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Königskerze – Lunge, Ohren, Husten…

Lunge, Husten, Ohren, Gastritis und mehr
Königskerze (Bildmitte) lindert Husten, Verschleimung und Ohrenentzündungen – schenkt aber auch Würde, Selbstwert und innere Stärke bei Liebeskummer, Mobbing, Trennungen, Konflikten oder nach Diagnoseschocks.

Wahrhaft königlich thront die Königskerze auf ihrer breiten Blattrosette. Würdevoll und aufrecht strebt sie nach oben. Diese Würde schenkt sie auch uns bei Liebeskummer, Diagnoseschocks, Konflikten oder Mobbing. In diesen Situationen bleibt manches ungesagt und aufgestauter Ärger, Angst oder Gefühle von Ohnmacht „verschleimen“ die Atemwege. Vielleicht will man jemandem etwas „husten“, man ist „verschnupft“, die Ohren machen zu, weil man „es nicht mehr hören“ kann oder „es schlägt einem auf den Magen“.

Husten? Verschleimt? Ohrenschmerzen? Gastritis?

Doch einerlei, ob psychische Hintergründe vorliegen oder nicht, die Königskerze hilft. Sie ist seit alters her eine hervorragende Pflanze bei Husten, auch Dauerhusten oder Reizhusten, der kein Ende nehmen will. Husten ist eine eigentlich gesunde Maßnahme des Körpers, um Schleim in der Lunge loszuwerden. Hustenreiz und nächtliche Hustenanfälle allerdings sind meist trocken, bringen keinen Schleim mehr aus der Lunge und die Atemwege sind entzündet.

Sie wirkt beruhigend, auswurffördernd, schleimlösend und reizlindernd.

Königskerze kann wunderbar mit anderen schleimlösenden oder Hustenreiz lindernden Pflanzen kombiniert werden, wie z.B. Spitzwegerich, Eibisch, Malve, Veilchen, Himmelschlüssel, Thymian, Salbei… sowohl in einer Teemischung, als auch in einer Tinktur. Gerade bei Husten ist das Süßen z.B. mit Honig der Wirkung zuträglich.

Ebenso bei allen Lungenerkrankungen und bei Bronchitis ist sie äußerst hilfreich.

Doch die Königskerze kann noch mehr!

Königskerze verleiht Ihnen wieder Stimme, wenn Sie Ihnen verlustig gegangen ist. Hier hat sich die Tinktur bewährt: 15-20 Tropfen auf einen halben Liter Wasser über den Tag verteilt trinken oder auf mehrere Gläser verteilen.

Bei Ohrenschmerzen oder Mittelohrentzündung und beginnender Schwerhörigkeit geben Sie einfach etwas Königskerzenessenz oder Tinktur auf einen Wattebausch in das betroffene Ohr. Königskerze ist eine wunderbare Pflanze für Kinder!

Bei Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis) hat sie sich ebenfalls bewährt. Sie ist besonders dann das Mittel der Wahl, wenn die möglichen psychischen Hintergründe, bei denen diese Pflanze unterstützt, zutreffen.

Bei Hautleiden oder Wunden die Tinktur äußerlich pur oder mit etwas Wasser auftragen.

Gegen „Harntröpfeln“ soll ein Ölansatz aus der Königskerze gar Wunder wirken. (Gefunden in „Die Kräuter in meinem Garten“ von Sigrid Hirsch und Felix Grünberger)

Übersicht der Einsatzbereiche körperlich:

  • Schleim in der Lunge
  • Erkrankungen der Lunge
  • Husten, Stimmverlust, Heiserkeit
  • Asthma, Bronchitis
  • entzündete Atemwege
  • blutreinigend, auswurffördernd
  • hustenlindernd
  • Magenschleimhautentzündung
  • Wundheilung
  • Ohrentzündung
  • krampflösend, beruhigend
  • Einschleuserpflanze für Kalium

Übersicht der Einsatzbereiche psychisch:

  • Mobbing
  • Diagnoseschocks
  • Trennungen, Konflikte, Scheidung
  • Liebeskummer
  • Ohnmachtsgefühle
  • Handicaps
  • Unterdrückung
  • Ungesagter Ärger
  • Mangelnder Selbstwert
  • hohe innere Belastung
  • richtet auf
  • schenkt Würde
  • innere Stärke
  • Selbstwert

Mehr Information zu möglichen psychischen Einsatzbereichen und Themen der Königskerze finden Sie in dem Buch „Sonnenhellmittel“.

Wie wird sie zubereitet?

Man verwendet die Blüten und Blätter als Tee oder stellt eine Essenz oder Tinktur aus den Blüten her, wobei darauf zu achten ist, die feinen Härchen auszusieben, wenn Sie die Blätter verwendet habe. Sie wirken unangenehm reizend. Oder Sie setzen die Blüten mit Öl an.

Wissenswertes:

Die Königskerze wird bis zu drei Metern groß, hat ein breites Fundament und ihr kerzengerade in die Höhe aufgerichteter Stiel ist übervoll mit Blüten. Sie liebt die volle Sonne und wächst nur dort, wo sie will. Versuche sie umzusetzen scheitern. Sie blüht erst im zweiten Jahr, wobei die Blüten seit Urzeiten als verlässliches Wetterorakel fungieren. Setzen die Blüten tief unten am Stängel an, kommt der Schnee früh. Beginnen die Blüten erst hoch, soll der Schnee erst lange nach Weihnachten kommen.