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Fliegen Zecken auf Sie? Borreliose?

Tinkturen aus Kardenwurzel bringen erstaunliche Erfolge bei Borreliose.
Zecken mögen keine Karde. Borrelien auch nicht.

Wilde Karde: ein Bodyguard!

Sie wird etwa 1,5 Meter hoch und trägt Respekt gebietende Stacheln. Man merkt schon an ihrem Äußeren, dass mit dieser Pflanze nicht zu spaßen ist. Sie wirkt als Schutz- und Wächterpflanze in Körper und Psyche.

Die wilde Karde ist ein Bodyguard, der unerwünschten  Eindringlingen wie Borrelien oder auch Parasiten das Milieu vermiest.
Sie wird schon lange als Volksmittel zur Reinigung und als Entgifter eingesetzt. Seefahrer kauten ihre Wurzeln gegen Cholera, Malaria und andere exotische Krankheitserreger – man darf ihr also einiges zutrauen.

Zecken vorbeugen. Wie setze ich Karde ein?

Einige Tropfen Tinktur aus der Kardenwurzel ins Trinkwasser – sei es Mensch oder Tier – machen unsere Körper als potentiellen „Wirt” unattraktiv. Wer sein Körpermilieu etwa 4 Wochen regelmäßig mit Karde „gewürzt“ hat, wird weniger von Zecken heimgesucht. Empfehlung: 5-10 Tropfen auf 1/2 bis 1 Liter Wasser über den Tag verteilt trinken.
Doch wirkt Karde nur vorbeugend?

Kardenwurzel bei Borreliose

Ein Versuch mit der Kardenwurzel lohnt sich auch als Kur, wenn man bereits Borreliose hat. Die Stoffe der wilden Karde bringen Borrelien oder andere Krankheitserreger nicht um, sondern schaffen ein Milieu, indem diese nicht leben möchten. Diese Kur sollte mindestens 5-6 Wochen durchgehend genommen werden und eventuell nach Bedarf einige Wochen später wiederholt werden.
Natürlich ist auch Kardenwurzel kein Allheilmittel für alle, doch hat sie sich über viele Jahre auch bei schweren Fällen nachhaltig bewährt.

Die 6 Wochen-Kur: wieviel soll man nehmen?

Ein Richtwert sind 5 Tropfen pro 20 kg Körpergewicht. Das sind dann zwischen 15-25 Tropfen Kardetinktur auf 1 Liter stilles Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Diese Mengenangabe gilt für einen hochwertigen besonnten Alkoholauszug aus Frischpflanzen. Verschiedene Anbieter können dazu verschiedene Angaben haben, auch Therapeuten können von Fall zu Fall persönlich unterschiedliche Empfehlungen abgeben. Wer keinen Alkohol möchte, kann Tee aus der Kardenwurzel trinken.
Nach letztem Stand des Wissens können sich Borrelien 4 Wochen lang verstecken, ohne sich zu teilen, deswegen sollte die Kur mindestens 5, besser 6 Wochen durchgehend und regelmäßig angewendet werden. Es spricht nichts dagegen, sie bei Bedarf auch noch länger und immer wieder anzuwenden.

Gibt es Nebenwirkungen?

Karde gilt als Leberpflanze und hilft, den Körper zu reinigen und zu entgiften. Deswegen kann es zu Hautreaktionen kommen, die allerdings nach wenigen Tagen wieder verschwinden.
Genügend stilles Wasser trinken, Basenbäder und schwitzen wie z.B. Sauna können diese Reinigung unterstützen. Borrelien vertragen keine Hitze (W.D. Storl).

Die Signatur der Wilden Karde

Botanisch gesehen ist die Karde keine Distel, obwohl sie so aussieht, sondern gehört zur Familie der Kardengewächse. Die Art, wie sie blüht ist laut Signaturlehre sehr aufschlussreich.  Sie beginnt in der Mitte des Blütenkopfes  ringförmig zu blühen. Dieser Ring teilt sich dann und wandert nach oben und nach unten. Das entspricht genau der Wanderröte der Borreliose.

Mögliche psychische Hintergründe von Borreliose, Parasiten und Co

Im übertragenen Sinn schützt diese Bodyguardpflanze, wenn man leicht „übernommen“ wird und Schwierigkeiten hat sich abzugrenzen. Vor übermächtigen Persönlichkeiten, Stimmungen, Ideen oder auch schlimmen Erinnerungen.

Sie stärkt das persönliche Feld und hilft, mehr bei sich zu bleiben. Das bewährt sich auch nach Diagnoseschocks oder Traumata. Sie hält Unangenehmes soweit auf Abstand, dass man noch handlungsfähig bleibt.
Stress, Ängste und Übersäuerung gelten als besonders günstiges Milieu für Eindringlinge aller Art. Wer gestresst ist, wird leichter „übernommen“, weil die natürliche körperliche und psychische Abwehr geschwächt ist. In der Ernährung sind z.B. Zucker, zuviel Alkohol oder übermäßig fleischlastige und fette Nahrung Hintergründe für Übersäuerung.

Karde ist ein Lebensmittel!

Die Wilde Karde fällt mit Fug und Recht unter Lebensmittel, man kann sie essen. In Italien gibt es z.B. ein Rezept für eine „Kardensuppe“. Wenn sie in Ihrem Garten wuchert, ist das eine sehr gesunde Möglichkeit sie zu nützen! Deswegen gibt es auch verschiedene „Kardenschnäpse“, über die man wie auch über einen eigenen Alkoholansatz aus dem Garten, nicht behaupten dürfte, dass er z.B. Borreliose heilen kann. Lebensmittel gelten laut Gesetz nicht als Heilmittel, weil die Wirkung nicht medizinisch nachgewiesen wurde. Und doch ist die Küche Apotheke, wie schon Paracelsus sagte! Letztlich entscheiden Sie, welchem Produkt Sie Ihr Vertrauen schenken, oder ob sie selbst einen Ansatz versuchen!

Buchtipp:

Der Ethnologe Dr. Wolf Dieter Storl hat die Karde selbst bei Borreliose ausprobiert und sich damit geheilt. Er berichtet darüber und über Wirkung und Geschichte der Karde in seinem Buch: „Borreliose natürlich heilen“.

Wenn Sie Borreliose haben empfiehlt es sich, mit einem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens zusammenzuarbeiten.