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Wie Weihnachten – Geschichten von Pater Zlatko

Glück ist keine Frage des Geldes. Aber Geld kann Chancen geben, Sicherheit, Nahrung und Bildung.
(Symbolfoto von El Caminante auf pixabay)

Wir sitzen Pater Zlatko gegenüber. Auf dem Adventkranz brennt gerade eine Kerze. Er hat uns zum essen eingeladen und seine beste Flasche Wein geöffnet. Wir bitten ihn um eine Weihnachtsgeschichte für diesen Newsletter, weil seine Geschichten das Herz erwärmen und seine Arbeit ohnehin, die wir sehr gerne und auch viele unserer Kunden mit den Überzahlungen ihrer Rechnung bei uns unterstützen.

Er denkt nach und erzählt von den Patenschaften in der Schule in Paraguay betrieben von Ordensschwestern, die er immer wieder unterstützt und besucht, wenn er in Südamerika zu tun hat. „Die Schwestern haben die Kinder aufgeschrieben, deren Eltern das Schulgeld nicht aufbringen können – 237,- im Jahr. Sie unterrichten die Kinder mit Spenden und auf eigene Kosten trotzdem, aber die Lehrer bleiben ohne Lohn. Mit 130 Euro sind zumindest die Kosten für Bücher, Essen, Kleidung und dergleichen gedeckt, da haben die Lehrer allerdings noch immer ohne Lohn gearbeitet.“

„Doch nein“, er unterbricht sich, „das ist eigentlich keine Geschichte…“ er denkt nach und trinkt einen Schluck Wein.

„Ja! Ich weiß. Das eignet sich vielleicht besser. Bei meiner letzten Reise sind wir nach San José de Aroyo gefahren, dort sollte ein Ess-Saal für Kinder eröffnet werden, für den ich mich eingesetzt hatte. Dort angekommen beginnt es plötzlich wie aus Kübeln zu schütten. Die Straße war sofort nur noch Schlamm und man konnte nicht weiter kommen. Es sollten auch viele Kinder kommen. Es schien unmöglich. Die Schwester rief: ´Heiliger Josef noooooch viiiiel Regen!`Was bedeutete, dass das lange dauern könne, wenn es mal regne, dann höre es so schnell nicht mehr auf. Ich schickte eine Stoßgebet nach oben, dass doch bitte der Regen sofort aufhören muss.“ Er lächelt verschmitzt und schaut gespielt streng nach oben. „Aber nichts“, er breitet die Hände aus, „nichts! Es hat nicht funktioniert. Es hat weiter geregnet.“ Also wende ich mich an den heiligen Josef, nach dem die Stadt benannt ist und verspreche im Stillen sofort eine Klimaanlage für die Kinder in der Schule zu kaufen, wenn der Regen aufhört. Das ist viel! Ich wusste sie kostet 2300 Euro.“ Er macht eine kleine Kunstpause. Das  vergnügte Glitzern in seinen Augen lässt hoffen. „Der Regen hörte sofort auf! Sofort“, wiederholt er. Jetzt ernst und fast eindringlich, selbst berührt von diesem Geschenk des Himmels. „Es blieb trocken und als wir wieder zurückfuhren war es trocken bis zur Ortstafel. Vor der Ortstafel war es trocken, dahinter schüttete es aus Kübeln.“

Er zuckt die Achseln und lächelt. „Schwester Soledad musste ich die Sache natürlich erzählen. Und dann musste ich zahlen.“ Er lachte. „Ich habe das dann gleich überwiesen.“

Wir reden noch über dies und das. „Die Geschichte von dem Mann beim Altersheim habe ich Euch schon erzählt?“ Ich verneine. „Ich besuchte ein Altersheim in San Ignacio“, er unterbrach sich selbst, „was heißt Altersheim. Eine Bruchbude war das. Ein Gestank“, er schüttelt den Kopf bei der Erinnerung, „so schlimm. Ich habe sofort etwas Geld dort gelassen und später auch noch etwas nachgeschickt. Dann hat die Stadt das Projekt aufgegriffen und jetzt haben sie ein ordentliches Haus.

Ich stehe also da in der Küche, als ein dünner ausgemergelter Mann – so dünn, dass es nicht mehr geht- vor dem Fenster um etwas zu essen bittet. Und ich hatte nichts. Die Schwester hatte auch nichts. ´Nur ein Stück Brot` bat er weiter. Wir hatten kein Brot nur eine Bananen. Nichts. Ich hatte auch kein Geld bei mir und suchte doch in meinen Taschen, ob ich nicht etwas finden kann.

Er durfte nicht ohne etwas gehen.

Ich finde einen 20 Dollarschein in meiner Brusttasche, ich verberge ihn in meiner Hand, damit er nicht sieht, was ich ihm gebe. Ich drücke ihm die Hand, sehe ihm in die Augen und lasse den Schein in seiner Hand. Dann drehe ich mich schnell um“, er macht eine Pause, in der ich mich frage, warum er sich denn so schnell weggedreht hatte, „ damit er mich nicht weinen sieht“, sagt er, „wisst ihr… dass es so etwas gibt“, ihm glänzen auch jetzt die Augenwinkel verdächtig feucht und ich brauche ohnehin bereits ein Taschentuch, „so eine Armut.“ Er schneuzt sich. „ Dann kommt die Schwester an meine Seite, berührt meinen Arm und sagt: , Der Mann weint. Er sagt er werde diesen Schein  nie verwenden. Er werde ihn sich rahmen und an die Wand hängen, lieber wolle er verhungern. Denn zum ersten Mal in seinem Leben`“, der Pater stockt bei der Erzählung, „ der Mann sagte: ,zum ersten Mal in meinem Leben, hat jemand einen Menschen in mir gesehen`.“

Heuer sind für Pater Zlatko bisher 800 Euro an Überzahlungen eingegangen, die wir für ihn verdoppelt haben. Danke dafür! Denn die größte Freude ist, Freude zu machen.

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Große Projekte? Stress mit Hausaufgaben? Die besten Tipps für konzentriertes Arbeiten.

Tipps, Tricks und Gedächtnis stärkende Pflanzen für Lernen ohne Stress und bessere Konzentration.
Die besten Tipps für lernen, Kopfarbeit und große Projekte. Für Groß und Klein.

Kennen Sie das? Sie sollten lernen, sich auf eine wichtige Präsentation vorbereiten, eine Arbeit schreiben, aber es geht einfach nichts weiter. Sie haben schon geputzt und gebügelt, ferngesehen, e-mails gecheckt…kurz alles andere nur nicht das, was Sie erledigen sollten? Oder Ihr Kind hat den ganzen Nachmittag gespielt, getobt, Computer gespielt etc. und bringt abends weder Energie noch Konzentration auf, um zum lernen oder die Hausaufgaben zu machen. Das schlägt auf die Stimmung.

Zum falschen Zeitpunkt können sich Tätigkeiten, für die Konzentration nötig sind, ewig in die Länge ziehen.

Hier die besten Tipps und Tricks, um mit weniger Aufwand mehr zu erreichen.

1. Die besten Zeiten für konzentriertes Arbeiten

Vorweg: jeder Mensch ist anders. Die persönlichen Bestzeiten für konzentriertes Arbeiten findet man am besten durch Ausprobieren heraus. Wann fühle ich mich motiviert, wach und leistungsfähig? Dann ist meine beste Zeit für die wichtigste Arbeit. Für manche ist das auch der frühe Morgen, oder der Abend.
Generell gelten die Zeiten von 9.00 -11.00 Uhr und 16.00-18.00 Uhr als die besten Zeiten für geistige Arbeit.

Kinder & Hausaufgaben

Für Hausaufgaben, die ja meist noch am selben Tag nach der Schule zu erledigen sind, empfehlen Pädagogen im Allgemeinen den Nachmittag. Wichtig ist allerdings nach dem Essen mal zu pausieren. Erstens um dem Gehirn Zeit zu geben, den Stoff vom Vormittag zu verarbeiten, außerdem ist das Gehirn erst etwa 1,5 Stunden nach dem Essen wieder leistungsfähig.
Dazwischen kann ausruhen, spielen, Sport oder sich richtig austoben Energie, Konzentration und Aufnahmebereitschaft wieder in Schwung bringen. Bei älteren Schülern kann die Lernzeit an langen Tagen auf den Abend fallen. Auch hier ist oft zuerst ein Abschalten und runterkommen nötig, um sich wieder konzentrieren zu können. Wobei ein leichtes Abendessen, frische Luft und Bewegung ideal wären (statt Fernsehen oder Computer). Auch hier hilft Beobachten, wann das Kind sich gut konzentrieren kann und die Hausaufgaben ohne Stress bewältigt. Wer an freien Tagen lernt, sollte es am Vormittag probieren. Er ist bei vielen die leistungsfähigste Zeit und den restlichen Tag hat man den Kopf frei.

2. Der Arbeitsplatz

  • Am besten ist es, einen Arbeitsplatz zu haben, der nur dafür da ist, damit man nicht jedesmal alles neu herrichten muss.
  • Man kann sich vorbereiten, indem man alle notwendigen Unterlagen bereit legt, um nicht während der Arbeit Sachen suchen zu müssen.
  • Ein gutes Licht fördert nachweislich die Konzentration, am besten ist Tageslicht, ansonsten für gute Beleuchtung sorgen.
  • Ruhe. Wenn nebenbei der Staubsauger brummt, Geschwister, Kinder und Co streiten, toben, spielen oder der Fernseher rennt, ist Konzentration naturgemäß schwer. Ideal ist das eigene Zimmer, falls vorhanden.
  • Ablenkungen wie Handy, youtube, facebook, e-mails, Fernseher und Co zeitweilig verbannen.

3. Guter Treibstoff

Du bist, was Du isst. Wer schon mal versucht hat, sich nach einem schweren Essen an geistige Arbeit zu machen, weiß wie schwer das ist.
Leichtes Essen wie Obst, Salat, Gemüse, Suppen und Reis dagegen ist schneller verdaut und wir bleiben wacher. Es empfiehlt sich, danach entweder einen Spaziergang zu machen, ein Powernap (nicht länger als 20 min, sonst ist man nachher müder, als vorher!), eine Pause einzulegen – oder alles zusammen. Dann sitzt man nachher nicht ewig tatenlos da, schaut in die Luft, surft im Internet oder schaut Videos… sondern kann auch nach dem Essen wieder gut durchstarten.

Wasser trinken. Fakt ist, das Gehirn braucht genügend Wasser, um flüssig zu arbeiten. Eigentlich logisch. Ein Trick, es dann auch tatsächlich zu tun, ist sich eine Flasche Wasser und ein Glas an den Arbeitsplatz zu stellen und sich das trinken zur Gewohnheit zu machen.

Rosenwurz stärkt das Gedächtnis und macht wach. Sie fördert einen klaren Kopf, Konzentration und Ausdauer. 15-20 Tropfen der Tinktur in die Wasserflasche gegeben und über den Tag verteilt getrunken, tut ein Übriges gut gerüstet zu sein, für den Denkmarathon. In Skandinavien trinken oder essen das Spitzensportler. Ein Lebensmittel für Kraft, geistige Klarheit und Ausdauer.

Blütenpollen sind ein Powerfood für anstrengende Zeiten, mit so ziemlich jedem Spurenelement und Vitamin, das der Körper so braucht, um körperlich und geistig fit zu sein. Täglich ein halber Teelöffel genügt.

Pausen einlegen! Am Vormittag kommt einem das nicht so wichtig vor, wer aber einen ganzen Tag konzentriert arbeiten soll, hält länger konzentriert durch, wenn man den ganzen Tag über kleine Pausen einbaut. Ein Richtwert ist 15 min. nach etwa 3 Stunden und dazwischen 1-2 x ca. 5 min. Frische Luft und etwas Bewegung sind als Pausenfüller besonders Energie spendend.

4. Das Wichtigste zuerst & eines nach dem anderen

Multitasking versus Monotasking.
Der Tipp ist, sich jeweils auf eine Aufgabe zu konzentrieren (Mono oder Single Task) –
1.) die Konzentration ist höher
2.) man muss sich nicht jedesmal neu einarbeiten und spart so Zeit
3.) die Arbeit wird übersichtlicher
4.) man hat schneller Erfolgserlebnisse und fühlt sich weniger überfordert
und mit dem Wichtigsten zu beginnen.
5.) das Wichtigste sollte unsere beste Zeit bekommen, dann ist es am leichtesten geschafft
6.) ist das Wichtigste erledigt, schafft das Energie und Motivation für die nächste Aufgabe.
7.) sich feste Zeitabschnitte vornehmen (nicht zu lang). Sie sind ein gutes Argument, Menschen, die dazwischen etwas von uns wollen, auf später zu vertrösten (z.B.: in 20 Minuten habe ich Zeit)

5. Große Projekte in machbare Häppchen aufteilen – Tipps gegen latente Überforderung und ewiges Aufschieben

Große Projekte können wie ein unüberwindbar scheinender Berg vor uns aufragen. Zu groß, um sie zu bewältigen. Das sind dann oft die Aufgaben, die man besonders gern vor sich herschiebt.

„Wenn man in der Nacht unterwegs ist, fährt man soweit man sieht“, hat mir kürzlich Markus Gull, The Story Dude ans Herz gelegt.
Stelle Dir Aufgaben soweit Du siehst. Kleine und noch kleinere Etappenziele an denen man sich im Dschungel großer Projekte, bei denen man oft genug „schwarz sieht“ weiter hanteln kann. Stück für Stück zum großen Glück. Jedes kleine Ziel nach Erledigung mit einem großen Häkchen zu versehen, ist die Belohnung, die uns motiviert weiterfahren lässt.

Wer gar nicht „rein“ kommt ins Tun, kann es mit sehr kleinen Einheiten versuchen. Wie z.B. 10 min. oder 20 min. und einem entsprechend kleinen Etappenziel, das leicht zu erreichen ist. Das kann Wunder wirken.

Sich schriftlich eine Reiseroute festzulegen und mit neuen Erkenntnissen nachzujustieren macht das Projekt übersichtlicher.

6. Ängste, Perfektionismus und Blockaden

Prüfungsängste, Lampenfieber und Angst vor Fehlern…Gibt`s da was dagegen?
Sonnenperlen, das Salböl und die Florasole Blüten „Schülermischung“ sind Mittel, um mit mehr Energie, Mut, Gelassenheit und Zuversicht solchen Herausforderungen zu begegnen.

Zwei große Ängste, die das Umsetzen so vieler Projekte behindern und unter denen viele leiden, ist die Angst, anzufangen und die Angst aufzuhören. Der Künstler „Beeple“ löste das Problem indem er es sich zur Regel machte, jeden Tag ein Kunstwerk fertigzustellen. Das war vor 4537 Tagen. Hier sind sie zu sehen! https://www.beeple-crap.com/everydays Gefunden bei www.foerster-kreuz.com.

Das Dilemma des Perfektionismus ist, das ein sehr hoher Anspruch oft auf mangelnde Ressourcen trifft. Zuwenig Zeit, zuwenig Geld, zuwenig Raum, schlicht die Unmöglichkeit, alles zu wissen, zu merken oder zu können etc. und es gibt immer noch eine Ausbildung, die man zusätzlich haben könnte und noch nicht hat. Ein Rat ist, diese Unzulänglichkeiten zu akzeptieren, wissend, dass es wohl den meisten ähnlich geht und sich andererseits den Anspruch zu behalten etwas abzuliefern, was über dem Durchschnitt liegt und womit man selbst zufrieden sein kann.

Wer in punkto Zeitmanagement noch Lust auf Tipps hat: HIER sind sie.

Wir wünschen gutes Gelingen!

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Mohnblüte für Muskeln, Gelenke & Narben

Ein altes Volksmittel bei Rheuma, Gicht und generell für Muskeln, Gelenke und Narben!
Ein altes Volksmittel bei Rheuma, Gicht und generell für Muskeln, Gelenke und Narben!

Mohnblüte, eine nützliche Schönheit!

Schön anzusehen ist sie in ihrem kräftigen Rot – elegant, wie ein verwegener Hut. Viele bezeichnen sie als ihre Lieblingsblume. In Zypern und dem Mittelmeerraum ist der wilde Klatschmohn aber nicht nur für seine Schönheit, sondern auch für seine Heilkraft bekannt.

Dort hat sie einen ähnlich hohen Stellenwert, wie das Johanniskraut bei uns.
Das Mazerat, also der Ölansatz aus den Blütenblättern, wird dort seit Jahrhunderten mit großem Erfolg bei Schmerzen und für die Beweglichkeit von Muskeln, Rücken, Gelenken und zur Behandlung von Narben eingesetzt.

Seit etwa 25 Jahren ist es nun in unseren Breiten im Einsatz. Viele Masseure, Sportler, Rehazentren und Physiotherapeuten schwören inzwischen darauf.

Die Blütenblätter enthalten die Alkaloide Rhoeadin, Roemerin und Papaverin. Der wilde Klatschmohn enthält keine Opiate. Er bevorzugt kargen Boden auf dem er zeigen kann, was in ihm steckt. Mohnblütenöl hat keinen Duft, lässt sich aber gut mit ätherischen Ölen kombinieren.
Der Tee ist nicht mehr gebräuchlich. Manchmal schmücken getrocknete Blüten eine Teemischung. Innerlich sollte man nur sehr wenig davon nehmen.

In der traditionellen Volksheilkunde hierzulande kennt man folgende Anwendungen für die Mohnblume:

  • Schlafstörungen
  • nervöse Unruhezustände
  • beruhigend
  • Ekzeme und Furunkel
  • leicht schmerzstillend
  • laut Studien gilt sie als Antimutagen

Weitere Einsatzbereiche für das Öl sind:

  • Bewegungsapparat:
  • Verspannungen
  • Muskelschmerzen
  • Rheuma, Arthritis, Arthrose, Gicht
  • Gewebeschmerzen
  • Rücken-, Schulter-, Nackenschmerzen
  • begleitend zu Wirbelsäulentherapien
  • durchtrennte Nerven und Sehnen
  • nach OP im Gelenksbereich z.B. Knie, Schulter, Ellbogen, Hüfte
  • Beweglichkeit nach Brüchen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Tennisarm
  • Fersensporn
  • Narben:
  • Narbenentstören, Narbenkosmetik
  • taube Stellen rund um Narben
  • Kosmetik, Haut:
  • Cellulite, Falten
  • Hautprobleme
  • Verbrennungen
  • Venenprobleme
  • Krampfadern
  • begleitend bei Schuppenflechte und Gürtelrose
  • pflegend bei Wundliegen
  • Schwangerschaft und Geburt:
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Dammschnitt
  • nach Kaiserschnitt
  • Impotenz, Kinderwunsch
  • Weiteres:
  • Schleimbeutelentzündung
  • Fibromyalgie
  • chronisches Kältegefühl
  • innerlich bei Nierensteinen

Oben genannte Wirkungen kann das Öl entfalten, wenn es ausreichend besonnt wurde.


Mohnblütenöl für Muskeln, Gelenke, nach Brüchen und Operationen:

Schmerzen in Muskeln und Gewebe wie z.B. bei Rheuma, Arthorose, Arthritis und Gicht entstehen durch Oxale. Das sind Harnsäureverbindungen, die z.B. durch Übersäuerung entstehen. Hoher Konsum an tierischem Eiweiß, Fett, Zucker, raffiniertes Salz und zuwenig Wasser trinken können dazu beitragen. Oxale sind Ablagerungen, die wie spitze Nadeln schmerzhaft ins Gewebe stechen. Mohnblütenöl löst diese Nadeln sanft auf und transportiert sie ab. Genügend Wasser zu trinken unterstützt diesen Prozess. Eine vitale Ernährung ist natürlich trotzdem sehr wichtig!

Zahlreiche Rückmeldungen bestätigen die heilsame Wirkung nach Knie- und Hüftoperationen, auf Schmerzen im Bewegungsapparat generell und eine schnelle Regeneration nach Knochenbrüchen.

Rückenprobleme? Eine hilfreiche Übung bei Hexenschuß und Unbeweglichkeit im Rücken finden Sie HIER.


Bei Narben:

Besonntes Mohnblütenöl fördert das Nervenwachstum. Durchtrennte Nerven finden wieder leichter zusammen, wodurch taube Stellen rund um Narben wieder aktiv werden können. Narben werden schöner, weicher und entstört. Manch kleinere Narbe ist sogar gänzlich verschwunden, manche bräunen wieder. Mohnblütenöl fördert den Durchfluss wieder, Wülste, wo sich die Energie sichtbar staut, gehen zurück und die Energie kann wieder fließen. Ein Kaiserschnitt verheilt in vielen Fällen mit Mohnblütenöl wesentlich rascher als ohne. Wenden Sie es regelmäßig 2-3x täglich an.
Narben sollten erst direkt behandelt werden, wenn sie verheilt sind. Ansonsten in dem Bereich rundherum auftragen.


Schwangerschaft und Geburt:

Mohnblütenöl ist ideal zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen und hilft, den Damm für die Geburt geschmeidig zu machen. Nach einem Dammschnitt fördert es die Heilung.

Mögliche psychische Hintergründe:

Manche Menschen sind der Mohnblüte ähnlich. Am besten können sie zeigen, was in ihnen steckt, wenn der Boden „karg“ ist, wenn es genau auf sie ankommt.
Diese Menschen haben hohe Ziele, suchen Bestätigung über Leistung, was sie leicht über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus führen kann.
Schmerzen in Rücken, Schulter, Knie, Hüfte oder Nacken können Ausdruck dieser Überlastung sein. Diese Menschen verlangen am meisten von sich und scheitern manchmal an ihren eigenen hohen Ansprüchen.

Die Mohnblüte unterstützt dabei, sich auch am Sein, am schlichten „Blühen“ erfreuen zu können und sich nicht zu immer noch höheren Leistungen anzutreiben. Sie fördert die Zufriedenheit mit sich selbst und machbare Ziele zu setzen.

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Immortelle – hautverjüngend, zellerneuernd und gewebestraffend?

Immortelle soll über Haut verjüngende und Gewebe straffende Eigenschaften verfügen

Eine Pflanze für die Schönheit

Die Immortelle, übersetzt “die Unsterbliche” versetzt die Kosmetikindustrie seit Jahren in Euphorie wegen ihrer ausgesprochen Haut regenerativen und verjüngenden Eigenschaften. Außerdem gilt sie als gewebestraffend und zellregenerierend.
Beliebte Eigenschaften in einer Zeit in der Menschen immer älter werden und viele gerne jünger aussehen, als sie sind. Eine Zeit in der Schönheitsoperationen, Unterspritzungen und Lifting von manchen bereits als normale Schönheitspflege angesehen werden. Anti Aeging ist allerdings nur ein Ausdruck unserer Zeit für den bereits uralten Wunsch des Menschen nach ewiger Schönheit und Jugend.

Auf die Qualitäten der Immortelle hat -laut Homer- übrigens schon Odysseus gesetzt, als er abgekämpft von seinen Abenteuern, bei seiner Rückkehr zu Penelope gut aussehen wollte.
Mit Erfolg, wie es heißt.

Wie wird Immortelle angewendet?

Im Mittelmeerraum schwören die Frauen seit Jahrhunderten auf den Ölansatz der Blüten in Olivenöl, wie sie ihn nach alter Tradition herstellen. In der Kosmetik und der Aromatherapie wird oft das ätherische Öl verwendet, das mühsam zu gewinnen und daher sehr teuer ist. Das ätherische Öl aus Immortelle gilt als sehr Haut verträglich. Sehr gut ist auch eine Mischung aus Ölansatz mit etwas ätherischem Öl, weil sie gleich direkt verwendet werden kann. Auch als Tee kann Immortelle getrunken werden.

Doch Immortelle ist nicht nur für die Schönheit gut.
Sie ist eine hervorragende Heilpflanze.

  • Sie wirkt Muskel entspannend und krampflösend. Deshalb wird sie zur Behandlung von Sportverletzungen, Prellungen, schmerzenden Muskelverspannungen oder steifen Gelenken eingesetzt.
  • Immortelle wirkt antiseptisch, antiviral und entzündungshemmend und sorgt für eine rasche Wundheilung.
  • Außerdem gilt sie als ausgezeichnetes Mittel gegen Stauungen, insbesondere des Blutes wie z.B. bei Thrombosen oder Hämatomen. Sie gilt als eines DER Mittel bei blauen Flecken.
  • Immortelle gilt als Anti-Oxidans, als ”Fänger” freier Radikaler und regt dadurch das Immunsystem an.
  • Innerlich unterstützt sie, die Leber zu entgiften, besitzt gallefördernde Eigenschaften und soll helfen, Metalle aus dem Körper auszuleiten.
  • Eine sanfte Massage mit Immortellenöl wirkt Nerven beruhigend, ausgleichend und entspannend.
  • Immortellenöl kann auch bei schwer strapazierter Haut, wie z.B. bei Schuppenflechte, begleitend zur Pflege versucht werden.
  • Man sagt ihr eine pilzhemmende Wirkung nach.
  • Immortelle gilt als leicht lymphanregend und durchblutungsfördernd.

Die Eigenschaften der Immortelle im Überblick:

Körperlich:

  • Regeneration der Haut, “Anti Ageing”
  • gewebestraffend, zellregenerierend
  • strapazierte Haut
  • blaue Flecken, Hämatome
  • zur Pflege nach Verbrennungen und Sonnenbrand
  • zur Pflege unreiner Haut und Akne
  • Ekzeme, Akne
  • nach Sportverletzungen
  • Blutzirkulation der Arterien
  • wundheilend, antiseptisch, antiviral
  • entzündungshemmend

Psychisch:

  • Lethargisch
  • Traurig
  • Erschöpft
  • Stress
  • Antriebslos
  • Nervös
  • nervöse Erschöpfung
  • stressbedingte Funktionsstörungen
  • Lethargie
  • Depressionen

Wissenswertes:

Sie gehört zur Familie der Sonnenblumen („Asteraceae“), ihr wichtigster und bekanntester Vertreter ist „Helichrysum italicum“, gewöhnlich bekannt unter dem Namen „Immortelle“ oder „Strohblume“ und kommt natürlich im Mittelmeerraum vor.
Ihr botanischer Name “Helichrysum”, zusammengesetzt aus “helios” – Sonne und “chrysos”-Gold, ist
altgriechisch und bedeutet Sonnengold.

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Schuppenflechte. Was tun?

Bei einem Chamäleon sehen Schuppen ja gut aus, aber was tun, wenn man Schuppenflechte hat?

Was ist Schuppenflechte?

Meist tritt Schuppenflechte am Kopf, in den Kniekehlen oder am Ellbogen auf, kann aber auch jede andere Hautstelle betreffen. Es handelt sich um meist runde mit Schuppen bedeckte Hautstellen. Trocken, gerötet, oft juckend und mit teils schmerzenden Rissen und Blasen. Erstens ist das oft körperlich schmerzhaft, beeinträchtigt aber – je nach Ausprägung – das Äußere, was großen emotionalen Stress bedeutet. Manch eine oder einer traut sich kaum mehr auf die Straße.


Hintergründe:

Man geht von erblicher Veranlagung aus, sie tritt in Familien meist gehäuft auf, wobei auch Generationen übersprungen werden. Forscher vermuten, dass Faktoren wie Ernährung und Umwelt einen hohen Einfluss haben, weshalb nicht jeder, der die Erbanlage hat erkrankt.
Man geht von einer Schwächung des Immunsystems aus und schließt auch Einflussfaktoren wie Bakterien-, Viren- oder Pilzinfektionen als Auslöser von Schüben nicht aus. Bis jetzt gilt Psoriasis als unheilbar. Viele Betroffene sind auf der Suche nach natürlichen Mitteln die Linderung bringen und keine Nebenwirkungen haben, beziehungsweise haben diese bereits ausprobiert. So kann man bereits auf einen großen Erfahrungsschatz blicken, was hilft.

Was hilft?

1.) Ernährung und Lebensweise

Übergewicht, Rauchen, zuviel Alkohol, Fast Food und überfette Nahrung sind besonders guter Nährboden für Schuppenflechte.

Bei Menschen mit Psoriasis wird oft zusätzlich eine Darmfunktionsstörung v.a. das
Leaky Gut Syndrom festgestellt, wodurch vermehrt Giftstoffe über die geschädigte Darmwand in den Blutkreislauf gelangen. Die Leber ist mit dieser vermehrten Entgiftung oft überfordert, was wiederum eine übermäßige Entgiftung über die Haut begünstigt. Mit ein Hintergrund, warum der Ernährung und einer Darmsanierung in der Behandlung von Schuppenflechte so eine große Bedeutung zukommt. Fasten und Entgiften ist neben unten angeführten Ernährungstipps ideal, um eine Darmsanierung einzuleiten.
Die Leber unterstützen Bitterpflanzen wie Löwenzahn, Mariendistel, Wermut,Tausendgüldenkraut und Co.


Ernährung: natürliche basische Nahrung mit viel Gemüse und Obst (reif geerntet!) sollte in der Küche dominieren. Dazu hochwertige Öle mit viel Omega-3-Fettsäuregehalt wie Leinöl, Olivenöl, Hanföl und Walnussöl, 2x pro Woche Fisch und speziell Gemüse, das im Körper aufgrund der enthaltenen Senfölglykoside entzündungshemmend wirkt, wie Radieschen, Kapuzinerkresse, Senf, Rucola, Rettich, Kren, Brokkoli, Kohlsprossen und verschiedene Arten von Kohl (je nach Verträglichkeit). Kapuzinerkresse und Kren gelten sogar als pflanzliche Antibiotika.
Auf Milchprodukte, Gluten, billige Fette, scharfes Essen und Fast Food sollte man weitgehend verzichten, wenig Fleisch und Zucker und wenn dann gute Qualität sind ebenfalls Maßnahmen, die sich bewährt haben.

Auf Deutsch bedeutet das: eher Wokgemüse mit Reis, als Burger mit Pommes.

Generell bietet die asiatische aber auch die mediterrane Küche viele Alternativen für bekömmliches, gesundes Essen mit viel Gemüse, das zudem köstlich schmeckt.

Tipp: Viele Neurodermitis Patienten haben Erfolg mit dem Verzicht auf Zitronen- oder Ascorbinsäure, möglicherweise ist das auch bei Betroffenen von Schuppenflechte ein Versuch wert.

Lebensweise:
Stress verschlimmert Schuppenflechte. Oft treten Schübe in besonders belastenden Situationen auf. Bewusst zu entspannen und auf gutes Zeitmanagement zu achten ist hier sinnvoll. Meditation, Yoga, Tai Chi, Chi Gong, Wohlfühlmassagen, Feldenkrais, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Spaziergänge in der Natur, Künstlerisches wie Malen, Schreiben, Musizieren oder Alltägliches wie im Garten zupfen, Tüfteln, Basteln, Stricken, Lesen…… sind Möglichkeiten, zu entspannen.

Regelmäßiger Sport baut Stresshormone ab und wirkt sich allgemein positiv auf das Immunsystem und somit auch auf Psoriasis aus. Geeignet sind vor allem Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walken oder Joggen.

Sonnenbestrahlung: Das UV-Licht der Sonne wirkt der erhöhten Bildung von Hornhaut entgegen und ist für die Bildung von Vitamin D verantwortlich, welches wiederum in höchstem Maß das Immunsystem stärkt! Auch Meerwasser ist wohltuend – es lindert Entzündungen. Also ab in den Urlaub!

2.) Diese Pflanzen haben sich bewährt

Verschiedenste Pflanzen- und Pflegemittel können helfen, Schuppenflechte zu lindern, Juckreiz zu dämmen, Schübe früher abzufangen und zu mildern. Besonders bewährt haben sich dabei folgende Pflanzen:

  • Immortellen- oder Johanniskrautöl
  • Arnika Tinktur oder Balsam
  • Aloe Gel oder das gelartige Mark der frischen Pflanze, es sollten ältere Blätter sein. Die heimische Hauswurz wirkt sehr ähnlich! Spendet Feuchtigkeit und wirkt wundheilend
  • Schöllkrauttinktur in eine Basiscreme dazu gemengt oder mit etwas Wasser aufgetragen
  • Braunwurz als Tee, Salbe oder Tinktur
  • Schwarzkümmelöl
  • Eiche – Vollbad oder Waschungen aus einer Abkochung der Blätter
  • Schwarznuss (Pilze, Herpes und Schuppenflechte) Tinktur aus den grünen Schalen auf die Stellen tupfen
  • Vogelmiere – entweder frisch essen, sie enthält viel Vitamin C und entgiftet den Darm oder als Tinktur innerlich einnehmen und äußerlich mit Wasser, einer Basiscreme oder einem Öl vermengt auf die betroffenen Stellen auftragen
  • Weihrauch als Kapseln, Creme oder Tinktur wirkt sowohl innerlich wie äußerlich entzündungshemmend

3.) Hausmittel, Pflege und Anwendungen

Folgende Hausmittel haben sich bewährt:

  • gutes Olivenöl leicht erwärmen und auf betroffene Stellen auftragen
  • mit Basenbad z.B. von Jentschura baden; entsäuert und entgiftet, beruhigt die Haut
  • Badezusatz mit Meersalz (z.B. aus dem toten Meer)
  • Heilerde mit Wasser zu einem Brei vermengen und auftragen oder direkt auf die nasse Haut geben; nach ca. 10 Minuten abspülen; löst Schuppen ohne zu reizen und wirkt wundheilend; alternativ kann ein fertiger Basenbalsam mit Heilerde verwendet werden;
  • frische, biologische Gurkenscheiben auf wunde Stellen legen; spendet Feuchtigkeit
  • auf leichte Kleidung in Naturmaterialien (z.B. Baumwolle) achten, Reibung durch die Kleidung vermeiden
  • ein Raumklima mit hoher Luftfeuchtigkeit ist hilfreich; besonders im Schlafzimmer so gut es geht die Heizung abdrehen, oder mit feuchten Tüchern die Luftfeuchtigkeit erhöhen;
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Johanniskraut ein Alleskönner?

Johanniskraut: Depressionen, Nerven, Narben, Haut, Entzündungen.... und so vieles mehr!
Johanniskraut: Depressionen, Nerven, Narben, Haut, Entzündungen…. und so vieles mehr!

Die Einsatzgebiete von Johanniskraut sind mannigfaltig und über Jahrhunderte erprobt. Das Öl sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Es wirkt erhellend auf die Psyche, weswegen es bei Depressionen eingesetzt wird. Aber auch bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, nach Verletzungen zur Wundheilung oder um Narben zu entstören und zu pflegen wird es gerne verwendet.

„Arnika für die Nerven“

Johanniskraut ist das beste Kraut für das Nervenkostüm. Hildegard von Bingen, nennt es das “Arnika für die Nerven”. Die Blätter und Blütenknospen haben Öldrüsen, das enthaltene Öl ist es, das hilft. Johanniskraut bringt Licht in dunkel gewordene Gemüter! Es sammelt das Sonnenlicht in den längsten Tagen des Jahres. Im Ölansatz wird dieses Licht gespeichert und  bei Anwendung an den Körper abgegeben. Es erhellt das Gemüt, auch über die Haut. 
Johanniskrautöl hat sich bei Neuralgien bewährt, kann aber auch bei Spannungskopfschmerz oder Migräneattacken versucht werden. Hier trägt man das Öl an Schläfen, Stirn und Nacken sanft auf.

Zur Sommersonnenwende also zu „Johanni“ hat es die größte Kraft. Mit Öl (z.B. Olivenöl) angesetzt, erhält man ein Mazerat. Es sollte über mehrere Wochen in die Sonne gestellt werden, um die Wirkstoffe optimal herauszulösen. Dank einiger wissenschaftlicher Studien verbreitet sich mehr und mehr die Ansicht, dass auch bei Johanniskraut der Gesamtkomplex der Wirkstoffe von Vorteil ist.

Johanniskraut für die Psyche

Johanniskraut bringt Sonne in die Seele. Es verströmt eine Lichtkraft, die zu Herzen geht und die Zuversicht stärkt. Das Johanniskraut schafft es, uns selbst in dunklen Stunden eine Gewissheit zu vermitteln, dass vielleicht trotz allem ein verborgener Sinn dahinter steckt. Etwas, das es gut mit uns meint. Auch wenn wir es jetzt nicht verstehen. Manche Menschen sind ihr Leben lang auf der Suche nach Sinn. Das Johanniskraut entspannt jenes Drängen des Suchens, welches das Finden verhindert. Das Johanniskraut vermittelt ein Gefühl des Angekommen seins, das ein tiefes Erkennen ermöglicht.

Seit langem werden Johanniskrautöl, Tee oder Kapseln bei Depressionen eingesetzt, das abgesehen von einer etwaigen Erhöhung der Lichtempfindlichkeit kaum Nebenwirkungen aufweist (außer bei hoher Dosierung von konzentrierten Kapseln bei einer Anwendung ab ca. 2 Wochen – das sollte dann mit dem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden).
Johanniskraut wirkt beruhigend und stimmungsaufhellend.
Auch wer unter hohem Druck steht und viel Stress hat kann von den entspannenden und erhellenden Eigenschaften des Öls profitieren.

Muskeln, Gelenke, Verletzungen, Entzündungen…

Johanniskraut ist eine Wohltat für gereizte Haut, entspannt Muskeln und den Rücken. Auflagen mit Johanniskrautöl  sind wohltuend bei Gicht, Rheuma, Ischias und Hexenschuss. Bei Entzündungen von Blase, Eierstock, Gelenken, Venen sowie entzündeten Wunden oder Brandwunden haben sich pflegende Kompressen und Umschläge mit diesem Öl bewährt. Bei Reizdarm oder Entzündungen im Darm kann etwa 1 Tl-1 EL täglich innerlich eingenommen werden.

Anwendungsgebiete von Johanniskraut im Überblick:

  • Depressionen
  • Nerven
  • Trigeminusschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Haut, Ekzeme, Dermatosen
  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Wundheilung
  • nach Verbrennungen oder Sonnenbrand
  • Gürtelrose
  • Bluterguss, Quetschungen
  • Narben
  • Tiefenentspannung
  • krampflösend
  • Muskulatur, Verrenkungen
  • Gicht, Rheuma, Ischias
  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Bandscheibenvorfall
  • Hämmorrhoiden
  • entzündungshemmend
  • innerlich bei Reizdarm und Darmentzündungen
  • Anregung von Leber und Galle (innerlich)
  • Linderung von Wechseljahresbeschwerden (Psyche) innerlich und äußerlich

Wie lichtempfindlich macht Johanniskraut?

Bei starker und ungewohnter südlicher Sonne oder Solarium sollte man in Verbindung mit Johanniskraut generell vorsichtig sein. Hellhäutige Menschen vertragen Johanniskraut oft nicht gut und sollten entsprechend sparsam damit sein, wenn sie nach Anwendung in die Sonne gehen. “Hierzulande und bei normalem Sonnenbaden bleibt dies aber vernachlässigbar. Im Gegenteil, hierzulande wirkt Hypericin als Lichtfilter und man wird schneller braun.” meint Sigrid Hirsch dazu in dem Buch „Die Kräuter in meinem Garten“. Auch andere Untersuchungen bestätigen, dass vor allem die Anwendung von Johanniskrautöl bei normalem Hauttyp weniger Problem darstellt, als oft behauptet wird.

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Zinnkraut für schöne Haare und Nägel

Ackerschachtelhalm macht schön. Die in ihm enthaltene Kieselerde kräftigt Haare, Nägel und Bindegewebe.
Ackerschachtelhalm macht schön. Die in ihm enthaltene Kieselerde kräftigt Haare, Nägel und Bindegewebe.
Zinnkraut auch Ackerschachtelhalm genannt beinhaltet viel Silicea.
DER Mineralstoff für schöne und kräftige Haare und Nägel. Stärkt das Bindegewebe.

Ackerschachtelhalm – ein Kraut für die Schönheit!

Sein hoher Gehalt an Kieselsäure (bis zu 10%!) stärkt das Bindegewebe! Er festigt damit sowohl das Lungengewebe, als auch das Hautgewebe.
Außerdem stärkt er die Haare und die Fingernägel. Durch eine allgemeine Stärkung und Gesunderhaltung des Körpers sorgt er generell für ein gesundes und schönes Aussehen.
Da Silicea, also Kieselsäure auch einer der Hauptbausteine für die Schilddrüse ist, ist Ackerschachtelhalm auch bei Problemen mit der Schilddrüse anzudenken.

Zur Geschichte des Ackerschachtelhalms

Zinnkraut wird er genannt, weil früher aufgrund oben erwähnten Kieselsäuregehalts, Zinn damit glänzend poliert wurde. Ackerschachtelhalm ist eine der ältesten Pflanzen überhaupt. Es gab ihn bereits zu Zeiten der großen Sumpfgebiete. Es wirkt, als genüge er sich selbst mit einer Konstitution, die ihn fast überall gedeihen lässt. Es ist auch nicht so, dass er überlebt, weil er sich anpasst, er hat sich nicht sehr verändert über die Jahrhunderte.

Anwendung als Volksmittel

Hier sind seine Haupteinsatzgebiete Niere, Blase und Bindegewebe.
Weitere Einsatzgebiete waren und sind bei:

  • rheumatische Schmerzen
  • Gicht
  • Rückenschmerzen
  • Ischias
  • Bandscheibenvorfälle

In diesen Fällen kann man ihn zum Beispiel in Form von Tee oder Tinktur als Badezusatz verwenden. Bei Magenbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Sodbrennen und Gallensteinen kann er unterstützend wirken, besonders, wenn man sich in seinen psychischen Talenten wiederfindet.
Hier wird er meist als Tee oder in Form von Tinktur mit Wasser getrunken.

Mögliche psychische Zuordnungen:

Seine Gestalt gleicht einem Skelett, einem Knochengerüst. Im übertragenen Sinn verleiht er Rückgrat und ein selbstbestimmtes Wesen, das sich nicht immer anpassen muss, um zu bestehen.
Nach Schocks, bei Ängsten und in Trauer- oder Mobbingsituationen gibt er Halt.
Er unterstützt, zu seinen Bedürfnissen zu stehen, auch wenn jemand anderer etwas dagegen hat.
Bei Entscheidungsschwierigkeiten oder langwierigen Prozessen fördert er Struktur und Disziplin, um gute Lösungen zu finden.

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Mineralsole 1-27 und Mineralstoffe in der Ernährung

Mineralsole – vegan in Sole statt Laktose. Wenige Tropfen genügen.

Warum Mineralsalze?

Der Körper besteht zu einem großen Teil aus Salzen. Laufend sterben Zellen und laufend entstehen neue. Damit die Zellen, die nachkommen nicht sukzessive an Qualität verlieren, braucht der Körper gute „Bausteine“ durch die Nahrung mit Vitaminen und zellverfügbaren Mineralstoffen, außerdem genügend Wasser und Sonnenlicht.

Sonst betreiben wir Raubbau durch mineralstoffarme Ernährung oder auch Stress und füllen die Speicher nicht mehr entsprechend auf. So verliert der Körper an Kraft, Energie, Gesundheit und zeigt vorzeitige Alterserscheinungen.

Zellverfügbar bedeutet, dass die „Bausteine“ klein genug sind, um bis in die Zelle gelangen zu können. Bei vielen künstlichen Nahrungszusatzprodukten sind die Bausteine zu groß. Man kann die Mineralstoffe u.ä. zwar im Blut nachweisen, aber sie gelangen nicht in die Zelle. Es ist ungefähr so, wie wenn der LKW das Transportgut auf der Straße herumfährt, aber nicht abliefern kann.
Natürliche und hochwertige Nahrung ist als Mineralstoffquelle immer noch das Beste.

Mineralsole und andere feinstoffliche Mineralsalze sind nicht als Lieferanten des mangelnden Mineralstoffs gedacht, sondern als Schulungsprogramm für den Körper, gerade diesem Mineralstoff in der Ernährung besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie vor einem Riesenangebot an Waren stehen und nicht wissen, was Sie suchen oder brauchen, nehmen Sie entweder wahllos irgendetwas oder gehen überhaupt daran vorbei. Es ist eine Art „Würzmittel“ mit einer Botschaft, einem Auftrag für den Körper.

Sonne und Bewegung

Selbst wenn ausreichend Mineralsalze zur Verfügung stünden, der Körper muss sie auch gut aufnehmen können.
Sonnenlicht und ausreichend Bewegung an der frischen Luft bewirken nachweislich eine Verbesserung des Stoffwechsels und der Mineralstoffaufnahme des Körpers aus der Nahrung.

Essbare Wildpflanzen sind hervorragende Mineralstofflieferanten und herkömmlichem Kulturgemüse um vieles überlegen. Das Gute ist: man braucht nicht viel davon, man kann sie ähnlich wie Gewürze einsetzen. Ganz allgemein sind dafür geeignet: Löwenzahn, Vogelmiere, Brennnessel, Schafgarbe, Giersch… Jetzt ist die beste Jahreszeit dafür!

Warum Sole statt Laktose?

Bei Mineralsole ist Sole der Informationsträger. Sole ist ein körpereigener Stoff – unser Blut ist eine 0,9 %ige Sole, also Salzwasserlösung. Der Körper besteht gesamt aus ca. 70% Wasser und wie oben schon erwähnt auch aus Salzen. Deswegen kann man sagen, dass Sole die Sprache unseres Körpers spricht.
Mineralsole ist laktosefrei und vegan. Ein Tropfen 1-5 mal pro Tag genügt.
Mineralsole bewährt sich bereits seit vielen Jahren.

Mineralsalze in der Ernährung

Im Folgenden nun eine Liste von Mineralsalzverbindungen und einer kleinen Auswahl an Lebensmitteln, in denen sie enthalten sind.

  1. Calcium fluoratum
    Im menschlichen Körper ist Calcium fluoratum das Salz des Bindegewebes. Es kommt in den Knochen, in der Haut, den Sehnen, in Bändern und Gefäßen sowie im Zahnschmelz vor.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Nüsse, Mandeln, Vollkorn, Fisch, Schalentiere, grünblättriges  Gemüse, Salat, Zwetschgen (Pflaumen)…
  2. Calcium Phosphoricum
    Kommt in Knochen, Zähnen  und in allen übrigen Zellen vor und sorgt für starke Nerven.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukte, Nüsse, Mandeln, Kartoffeln, Fleisch, Fisch, Eier, Bananen, Zitronen, Spinat, Kohl
  3. Ferrum phosphoricum – Eisen
    Zuständig für schnelle Regeneration. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkornprodukte, Buchweizen, Getreidekeime, Nüsse, Linsen, Erbsen, Fleisch, Fisch, Spinat, Feld- und Kopfsalat, Brunnenkresse, Zwetschgen, Erdbeeren, Brennessel…
  4. Kalium Chloratum
    Wichtig für die Schleimhäute im ganzen Körper und unterstützt die Verdauung von Milchprodukten.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Gerste, Vollkorn,  Linsen, Sonnenblumenkerne, Fleisch, Seefisch, Geflügel, Kartoffeln, Tomaten,  Oliven, Gemüse allgemein, Äpfel, Zitronen, Trockenfrüchte; Bei einer gesunden Ernährungsweise sollte der Bedarf an Kalium phosphoricum ausreichend gedeckt werden können. Größere Mengen an Schlaftabletten und Beruhigungsmittel können einen Mangel begünstigen.
  5. Kalium phosphoricum
    Am meisten kommt es in den Knochenzellen vor und spielt eine große Rolle bei der Zellbildung von Gehirn- und Muskelzellen. Es ist wichtig für Kraft, Entspannung und Regenerationsfähigkeit.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukte, Kartoffeln, Blattgemüse, Salat , Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier…Bei einer gesunden Ernährungsweise sollte der Bedarf an Kalium phosphoricum ausreichend gedeckt werden können.
  6. Kalium sulfuricum
    Wichtig, um den Sauerstoff aus dem Blut in die Zelle zu bringen. Fördert innere Reinigung und bessere Regeneration. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukten, Sonnenblumenkerne, Kartoffeln, Gemüse, Bananen, Trockenfrüchte, Eier, Geflügel, Seefisch..
  7. Magnesium phosphoricum
    Sorgt im Körper für eine gute Blutversorgung der Organe, der Glieder und der Haut. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: in allen grünen Gemüsesorten und Blattsalat, Vollkorn- und Milchprodukte, ungeschälter Reis, Weizenkeime, Erbsen, Bohnen, rote Rüben, Zitrusfrüchten, Kakao und Cashewnüsse…
  8. Natrium chloratum – Flüssigkeitshaushalt
    Da Natrium chloratum vor allem in Salz zu finden ist, es in den meisten Lebensmittel vorkommt und heutzutage viele ohnehin  zu viel salzen, sollte man es eher in Maßen, denn in Massen zu sich nehmen.
  9. Natrium phosphoricum
    Es kommt im Körper im Bindegewebe, in den Gehirnzellen, den Muskeln, Nerven, der Blut- und Gewebeflüssigkeit sowie in den roten Blutkörperchen vor. Es ist ein Transportmittel, das Kohlensäure in die Lungen bringt. Es löst Harnsäure im Blut und unterstützt die Galle, Fette zu verseifen, was wiederum  wichtig ist, um den Cholesterinspiegel zu senken.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Roggen, Weizen, Linsen, Erbsen, Karotten, Sellerie, Nüsse, Erdbeeren, geräucherte Fleisch- und Fischprodukte, Eier, Oliven…
  10. Natrium sulfuricum
    Ungesunde Lebensweise, Fehlernährung, Völlerei und Alkoholmissbrauch sind die Haupt-Ursachen, um diesen Mangel hervorzurufen. Schlacken belasten so den Körper. Das Salz ist wichtig für Verdauung und innere Reinigung. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Hirse, Hafer, Linsen, Kartoffeln, Sellerie, Kohl, Rettich, Blattsalat, Zwiebeln,  Erdbeeren, Feigen…
  11. Silicea
    Silicea befindet sich in allen Zellen des menschlichen Körpers, v.a. in Haut, Haaren, Nägeln, im Bindegewebe, besonders in Lunge, Herz und Lymphdrüsen.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: die meisten Getreidesorten, Hirse, Hafer, Kohl, Kopf- und Feldsalat, Spinat, Spargel, Gurken, Erdbeeren, Feigen, Zinnkraut….
  12. Calcium sulfuricum
    Kommt u.a. in den Knochen vor, zuständig, den Stoffwechsel anzuregen, wichtig für die Reinigung des Blutes und fördert die allgemeine Regenerationsfähigkeit. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Weizen, Roggen, Gerste, Linsen, Erbsen, Spinat, Kopfsalat, Kohl, Zwiebeln, Zitrusfrüchte….

Wo keine expliziten Angaben sind, in welchen Teilen des Körpers die Salze vorkommen, ist es nicht genau zuzuordnen. Sie kommen meist im gesamten Körpersystem vor.

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Fliegen Zecken auf Sie? Borreliose?

Tinkturen aus Kardenwurzel bringen erstaunliche Erfolge bei Borreliose.
Zecken mögen keine Karde. Borrelien auch nicht.

Wilde Karde: ein Bodyguard!

Sie wird etwa 1,5 Meter hoch und trägt Respekt gebietende Stacheln. Man merkt schon an ihrem Äußeren, dass mit dieser Pflanze nicht zu spaßen ist. Sie wirkt als Schutz- und Wächterpflanze in Körper und Psyche.

Die wilde Karde ist ein Bodyguard, der unerwünschten  Eindringlingen wie Borrelien oder auch Parasiten das Milieu vermiest.
Sie wird schon lange als Volksmittel zur Reinigung und als Entgifter eingesetzt. Seefahrer kauten ihre Wurzeln gegen Cholera, Malaria und andere exotische Krankheitserreger – man darf ihr also einiges zutrauen.

Zecken vorbeugen. Wie setze ich Karde ein?

Einige Tropfen Tinktur aus der Kardenwurzel ins Trinkwasser – sei es Mensch oder Tier – machen unsere Körper als potentiellen „Wirt” unattraktiv. Wer sein Körpermilieu etwa 4 Wochen regelmäßig mit Karde „gewürzt“ hat, wird weniger von Zecken heimgesucht. Empfehlung: 5-10 Tropfen auf 1/2 bis 1 Liter Wasser über den Tag verteilt trinken.
Doch wirkt Karde nur vorbeugend?

Kardenwurzel bei Borreliose

Ein Versuch mit der Kardenwurzel lohnt sich auch als Kur, wenn man bereits Borreliose hat. Die Stoffe der wilden Karde bringen Borrelien oder andere Krankheitserreger nicht um, sondern schaffen ein Milieu, indem diese nicht leben möchten. Diese Kur sollte mindestens 5-6 Wochen durchgehend genommen werden und eventuell nach Bedarf einige Wochen später wiederholt werden.
Natürlich ist auch Kardenwurzel kein Allheilmittel für alle, doch hat sie sich über viele Jahre auch bei schweren Fällen nachhaltig bewährt.

Die 6 Wochen-Kur: wieviel soll man nehmen?

Ein Richtwert sind 5 Tropfen pro 20 kg Körpergewicht. Das sind dann zwischen 15-25 Tropfen Kardetinktur auf 1 Liter stilles Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Diese Mengenangabe gilt für einen hochwertigen besonnten Alkoholauszug aus Frischpflanzen. Verschiedene Anbieter können dazu verschiedene Angaben haben, auch Therapeuten können von Fall zu Fall persönlich unterschiedliche Empfehlungen abgeben. Wer keinen Alkohol möchte, kann Tee aus der Kardenwurzel trinken.
Nach letztem Stand des Wissens können sich Borrelien 4 Wochen lang verstecken, ohne sich zu teilen, deswegen sollte die Kur mindestens 5, besser 6 Wochen durchgehend und regelmäßig angewendet werden. Es spricht nichts dagegen, sie bei Bedarf auch noch länger und immer wieder anzuwenden.

Gibt es Nebenwirkungen?

Karde gilt als Leberpflanze und hilft, den Körper zu reinigen und zu entgiften. Deswegen kann es zu Hautreaktionen kommen, die allerdings nach wenigen Tagen wieder verschwinden.
Genügend stilles Wasser trinken, Basenbäder und schwitzen wie z.B. Sauna können diese Reinigung unterstützen. Borrelien vertragen keine Hitze (W.D. Storl).

Die Signatur der Wilden Karde

Botanisch gesehen ist die Karde keine Distel, obwohl sie so aussieht, sondern gehört zur Familie der Kardengewächse. Die Art, wie sie blüht ist laut Signaturlehre sehr aufschlussreich.  Sie beginnt in der Mitte des Blütenkopfes  ringförmig zu blühen. Dieser Ring teilt sich dann und wandert nach oben und nach unten. Das entspricht genau der Wanderröte der Borreliose.

Mögliche psychische Hintergründe von Borreliose, Parasiten und Co

Im übertragenen Sinn schützt diese Bodyguardpflanze, wenn man leicht „übernommen“ wird und Schwierigkeiten hat sich abzugrenzen. Vor übermächtigen Persönlichkeiten, Stimmungen, Ideen oder auch schlimmen Erinnerungen.

Sie stärkt das persönliche Feld und hilft, mehr bei sich zu bleiben. Das bewährt sich auch nach Diagnoseschocks oder Traumata. Sie hält Unangenehmes soweit auf Abstand, dass man noch handlungsfähig bleibt.
Stress, Ängste und Übersäuerung gelten als besonders günstiges Milieu für Eindringlinge aller Art. Wer gestresst ist, wird leichter „übernommen“, weil die natürliche körperliche und psychische Abwehr geschwächt ist. In der Ernährung sind z.B. Zucker, zuviel Alkohol oder übermäßig fleischlastige und fette Nahrung Hintergründe für Übersäuerung.

Karde ist ein Lebensmittel!

Die Wilde Karde fällt mit Fug und Recht unter Lebensmittel, man kann sie essen. In Italien gibt es z.B. ein Rezept für eine „Kardensuppe“. Wenn sie in Ihrem Garten wuchert, ist das eine sehr gesunde Möglichkeit sie zu nützen! Deswegen gibt es auch verschiedene „Kardenschnäpse“, über die man wie auch über einen eigenen Alkoholansatz aus dem Garten, nicht behaupten dürfte, dass er z.B. Borreliose heilen kann. Lebensmittel gelten laut Gesetz nicht als Heilmittel, weil die Wirkung nicht medizinisch nachgewiesen wurde. Und doch ist die Küche Apotheke, wie schon Paracelsus sagte! Letztlich entscheiden Sie, welchem Produkt Sie Ihr Vertrauen schenken, oder ob sie selbst einen Ansatz versuchen!

Buchtipp:

Der Ethnologe Dr. Wolf Dieter Storl hat die Karde selbst bei Borreliose ausprobiert und sich damit geheilt. Er berichtet darüber und über Wirkung und Geschichte der Karde in seinem Buch: „Borreliose natürlich heilen“.

Wenn Sie Borreliose haben empfiehlt es sich, mit einem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens zusammenzuarbeiten.

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Neurodermitis oder Ascorbinsäureallergie?

Juckende Ausschläge? Bläschen? Vor allem in Ellenbeuge, Kniekehlen oder zwischen den Fingern
Ascorbinsäure ist die künstliche Zitronensäure und kann für  Neurodermitis verantwortlich sein.
Zitronensäure- oder Ascorbinsäureallergie statt Neurodermitis?

Juckende Bläschen? Besonders dort, wo es warm wird in der Ellenbeuge zum Beispiel, in den Kniekehlen oder zwischen den Fingern? Im Prinzip kann es aber überall auftreten. Diagnose Neurodermitis und Cortison heißt es dann oft.

Zitronensäure und deren chemisches Pendant Ascorbinsäure (E300) gelten als natürlicher Stabilisator von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Problem ist, dass nicht jeder solche Mengen verträgt und dass Zitronensäure Sonne braucht, um im Körper gut verstoffwechselt zu werden. Deswegen sind Hautprobleme dieser Art oft im Winter (vor allem gegen Ende) schlimmer, als im Sommer.
Die Haut ist ein Entgiftungsorgan und springt ein, wenn die Leber überlastet ist.

Die gute Nachricht. Sie können sehr leicht ausprobieren, ob es bei Ihnen wirklich eine Ascorbin- und Zitronensäureallergie ist: verzichten Sie 2-4 Wochen auf Zitronen- und Ascorbinsäure und Sie werden deutlich spüren, ob es hilft.

Was soll man meiden?

Citrusfrüchte, Äpfel, Erdbeeren, generell sehr saure Früchte, Ascorbinsäure E300 – enthalten in Fertiggerichten, Marmeladen, vielen Früchtetees, Softdrinks, Ketchup und Co, Säfte, Aspirin, Vitamin C Tabletten, alkoholfreies Bier, herkömmliches weißes Mehl, Wurst, auch Tomatensauce……usw., Sekt und Ähnliches ist am Anfang besser auch zu meiden.

Kein lebenslanges Stigma!

Das Gute ist, wenn das übervolle „Fass“ einmal wieder entleert ist, entwickelt man diesen Lebensmitteln gegenüber wieder Toleranz. Oft tritt diese Allergie in einer Lebensphase verstärkt auf und legt sich irgendwann zur Gänze.Meist sind das Lebensphasen in denen Stress, unterdrückter Ärger, Konflikte und viel „Säure“ oder Zynismus im Umfeld präsent sind. Das kann auch für physische Säure sensibler machen. 

Was kann ich dann noch essen?

Im besten Fall, kocht man in dieser Zeit selbst und verzichtet auf Fertiggerichte und Saucen. Basische Kost mit viel Reis und Gemüse ist in jedem Fall gut. Wie wäre es mit Kartoffelrösti mit Spinat und Spiegelei? Indischer Rote Linsen-Eintopf mit Reis? Frisch gemachte Gnocchi (geht schneller als gedacht) mit kalten Tomatenstückchen, Parmesan und Basilikum? Nudeln aus dem Bioladen mit Pilzsauce (aus frischen Pilzen, wer mag mit Sahne)? Bohnen mit Räucherkäse, frischem Liebstöckl und Brot? Leibchen aus pürierten Kichererbsen, gebratenen Champignonstückchen, Ei und Brösel (bio) und selbstgemachten Kartoffelchips; Linsenbratlinge mit Brokkoli, Kartoffelpaprika Gulasch, Maronisüppchen, Brennesselspinat, kurz angekochter Karottensalat mit roten Zwiebelstückchen, Apfelkompott…

Zitrone ist doch gesund!

Ja, das stimmt. Zitrone hat fantastische gesundheitsfördernde Wirkungen. Nur verträgt sie eben nicht jeder gleich gut, beziehungsweise wird es in Verbindung mit Ascorbinsäure oft zuviel. Manche Hausärzte sagen schon Kindern mit einer gewissen Anlage, sie sollen weniger Zitrusfrüchte essen, weil sie davon trockene Haut bekommen. Außerdem werden auch Zitrusfrüchte oft unreif geerntet. Unreif geerntetes Obst reagiert sauer im Körper, nicht basisch, wie oft behauptet wird. Und drittens essen wir diese Sonnenfrüchte, die kühlend wirken, im Winter. Im Sommer vertragen auch „Allergiker“ echte Zitrone besser.

Hilfe durch Blütenessenzen

Blütenessenzen sind feinstofflich und beinhalten keine Wirkstoffe, die das Problem heilen, doch können Sie auf eventuelle Hintergründe in der Psyche einen wohltuenden Einfluss haben. Pomeränzchen ist eine Blütenessenz, die in Fällen von Zynismus, Ärger die Psyche „entsäuert“, Ölbaum schenkt Erhellung und Erholung bei Stress und Überlastung und Nachtkerze unterstützt bei Ängsten.

Hautpflege – Helfer aus dem Pflanzenreich

Wichtig ist, die Ursachen zu finden und Ernährung und Lebensweise entsprechend umzustellen, doch manche Pflanzen können die Haut gut pflegen, damit dieser Übergang angenehmer ist. Hilfreich sind Ringelblumenöl, Arnikabalsam,  Mohnblütenbasenbalsam oder Johanniskrautöl, letzteres vor allem, wenn man viel Stress hat und nervlich belastet ist.

Eine große Erleichterung ist schon, wenn man weiß, dass es eine Unverträglichkeit von Zitronensäure ist. Dann kann man entweder achtsamer essen oder man riskiert eben juckende Hautstellen, weil es gerade so schmeckt. Aber man hat es selbst in der Hand.