungsorgan und springt ein, wenn die Leber überlastet ist.

Die gute Nachricht. Sie können sehr leicht ausprobieren, ob es bei Ihnen wirklich eine Ascorbin- und Zitronensäureallergie ist: verzichten Sie 2-4 Wochen auf Zitronen- und Ascorbinsäure und Sie werden deutlich spüren, ob es hilft.

Was soll man meiden?

Citrusfrüchte, Äpfel, Erdbeeren, generell sehr saure Früchte, Ascorbinsäure E300 – enthalten in Fertiggerichten, Marmeladen, vielen Früchtetees, Softdrinks, Ketchup und Co, Säfte, Aspirin, Vitamin C Tabletten, alkoholfreies Bier, herkömmliches weißes Mehl, Wurst, auch Tomatensauce……usw., Sekt und Ähnliches ist am Anfang besser auch zu meiden.

Kein lebenslanges Stigma!

Das Gute ist, wenn das übervolle „Fass“ einmal wieder entleert ist, entwickelt man diesen Lebensmitteln gegenüber wieder Toleranz. Oft tritt diese Allergie in einer Lebensphase verstärkt auf und legt sich irgendwann zur Gänze.Meist sind das Lebensphasen in denen Stress, unterdrückter Ärger, Konflikte und viel „Säure“ oder Zynismus im Umfeld präsent sind. Das kann auch für physische Säure sensibler machen. 

Was kann ich dann noch essen?

Im besten Fall, kocht man in dieser Zeit selbst und verzichtet auf Fertiggerichte und Saucen. Basische Kost mit viel Reis und Gemüse ist in jedem Fall gut. Wie wäre es mit Kartoffelrösti mit Spinat und Spiegelei? Indischer Rote Linsen-Eintopf mit Reis? Frisch gemachte Gnocchi (geht schneller als gedacht) mit kalten Tomatenstückchen, Parmesan und Basilikum? Nudeln aus dem Bioladen mit Pilzsauce (aus frischen Pilzen, wer mag mit Sahne)? Bohnen mit Räucherkäse, frischem Liebstöckl und Brot? Leibchen aus pürierten Kichererbsen, gebratenen Champignonstückchen, Ei und Brösel (bio) und selbstgemachten Kartoffelchips; Linsenbratlinge mit Brokkoli, Kartoffelpaprika Gulasch, Maronisüppchen, Brennesselspinat, kurz angekochter Karottensalat mit roten Zwiebelstückchen, Apfelkompott…

Zitrone ist doch gesund!

Ja, das stimmt. Zitrone hat fantastische gesundheitsfördernde Wirkungen. Nur verträgt sie eben nicht jeder gleich gut, beziehungsweise wird es in Verbindung mit Ascorbinsäure oft zuviel. Manche Hausärzte sagen schon Kindern mit einer gewissen Anlage, sie sollen weniger Zitrusfrüchte essen, weil sie davon trockene Haut bekommen. Außerdem werden auch Zitrusfrüchte oft unreif geerntet. Unreif geerntetes Obst reagiert sauer im Körper, nicht basisch, wie oft behauptet wird. Und drittens essen wir diese Sonnenfrüchte, die kühlend wirken, im Winter. Im Sommer vertragen auch „Allergiker“ echte Zitrone besser.

Hilfe durch Blütenessenzen

Blütenessenzen sind feinstofflich und beinhalten keine Wirkstoffe, die das Problem heilen, doch können Sie auf eventuelle Hintergründe in der Psyche einen wohltuenden Einfluss haben. Pomeränzchen ist eine Blütenessenz, die in Fällen von Zynismus, Ärger die Psyche „entsäuert“, Ölbaum schenkt Erhellung und Erholung bei Stress und Überlastung und Nachtkerze unterstützt bei Ängsten.

Hautpflege – Helfer aus dem Pflanzenreich

Wichtig ist, die Ursachen zu finden und Ernährung und Lebensweise entsprechend umzustellen, doch manche Pflanzen können die Haut gut pflegen, damit dieser Übergang angenehmer ist. Hilfreich sind Ringelblumenöl, Arnikabalsam,  Mohnblütenbasenbalsam oder Johanniskrautöl, letzteres vor allem, wenn man viel Stress hat und nervlich belastet ist.

Eine große Erleichterung ist schon, wenn man weiß, dass es eine Unverträglichkeit von Zitronensäure ist. Dann kann man entweder achtsamer essen oder man riskiert eben juckende Hautstellen, weil es gerade so schmeckt. Aber man hat es selbst in der Hand.

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Magenprobleme? Sodbrennen? Die besten Tipps.

Schlemmen ohne Reue. Was tun bei Sodbrennen?
Zuviel geschlemmt? Sodbrennen? Magenprobleme? Wie Sie ohne Reue genießen.

Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Das Brennen hinter dem Brustbein ist einerseits unangenehm und kann, je nach Intensität sogar schlaflose Nächte bereiten.
Sodbrennen ist sehr verbreitet, lässt sich jedoch in vielen Fällen mit einfachen Mitteln in den Griff bekommen.

Was verursacht Sodbrennen?

Wie so oft ist es das Übermaß, das uns eine Schlemmerei bereuen lässt. Zuviel, zu spät, zu fett ist die kurze Formel, auf die sich die Ursachen reduzieren lassen. 


Was tun? Die besten Tipps:

  1. Einer der besten Tipps dazu ist: langsam zu essen und gut zu kauen.
    Das ist nicht nur gegen Sodbrennen gut, sondern ganz allgemein gesünder, weil  man  so Magen und Verdauungsapparat Arbeit abnimmt, Mineralstoffe besser verarbeitet werden können und man allgemein weniger isst, weil man schneller satt ist! 
    Denn je mehr Nahrung der Magen aufnehmen muss, desto stärker wird die Produktion von Magensaft angekurbelt. Das Sättigungsgefühl tritt erst nach ca. 20-30 min. ein, weswegen Schnellesser viel mehr essen, um sich satt zu fühlen, als langsame Esser. Das macht sich natürlich auch in der Figur entsprechend bemerkbar.
  2. Verzichten Sie auf den berühmten „Verdauungsschnaps“, wenn Sie zu Sodbrennen neigen. Er verzögert die Entleerung des Magens und fördert Sodbrennen und Reflux eher, statt zu helfen.
  3. Bitterkräuter vor dem Essen hingegen kurbeln die Verdauung und den Stoffwechsel an, wodurch die Nahrung nicht so lange liegen bleibt. Bewährt haben sich z.B. Wermut (Tee, Öl oder Tinktur), Tausendgüldenkraut (bei Gastritis oder Darmentzündung nicht geeignet), Tee aus Wacholderbeeren, Rhabarberwurzelpulver, Benediktendistel und andere Bitterpflanzen.
  4. Saft aus geriebener roher Kartoffel schmeckt besser, als man glaubt und macht ein basischeres Milieu im Magen. Eine rohe Kartoffel reiben, mit der Hand den Saft ausdrücken und trinken.
  5. Ruhen oder ein paar Schritte tun? Der Verdauungsspaziergang ist bei einer Anlage zu Sodbrennen auf jeden Fall der Couch vorzuziehen. Die sanfte Bewegung kurbelt das Verdauungsfeuer an, wie die Ayurveden es nennen. Sie fördert  die raschere Vermischung der Nahrung und die Magenentleerung. Besonders abends ist das eine gute Methode, um besser zu schlafen.
  6. Basenpulver oder Natron zu nehmen kann eine Maßnahme für den Notfall sein, sollte aber nicht dauerhaft genommen werden, weil die Ursache dadurch nicht behoben wird. Basenpulver oder Natron neutralisieren die Magensäure. Einfach einen Teelöffel davon mit Wasser auflösen und schluckweise trinken.
  7. Auf der linken Seite schlafen: anatomisch gesehen, kann die Magensäure nicht so leicht in die Speiseröhre gelangen, wenn man auf der linken Seite schläft. Es ist spürbar angenehmer. Auch mit dem Rücken leicht erhöht zu liegen hat sich bewährt.

8. Ernährungstipps: 

  1. Menschen mit sensiblem Magen sollten bis ca. 17.00-18.00 Uhr zu Abend essen.
  2. Basische Kost wird leichter vertragen.
  3. Kaffee in Maßen genießen oder als „Diät“ eine Weile darauf verzichten. Es lohnt sich auch, verschiedene Sorten zu versuchen, da verschiedene Röstungen und Zubereitungen unterschiedlich vertragen werden.
  4. Alkohol: Wein und Bier besser zum Essen genießen, weniger für sich allein, natürlich wäre gut, eine Weile darauf zu verzichten. Wen das sehr schmerzt, der kann versuchen, viel Wasser dazu zu trinken. Wenn gravierende Probleme vorliegen, sollte man auf jeden Fall für eine Weile darauf verzichten und einen Arzt aufsuchen.
  5. Es gibt Empfehlungen bei Sodbrennen  Zucker zu reduzieren auch in Form von Reis, Nudeln, Brot, Süßspeisen oder Kartoffeln, was besonders am Abend auch für die Figur günstig ist. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.
  6. Manche reagieren auch auf Käse und Milchprodukte „sauer“.
  7. Obst ist eher ungeeignet. Es wird selten reif geerntet. Es reagiert daher sauer im Körper, nicht basisch und gärt im Körper. Es sollte v.a.  am Abend nicht genossen werden. Gedünstet ist es besser verträglich.
  8. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gut ist, selbst zu beobachten, was gut tut!

Was bleibt dann übrig für das Abendessen?
Kichererbsen, Gemüse, Suppen, Amaranth, Quinoa, Reis, Fisch, Pestos, Linsen, Bohnen (letztere sind nicht für jeden gut verdaulich am Abend), Fleisch: Huhn und Pute sind leichter verdaulich…..



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Tausendgüldenkraut – Kräuterbote

Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, und Verdauung
Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, und Verdauung
Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, Verdauung und bei Sodbrennen

Das Tausendgüldenkraut ist ein bescheidenes Pflänzchen und wird leicht übersehen. Wenn die Sonne nicht scheint hält es seine Blüten geschlossen, wodurch diese wertvolle Heilpflanze nicht von den übrigen Gräsern zu unterscheiden ist.

Seit Jahrhunderten wird das Kräutlein hilfreich genutzt bei

  • Langsamer Magenentleerung
  • Blähungen
  • Magenkrämpfen
  • Sodbrennen
  • Gallensteinen
  • Leberbeschwerden
  • Erschlaffung des Darms

Es wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, fiebersenkend, magenanregend und entzündungshemmend.

Es unterstützt die Sekretbildung der Galle, wirkt anregend für die Bauchspeicheldrüse und leicht aufbauend für den Kreislauf. Es kräftigt Menschen, die durch Nervosität in Erschöpfungszustände kommen. Die Bitterstoffe bewirken eine erhöhte Verdauungssaftproduktion und haben so eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel. Das kann sich auch positiv auf die Figur auswirken – man nimmt leichter ab.

Verwendet wird es entweder als Tee oder Tinktur. Bei Gastritis, häufigem sauren Aufstoßen oder Darmentzündungen soll man vor allem den Tee und die Tinktur pur vermeiden. Die Blütenessenz ist in jedem Fall unbedenklich.

Das Süßen des Tees ist sinnlos. Als Enziangewächs ist es entsprechend bitter! Manche bevorzugen deswegen die Tinktur mit Wasser getrunken.

Mögliche psychische Zuordnung

Die Bescheidenheit des Tausendgüldenkrautes, aber auch das „Übersehen werden“ ist auch manchen Menschen eigen.

Tausendgüldenkraut als Blütenessenz ist die Blüte des Dienens – um die die Wünsche anderer zu erfüllen versäumt man, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen bis hin zu Selbstaufgabe und übertriebenen Verzicht. Das kann in Familienleben und Partnerschaft auftreten, sich aber auch im Berufsleben durch einen Dienst am Kunden äußern, bei dem man sich selbst vergisst.

Menschen, die sich aufgrund ihrer großen Hilfsbereitschaft und Hingabefähigkeit selbst vergessen, bringen nicht viel Willenskraft für ihre eigenen Bedürfnisse auf. Es ist ihnen nicht wichtig, beziehungsweise denken sie oft gar nicht darüber nach. Es fällt ihnen manchmal schwer, sich den Ansprüchen ihrer Umwelt zu widersetzen und neigen dazu, sich im anderen zu verlieren. Diese mangelnde Willenskraft lässt das Feuer im Verdauungstrakt manchmal nicht richtig in Schwung kommen.

Auf der anderen Seite kann eine große Hilfsbereitschaft dazu führen, zuviel des Guten zu tun. Man lässt sich nicht überreden eine Aufgabe anderen zu überlassen und ist dann unter Umständen gekränkt, wenn die Dankbarkeit zu wünschen übrig lässt. Da bleibt dann Ärger nicht aus. Da allerdings Auseinandersetzungen nicht angenehm sind, man vielleicht die Harmonie liebt und Konflikte scheut, sagt man nichts und „frisst“ den Ärger in sich hinein.

Kein Wunder, dass Leber und Galle mit der Zeit beleidigt sind und man Sodbrennen bekommt. Hier ist das Tausendgüldenkraut als Tee oder Tinktur genau richtig. Seine Bitterstoffe stärken unser „Verteidigungsorgan“ die Leber, aber auch Galle, Verdauung, Bauchspeicheldrüse und Zwölffingerdarm.

Die Pflanze als Blütenessenz ist dann angezeigt, wenn einem die möglichen psychischen Themen dahinter bekannt vorkommen. Sie erhöht das Empfinden für die eigene Wertigkeit. Es hilft, die „1000“ Schätze und Talente in sich zu entdecken und sich auch dadurch als wertvoll zu erleben, nicht nur durch die Dankbarkeit für die Hilfe am nächsten oder die Anerkennung im Beruf. Es stärkt Selbstwert, Willenskraft und Selbstachtung.
Tausendgüldenkraut hilft, freundlich nein zu sagen und auch im übertragenen Sinn besser zu „verdauen“.

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Blütenpollen – stark durch den Winter

Blütenpollen stärken das Immunsystem

Blütenpollen stärken das Immunsystem und bringen uns stark durch den Winter

Beide Beine mit Pollen schwer bepackt, den Magen voll mit Nektar, fliegt die Biene zurück in den Bienenstock, wo der Blütenpollen als „Brot der Bienen“ dient. Er ist  die einzige Eiweißversorgung. Damit die Bienen stark durch den Winter kommen und ganz allgemein kräftig sind, ist nicht nur eine ausreichende Menge an Blütenpollen erforderlich, sondern auch eine möglichst große Pollen-Vielfalt. 

Bei Blütenpollen ist sehr wichtig, woher sie kommen. Blütenpollen von Monokulturen sind  nicht geeignet. Die Bienen sollten die Pollen aus einem vielfältigen Wald- und Wiesengebiet gesammelt haben, das unbelastet ist und nicht von Feldern, die mit Pestiziden und Kunstdünger bearbeitet wurden. Je reicher die Flora im Umfeld des Bienenstocks, umso vielfältiger und reichhaltiger sind auch die Pollen. Die Biene sammelt den feinen Blütenstaub  mit ihren Beinen. Dabei werden kleine Mengen davon von Blüte zu Blüte weitergegeben und so bestäubt.

Was ist in Blütenpollen enthalten und warum ist er auch für uns so wertvoll ?

Pollen enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • 2 – 4 % Kalium
  • 1 – 2 % Magnesium
  • 1 – 1,5 % Kalzium
  • 1 – 2 % Eisen
  • 0,2 – 1 % Silizium
  • 1 – 1,5 % Phosphor
  • und in kleinen Mengen Schwefel, Mangan, Chlor

Weiters enthält Pollen:

  • fast alle Vitamine (B1 bis B 12, C, D, E, K und das Provitamin A)
  • ein ernährungsphysiologisch perfektes Fettsäuremuster, wobei die Alpha Linolensäure dominiert
  • antibiotische Substanzen und Hormone und anderes
  • 20 % verschiedene reduzierende Zuckerarten
  • 22 % Proteine
  • 12 % Aminosäuren, davon 21 von 22 essentiellen und zwar jene lebensnotwendigen Aminosäuren, die wir durch die Nahrung zuführen  müssen, da der Körper  sie selbst nicht erzeugen kann. (Zahlen der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie)

Alle diese Inhaltstoffe sind für die Zellstoffvorgänge im menschlichen Körper von großer Bedeutung.

Blütenpollen hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen: Er gilt als ausgezeichnetes Antioxidans und Radikalfänger, er kann die Regeneration des Körpers fördern und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern.

Blütenpollen und Allergien

Ein schwaches Immunsystem findet seine Ursachen oft im Darm und ist mit entscheidend, wenn man für Allergien anfällig ist. Blütenpollen stärken den Körper insgesamt und bringen auch den Darm in Schwung.
Sie lehren den Körper wieder zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Das ist gerade bei Allergien wichtig. In diesem Fall wehrt der Körper manchmal „Freunde“ ab und öffnet „Feinden“ die Tür.
Pollenallergiker können mit Blütenpollen eine Kur versuchen, die allerdings am besten im Herbst begonnen wird.
Worauf Pollenallergiker bei der Einnahme achten sollten, erfahren Sie unter Empfehlung.


Blütenpollen und seine mögliche Wirkung auf die Psyche

Es gibt auch ein Immunsystem im übertragenen Sinn. In unseren vielfältigen Beziehungen gilt es ständig zu entscheiden, abzugrenzen, nein oder ja zu sagen. Wer unsicher ist und nicht weiß, was er will, wird schnell für die Interessen anderer eingespannt. Man kann sich nicht wehren. Manche sind unsicher, wer oder was gut für sie ist, vertrauen jemandem der einen hängen lässt und misstrauen einem Freund.
Manchen fällt es schwer, das Leben zu verarbeiten und Schwieriges oder Unangenehmes gut zu verdauen. Blütenpollen stärken die Abwehrkraft auch im übertragenen Sinn, das Unterscheidungsvermögen und die Urteilskraft.

Empfehlung:

Einige Körner bis ½ TL als Powernahrung in Müsli, oder Joghurt geben oder pur essen. Bei Ansteckungsgefahr oder wenn man spürt, dass man kurz davor ist krank zu werden einen halben bis 1 TL essen.
Hinweis für starke Pollenallergiker: im Zweifelsfall eine Kleinstmenge von einem halben  Körnchen probieren, um zu sehen wie man es verträgt oder die Kur mit Arzt oder Heilpraktiker absprechen.