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Magenprobleme? Sodbrennen? Die besten Tipps.

Schlemmen ohne Reue. Was tun bei Sodbrennen?
Zuviel geschlemmt? Sodbrennen? Magenprobleme? Wie Sie ohne Reue genießen.

Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Das Brennen hinter dem Brustbein ist einerseits unangenehm und kann, je nach Intensität sogar schlaflose Nächte bereiten.
Sodbrennen ist sehr verbreitet, lässt sich jedoch in vielen Fällen mit einfachen Mitteln in den Griff bekommen.

Was verursacht Sodbrennen?

Wie so oft ist es das Übermaß, das uns eine Schlemmerei bereuen lässt. Zuviel, zu spät, zu fett ist die kurze Formel, auf die sich die Ursachen reduzieren lassen. 


Was tun? Die besten Tipps:

  1. Einer der besten Tipps dazu ist: langsam zu essen und gut zu kauen.
    Das ist nicht nur gegen Sodbrennen gut, sondern ganz allgemein gesünder, weil  man  so Magen und Verdauungsapparat Arbeit abnimmt, Mineralstoffe besser verarbeitet werden können und man allgemein weniger isst, weil man schneller satt ist! 
    Denn je mehr Nahrung der Magen aufnehmen muss, desto stärker wird die Produktion von Magensaft angekurbelt. Das Sättigungsgefühl tritt erst nach ca. 20-30 min. ein, weswegen Schnellesser viel mehr essen, um sich satt zu fühlen, als langsame Esser. Das macht sich natürlich auch in der Figur entsprechend bemerkbar.
  2. Verzichten Sie auf den berühmten „Verdauungsschnaps“, wenn Sie zu Sodbrennen neigen. Er verzögert die Entleerung des Magens und fördert Sodbrennen und Reflux eher, statt zu helfen.
  3. Bitterkräuter vor dem Essen hingegen kurbeln die Verdauung und den Stoffwechsel an, wodurch die Nahrung nicht so lange liegen bleibt. Bewährt haben sich z.B. Wermut (Tee, Öl oder Tinktur), Tausendgüldenkraut (bei Gastritis oder Darmentzündung nicht geeignet), Tee aus Wacholderbeeren, Rhabarberwurzelpulver, Benediktendistel und andere Bitterpflanzen.
  4. Saft aus geriebener roher Kartoffel schmeckt besser, als man glaubt und macht ein basischeres Milieu im Magen. Eine rohe Kartoffel reiben, mit der Hand den Saft ausdrücken und trinken.
  5. Ruhen oder ein paar Schritte tun? Der Verdauungsspaziergang ist bei einer Anlage zu Sodbrennen auf jeden Fall der Couch vorzuziehen. Die sanfte Bewegung kurbelt das Verdauungsfeuer an, wie die Ayurveden es nennen. Sie fördert  die raschere Vermischung der Nahrung und die Magenentleerung. Besonders abends ist das eine gute Methode, um besser zu schlafen.
  6. Basenpulver oder Natron zu nehmen kann eine Maßnahme für den Notfall sein, sollte aber nicht dauerhaft genommen werden, weil die Ursache dadurch nicht behoben wird. Basenpulver oder Natron neutralisieren die Magensäure. Einfach einen Teelöffel davon mit Wasser auflösen und schluckweise trinken.
  7. Auf der linken Seite schlafen: anatomisch gesehen, kann die Magensäure nicht so leicht in die Speiseröhre gelangen, wenn man auf der linken Seite schläft. Es ist spürbar angenehmer. Auch mit dem Rücken leicht erhöht zu liegen hat sich bewährt.

8. Ernährungstipps: 

  1. Menschen mit sensiblem Magen sollten bis ca. 17.00-18.00 Uhr zu Abend essen.
  2. Basische Kost wird leichter vertragen.
  3. Kaffee in Maßen genießen oder als „Diät“ eine Weile darauf verzichten. Es lohnt sich auch, verschiedene Sorten zu versuchen, da verschiedene Röstungen und Zubereitungen unterschiedlich vertragen werden.
  4. Alkohol: Wein und Bier besser zum Essen genießen, weniger für sich allein, natürlich wäre gut, eine Weile darauf zu verzichten. Wen das sehr schmerzt, der kann versuchen, viel Wasser dazu zu trinken. Wenn gravierende Probleme vorliegen, sollte man auf jeden Fall für eine Weile darauf verzichten und einen Arzt aufsuchen.
  5. Es gibt Empfehlungen bei Sodbrennen  Zucker zu reduzieren auch in Form von Reis, Nudeln, Brot, Süßspeisen oder Kartoffeln, was besonders am Abend auch für die Figur günstig ist. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.
  6. Manche reagieren auch auf Käse und Milchprodukte „sauer“.
  7. Obst ist eher ungeeignet. Es wird selten reif geerntet. Es reagiert daher sauer im Körper, nicht basisch und gärt im Körper. Es sollte v.a.  am Abend nicht genossen werden. Gedünstet ist es besser verträglich.
  8. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gut ist, selbst zu beobachten, was gut tut!

Was bleibt dann übrig für das Abendessen?
Kichererbsen, Gemüse, Suppen, Amaranth, Quinoa, Reis, Fisch, Pestos, Linsen, Bohnen (letztere sind nicht für jeden gut verdaulich am Abend), Fleisch: Huhn und Pute sind leichter verdaulich…..



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Tausendgüldenkraut – Kräuterbote

Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, und Verdauung
Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, und Verdauung
Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, Verdauung und bei Sodbrennen

Das Tausendgüldenkraut ist ein bescheidenes Pflänzchen und wird leicht übersehen. Wenn die Sonne nicht scheint hält es seine Blüten geschlossen, wodurch diese wertvolle Heilpflanze nicht von den übrigen Gräsern zu unterscheiden ist.

Seit Jahrhunderten wird das Kräutlein hilfreich genutzt bei

  • Langsamer Magenentleerung
  • Blähungen
  • Magenkrämpfen
  • Sodbrennen
  • Gallensteinen
  • Leberbeschwerden
  • Erschlaffung des Darms

Es wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, fiebersenkend, magenanregend und entzündungshemmend.

Es unterstützt die Sekretbildung der Galle, wirkt anregend für die Bauchspeicheldrüse und leicht aufbauend für den Kreislauf. Es kräftigt Menschen, die durch Nervosität in Erschöpfungszustände kommen. Die Bitterstoffe bewirken eine erhöhte Verdauungssaftproduktion und haben so eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel. Das kann sich auch positiv auf die Figur auswirken – man nimmt leichter ab.

Verwendet wird es entweder als Tee oder Tinktur. Bei Gastritis, häufigem sauren Aufstoßen oder Darmentzündungen soll man vor allem den Tee und die Tinktur pur vermeiden. Die Blütenessenz ist in jedem Fall unbedenklich.

Das Süßen des Tees ist sinnlos. Als Enziangewächs ist es entsprechend bitter! Manche bevorzugen deswegen die Tinktur mit Wasser getrunken.

Mögliche psychische Zuordnung

Die Bescheidenheit des Tausendgüldenkrautes, aber auch das „Übersehen werden“ ist auch manchen Menschen eigen.

Tausendgüldenkraut als Blütenessenz ist die Blüte des Dienens – um die die Wünsche anderer zu erfüllen versäumt man, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen bis hin zu Selbstaufgabe und übertriebenen Verzicht. Das kann in Familienleben und Partnerschaft auftreten, sich aber auch im Berufsleben durch einen Dienst am Kunden äußern, bei dem man sich selbst vergisst.

Menschen, die sich aufgrund ihrer großen Hilfsbereitschaft und Hingabefähigkeit selbst vergessen, bringen nicht viel Willenskraft für ihre eigenen Bedürfnisse auf. Es ist ihnen nicht wichtig, beziehungsweise denken sie oft gar nicht darüber nach. Es fällt ihnen manchmal schwer, sich den Ansprüchen ihrer Umwelt zu widersetzen und neigen dazu, sich im anderen zu verlieren. Diese mangelnde Willenskraft lässt das Feuer im Verdauungstrakt manchmal nicht richtig in Schwung kommen.

Auf der anderen Seite kann eine große Hilfsbereitschaft dazu führen, zuviel des Guten zu tun. Man lässt sich nicht überreden eine Aufgabe anderen zu überlassen und ist dann unter Umständen gekränkt, wenn die Dankbarkeit zu wünschen übrig lässt. Da bleibt dann Ärger nicht aus. Da allerdings Auseinandersetzungen nicht angenehm sind, man vielleicht die Harmonie liebt und Konflikte scheut, sagt man nichts und „frisst“ den Ärger in sich hinein.

Kein Wunder, dass Leber und Galle mit der Zeit beleidigt sind und man Sodbrennen bekommt. Hier ist das Tausendgüldenkraut als Tee oder Tinktur genau richtig. Seine Bitterstoffe stärken unser „Verteidigungsorgan“ die Leber, aber auch Galle, Verdauung, Bauchspeicheldrüse und Zwölffingerdarm.

Die Pflanze als Blütenessenz ist dann angezeigt, wenn einem die möglichen psychischen Themen dahinter bekannt vorkommen. Sie erhöht das Empfinden für die eigene Wertigkeit. Es hilft, die „1000“ Schätze und Talente in sich zu entdecken und sich auch dadurch als wertvoll zu erleben, nicht nur durch die Dankbarkeit für die Hilfe am nächsten oder die Anerkennung im Beruf. Es stärkt Selbstwert, Willenskraft und Selbstachtung.
Tausendgüldenkraut hilft, freundlich nein zu sagen und auch im übertragenen Sinn besser zu „verdauen“.

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Blütenpollen – stark durch den Winter

Blütenpollen stärken das Immunsystem

Blütenpollen stärken das Immunsystem und bringen uns stark durch den Winter

Beide Beine mit Pollen schwer bepackt, den Magen voll mit Nektar, fliegt die Biene zurück in den Bienenstock, wo der Blütenpollen als „Brot der Bienen“ dient. Er ist  die einzige Eiweißversorgung. Damit die Bienen stark durch den Winter kommen und ganz allgemein kräftig sind, ist nicht nur eine ausreichende Menge an Blütenpollen erforderlich, sondern auch eine möglichst große Pollen-Vielfalt. 

Bei Blütenpollen ist sehr wichtig, woher sie kommen. Blütenpollen von Monokulturen sind  nicht geeignet. Die Bienen sollten die Pollen aus einem vielfältigen Wald- und Wiesengebiet gesammelt haben, das unbelastet ist und nicht von Feldern, die mit Pestiziden und Kunstdünger bearbeitet wurden. Je reicher die Flora im Umfeld des Bienenstocks, umso vielfältiger und reichhaltiger sind auch die Pollen. Die Biene sammelt den feinen Blütenstaub  mit ihren Beinen. Dabei werden kleine Mengen davon von Blüte zu Blüte weitergegeben und so bestäubt.

Was ist in Blütenpollen enthalten und warum ist er auch für uns so wertvoll ?

Pollen enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • 2 – 4 % Kalium
  • 1 – 2 % Magnesium
  • 1 – 1,5 % Kalzium
  • 1 – 2 % Eisen
  • 0,2 – 1 % Silizium
  • 1 – 1,5 % Phosphor
  • und in kleinen Mengen Schwefel, Mangan, Chlor

Weiters enthält Pollen:

  • fast alle Vitamine (B1 bis B 12, C, D, E, K und das Provitamin A)
  • ein ernährungsphysiologisch perfektes Fettsäuremuster, wobei die Alpha Linolensäure dominiert
  • antibiotische Substanzen und Hormone und anderes
  • 20 % verschiedene reduzierende Zuckerarten
  • 22 % Proteine
  • 12 % Aminosäuren, davon 21 von 22 essentiellen und zwar jene lebensnotwendigen Aminosäuren, die wir durch die Nahrung zuführen  müssen, da der Körper  sie selbst nicht erzeugen kann. (Zahlen der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie)

Alle diese Inhaltstoffe sind für die Zellstoffvorgänge im menschlichen Körper von großer Bedeutung.

Blütenpollen hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen: Er gilt als ausgezeichnetes Antioxidans und Radikalfänger, er kann die Regeneration des Körpers fördern und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern.

Blütenpollen und Allergien

Ein schwaches Immunsystem findet seine Ursachen oft im Darm und ist mit entscheidend, wenn man für Allergien anfällig ist. Blütenpollen stärken den Körper insgesamt und bringen auch den Darm in Schwung.
Sie lehren den Körper wieder zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Das ist gerade bei Allergien wichtig. In diesem Fall wehrt der Körper manchmal „Freunde“ ab und öffnet „Feinden“ die Tür.
Pollenallergiker können mit Blütenpollen eine Kur versuchen, die allerdings am besten im Herbst begonnen wird.
Worauf Pollenallergiker bei der Einnahme achten sollten, erfahren Sie unter Empfehlung.


Blütenpollen und seine mögliche Wirkung auf die Psyche

Es gibt auch ein Immunsystem im übertragenen Sinn. In unseren vielfältigen Beziehungen gilt es ständig zu entscheiden, abzugrenzen, nein oder ja zu sagen. Wer unsicher ist und nicht weiß, was er will, wird schnell für die Interessen anderer eingespannt. Man kann sich nicht wehren. Manche sind unsicher, wer oder was gut für sie ist, vertrauen jemandem der einen hängen lässt und misstrauen einem Freund.
Manchen fällt es schwer, das Leben zu verarbeiten und Schwieriges oder Unangenehmes gut zu verdauen. Blütenpollen stärken die Abwehrkraft auch im übertragenen Sinn, das Unterscheidungsvermögen und die Urteilskraft.

Empfehlung:

Einige Körner bis ½ TL als Powernahrung in Müsli, oder Joghurt geben oder pur essen. Bei Ansteckungsgefahr oder wenn man spürt, dass man kurz davor ist krank zu werden einen halben bis 1 TL essen.
Hinweis für starke Pollenallergiker: im Zweifelsfall eine Kleinstmenge von einem halben  Körnchen probieren, um zu sehen wie man es verträgt oder die Kur mit Arzt oder Heilpraktiker absprechen.

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Das Immunsystem Teil 3

Schlaf stärkt das Immunsystem

Was Sie sonst noch für ein starkes Immunsystem tun können: Stress  minimieren, genügend schlafen und ausreichend  trinken.

Stress, wenn er zuviel ist, ist einer DER Energieräuber. Stress schwächt nachweislich die Immunabwehr, wodurch wir anfälliger für Infekte sind. Gerade im Winter laden Wellnessoasen, Saunen und Thermen dazu ein, sich zu entspannen, sich durchwärmen zu lassen, mit einer feinen Massage wieder zu sich zu kommen und Stress abzubauen. Im Umkehrschluss sind wir aber auch leichter gestresst, wenn wenig Energie da ist. Deswegen ist alles, was Sie für Ihr Immunsystem tun gut, um Ihre täglichen Herausforderungen mit Kraft, Ausgeglichenheit und Zuversicht zu meistern.

Genügend Schlaf ist eine weitere dieser Maßnahmen! Ausgeschlafene sind leistungsfähiger und gesünder. Studien berichten, dass sich bei Schlaflosigkeit die Zahl der Abwehrzellen stark verringert.
Wer schläft, tankt Energie. Etwa sieben bis acht Stunden sind für Erwachsene ausreichend. Vielen tut  auch ein Mittagsschläfchen  sehr gut. Wer sich nach einem Mittagsschlaf nicht erholt, sondern schlapp fühlt und kaum mehr in die Gänge kommt, ist eher kein geeigneter Kandidat dafür.  20-30 Minuten reichen meistens aus.

Wenn anstrengende oder schlaflose Zeiten hinter einem liegen, tut es gut, an ein paar Erholungstagen dem natürlichen Schlafbedürfnis Raum zu geben, egal wie lange das ist, um Defizite wieder aufzuholen.

Viel trinken!
Wenn man zuwenig trinkt, trocknen die Schleimhäute aus, wodurch sie wesentlich anfälliger für Infekte werden, da Viren und Bakterien durch den Mangel an Feuchtigkeit nicht gut abtransportiert werden können. Nicht umsonst hat  Tee im Winter Hochsaison! Trotzdem muss man es mit Tee  nicht übertreiben. Stilles Wasser sollte den Hauptanteil an Flüssigkeit ausmachen.  Tee ist gesünder „tassenweise“ als „literweise“ zu trinken.

Pflanzen, die das Immunsystem stärken sind Holunder, Wacholder, Kapuzinerkresse, Kren/Meerrettich, Blütenpollen, jegliche frische Sprossen oder auch Knoblauch.

Kommen Sie gesund durch den Winter!

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Immunsystem Teil 2

Stark durch den Winter!

Sonne & Bewegung an der frischen Luft machen stark!

Sonne im Winter. Vitamin D ist für eine intakte Immunabwehr wesentlich! Und Sonnenlicht ist immer noch die beste Möglichkeit an das viel beschworene Vitamin zu kommen, das eigentlich gar kein Vitamin ist, sondern ein Hormon. Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, bildet der Körper selbständig Vitamin D. Sonnenlicht ist übrigens auch wesentlich an der Arbeit unseres Stoffwechsels beteiligt und an der Aufnahme von Mineralstoffen aus der Ernährung. Was wiederum dafür sorgt, dass unser Immunsystem stark ist. Gerade im Winter ist das wichtig.

Bewegung. Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und gerade jetzt im Winter ausgedehnte Spaziergänge, Touren gehen oder Langlaufen stärken nicht nur Herz und Gefäße sondern auch unsere Abwehrkraft! Doch auch bei jedem anderen vernünftigen Work-Out wird das Immunsystem angeregt. Die Betonung liegt auf vernünftig, denn bei Überanstrengung erzielt man leicht eine gegenteilige Wirkung.

Während übermäßiger körperlicher Anstrengung (z.B. beim Lauf eines Marathons) steigt die Zahl der Abwehrzellen zwar an, doch fällt diese Zahl bei Entspannung dann sogar unter den vorherigen Wert ab. Deswegen kann es dann leichter zu Infektionskrankheiten kommen. Man nennt das bezeichnenderweise: Open-Window-Phänomen.

Man braucht es also gar nicht übertreiben!

Hier geht es zu Immunsystem Teil 1

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Kraft mit Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse gilt als natürliches Antibiotikum

Zu Beginn der 1950er Jahre kam die Kapuzinerkresse als exotische Pflanze aus den Anden Südamerikas nach Europa. Das Klima sagte ihr zu, wodurch sie sich rasch verbreitete. Heute ist sie in weiten Teilen Europas in Gärten oder wild zu finden.

Bereits die Inkas sollen die Pflanze für Heilzwecke verwendet haben. Sie  setzten  sie als Schmerzmittel ein  und behandelten infizierte Wunden damit.

Kapuzinerkresse schmeckt scharf und  würzig.  Dafür verantwortlich sind die in der Pflanze enthaltenen Senföl-Glycoside, aus denen durch enzymatische Spaltung Benzylsenföl – ein scharf schmeckendes Öl – entsteht. Weitere Wirkstoffe sind Vitamin C, Flavonoide und Carotinoide. Kapuzinerkresse gilt seit 1952 nachgewiesenermaßen als natürliches Antibiotikum.

Benzylsenföl wirkt hemmend  auf Bakterien aber auch auf Candida-Pilze. Die Wirkung der Pflanze bei Infekten im Bereich der Harnwege ergibt sich durch die Hemmwirkung auf Escherichia coli und Enterokokken.

Kapuzinerkresse stärkt das Immunsystem, ist generell bei entzündlichen Prozessen und überall dort, wo Antibiotika eingesetzt werden ein wertvoller Begleiter.

Kapuzinerkresse und Auszüge aus der Pflanze helfen bei Angina, Mandelentzündung, Harnwegsinfekten, Bronchitis, Infektionen der Atemwege, Nebenhöhlenentzündungen, Husten und Schnupfen. Sie wirkt schleimlösend. Schleim in den Atemwegen kann schneller dünnflüssiger werden und Verstopfungen der Atemwege lösen sich. Darüber hinaus kann sie äußerlich zur Regeneration geschädigter Haut eingesetzt werden – Gewebe erneuert sich schneller.

Außerdem wirkt sie kräftigend für ältere Menschen und regeneriert die Schleimhäute von Magen und Darm.


Bei Magen- und Darmgeschwüren sollte die frische Pflanze nicht oder nur mit Vorsicht genossen werden.

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Bad Ischler Lebkuchen

Lebkuchenrezept von der Bad Ischler Oma
Lebkuchenrezept von der Bad Ischler Oma

In alten Zeiten waren Lebkuchen etwas Besonderes und nur begüterten Menschen vorbehalten, denn die speziellen Gewürze waren kostspielig und nicht so einfach zu bekommen wie heutzutage. Umso mehr können wir uns daran freuen, dass es in unseren Tagen mehr auf die Zeit und Freude ankommt, die wir dem Backen dieser kleinen Köstlichkeiten widmen – und natürlich dem anschließenden Genießen. Denn diesen Lebkuchen muss man nicht erst lagern, um ihn weich zu bekommen, sondern er ist sofort weich und genießbar – das bleibt auch so, wenn Sie das Gebäck nach dem Auskühlen in einer gut zu schließenden Dose aufbewahren.

In diesem Sinne – gutes Gelingen und viel Freude beim Backen und Genießen!

Zutaten:

25 dag Rohrohrzucker oder dunkler Melasse-Zucker (z.B. von Nuhrovia)

35 dag Roggenmehl und Weizenmehl glatt (1/2 + 1/2)

5 dag Nüsse (Haselnüsse oder Walnüsse) fein gerieben

1 EL Piment (Neugewürz)

1/2 EL Zimt gemahlen

1 EL Speisenatron (im Gewürzregal oder in der Apotheke)

Schale 1/2 Zitrone abgerieben

2 Eier mittelgroß

2 El Honig

1/8 l Schlagobers (Sahne) 

Zubereitung

Zuerst alle „trockenen“ Zutaten in einer ausreichend großen Schüssel vermischen, dann eine Grube in der Mitte machen und Eier, Honig und Schlagobers/Sahne dazugeben – zuerst mit einer Gabel von der Mitte heraus immer mehr mit dem Mehl vermischen.

Dann kommt der Zeitpunkt, Hand anzulegen und einen Knetteig zu formen.

Das ist anfangs eher klebrig, doch nicht verzagen – mit Zugabe von etwas Weizenmehl nach Bedarf überwindet man diese „Klippe“ leicht und es entsteht ein schöner, dunkelbrauner glatter Teig, der einige Stunden ruhen sollte (einschlagen in Klarsichtfolie oder unter eine Glasschüssel legen und kühl stellen).

Tipp: wenn Sie Melasse-Zucker verwenden, kann es sein, dass sich kleine dunkle Kügelchen nicht sofort auflösen – nach dem Ruhen und nochmaligem Durchkneten gibt sich das weitgehend – was an Kügelchen übrig bleibt, ergibt nach dem Backen kleine fröhliche süße Punkte im Gebäck – handmade eben.

Nach dem Ruhen den Teig mit etwas Weizenmehl nach Bedarf (Arbeitsfläche und Hände) nochmal glatt kneten und dann jeweils eine kleine Portion ca 5mm dick ausrollen und Formen ausstechen. Auf ein mit Backtrennpapier belegtes Backblech legen, mit verquirltem Ei dünn bestreichen und eine Mandel drauflegen. So hat es die Oma gemacht.

Im oberen Drittel Ihres Backrohres bei circa 160 -170° C   ca 8-10 Minuten backen. Dies ist von Backrohr zu Backrohr ein wenig unterschiedlich.

Wichtig ist, dass auf leichten Fingerdruck die Lebkuchen sich noch weich anfühlen und schon eine leicht dunkelbraune Farbe haben.

Herausnehmen und auf einen Gitterrost und danach auf ein Tablett zum vollständigen Abkühlen legen – nicht übereinander legen.

Nach ca 2 Stunden in einer gut schließenden Dose mit dazwischen gelegtem Butterbrotpapier aufbewahren. So bleiben die kleinen Köstlichkeiten weich.

Noch ein Wort zur Verzierung – hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie mit Zuckerguss & Co arbeiten möchten, backen Sie die Lebkuchen pur, ohne sie mit Ei zu bestreichen und kreieren Sie nach dem Auskühlen Ihre ganz persönlichen Kunstwerke .

Jedoch alles, was NACH dem Backen auf dem Lebkuchen haften soll, muss VOR dem Backen aufgelegt werden.

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Das Immunsystem Teil 1

Das Immunsystem verteidigt uns!

Dringen Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten in den Körper ein, löst das eine Immunreaktion aus. Unser Immunsystem bildet Antikörper, die  an den Fremdkörper (Antigen) andocken und ihn zerstören. Interessant: Das Immunsystem erkennt auch krankhaft veränderte körpereigene Zellen und beseitigt sie.

Wo sitzt das Immunsystem eigentlich?

Es gibt primäre und sekundäre Immunorgane. Die primären Immunorganen sind Knochenmark und Thymus. Hier werden Immunzellen (wie z.B. die Lymphozyten) produziert und reifen heran. Die sekundären Immunorgane sind Milz, Lymphknoten, Mandeln und die sog. Peyer-Drüsen, das sind Ansammlungen von Lymphfollikeln im Dünndarm. Dort halten sich reife Immunzellen auf.

70% aller Immunzellen sind in Dünn- und Dickdarm!  Der Darm ist also einer der wichtigsten Teile des Immunsystems, fast 80% aller Abwehrrektionen werden im Darm abgewickelt. Ein gesunder Darm trägt daher wesentlich zu einem gesunden Immunsystem bei!

Was stärkt das Immunsystem?

Gesunde Ernährung ist wichtig für den  Darm und dadurch auch für das Immunsystem. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche  Ernährung ist besser als Mengen exklusiver Superfoods.

  • Der Darm liebt reifes Obst und Gemüse, Getreide, Nüsse, Wildpflanzen, Leinsamen… Vorzugsweise aus Bio-, Garten-  oder Freilandanbau.

Für das Immunsystem sind besonders die Vitamine A, B6, B12, c, D, E sowie die Spurenelemente Zink, Selen, Eisen und Kupfer wichtig.

Dazu passende Lebensmittel sind:

  • Karotten, Brokkoli, Spinat, Knoblauch, Nüsse, Spirulina, dunkle Beeren, Tomaten oder Trauben, Brennessel, Vogelmiere
  • natürliche Antibiotika in der Ernährung und besonders Immunsystem stärkend sind z.B. Knoblauch, Kapuzinerkresse, Propolis, Blütenpollen oder Wacholder
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„Bodyguard“ Wacholder

Stärkt das Immunsystem

Der Wacholder verteidigt seine Früchte gut. Drei Jahre brauchen sie, um zu reifen, wer sie ernten will sticht sich ordentlich die Finger. Doch die Frucht einmal genossen, verteidigt der Wacholder uns genauso entschieden. Nicht umsonst ist es Brauch, gerade im Winter Wacholder in Speisen zu geben. Er stärkt die Abwehrkräfte und schützt so vor Grippe, Schnupfen oder Husten.

Der Wacholder galt neben dem Holunder als eine der mächtigsten Heilpflanzen in unserem Kulturkreis. Auch vor dem Wacholder, dem Kranewitten, zog man den Hut!

Man setzte ihn auf Gräber, weil man dachte, dass der WACH holder die Seelen aus dem ewigen Schlaf aufzuwecken vermag und sie wiederkehren werden. Häuser, die mit Wacholder geräuchert wurden, blieben von der Pest verschont! Bei Maul- und Klauenseuche sollen Räucherungen im Stall Erfolg gehabt haben.

Wacholder wurde auch für Schutzrituale gegen böse Geister verwendet.

Im übertragenen Sinn schützt er uns auch heute vor Menschen, die uns nichts Gutes wollen. Er klärt den Geist, reinigt und schärft so Wahrnehmung und Unterscheidungsvermögen. Er macht WACH!

Menschen, die viel mit den Sorgen anderer zu tun haben, wie Therapeuten, Ärzte, Priester oder auch Dienstleister haben manchmal Schwierigkeiten diese Sorgen der anderen wieder loszuwerden. Gelegentlich sammeln sie sich gar in unerwünschter Leibesfülle. Hier hilft der Wacholder doppelt: er schützt, reinigt und entgiftet – und zwar körperlich und seelisch.

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Zuviel gleichzeitig zu denken? Tipps für Zeitmanagement und Ruhe im Kopf.

Es gibt Zeiten, da erhöht sich der ohnehin schon hohe Druck noch einmal. Zu all dem Vielen kommt noch etwas dazu. Und noch etwas. Oft durchaus Schönes, Angenehmes, aber eben noch mehr zu denken, bis man nicht mehr weiß, wo man anfangen soll. Oft verstreicht dann  kostbare Zeit mit Unwichtigem, man verzettelt sich und hat doch die großen Brocken nicht erledigt.

Aus dem Management-Know how gibt es ein paar Werkzeuge, die helfen können, Ordnung in die vielen Wichtigkeiten zu bringen.
Denn wie Woody Allen es schon sehr treffend formuliert hat: „Sie können, mit einem Hintern nicht gleichzeitig auf zwei Pferden sitzen.“

Tipp 1:  Prioritäten setzen

wichtig, aber nicht dringlich                                   wichtig & dringlich

exakt terminieren und selbst erledigen                   sofort selbst erledigen

weder wichtig, noch dringlich                          nicht wichtig, aber dringlich

nicht bearbeiten                                                                delegieren

Diese Vier-Quadranten-Methode oder auch Eisenhower-Matrix praktizierte der US-Präsident Dwight Eisenhower. Für ihn basierte effektives Selbstmanagement auf klarem Zeitmanagement und beginnt mit der Klärung der Ziele. Motto: „Nicht die Dinge richtig machen, sondern die richtigen Dinge tun.“

Filtern wir unsere Aufgaben durch diese Tabelle, erreichen wir klare und konkrete Ziele. Das hilft uns, Prioritäten zu setzen und uns
auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Tipp 2: ad Abarbeiten der Rangfolge

  1. Erledigen Sie die wichtigste Aufgabe zuerst.
  2. Konzentrieren Sie sich immer nur auf eine Aufgabe.
  3. Legen Sie die wichtigen Aufgaben in Zeiten in denen Sie UNGESTÖRT arbeiten können. 
  4. Nutzen Sie für schwierige Aufgaben die leistungsstarken Stunden am Vormittag oder den frühen Abend. Wenn Sie das noch mit „ungestört“ kombinieren können, sind Sie am produktivsten!
  5. Schließen Sie eine Aufgabe ab. Das gibt einen Energiebooster für die nächste.
  6. Setzen Sie sich machbare Termine und halten Sie sie ein. Pläne, die nicht eingehalten werden, führen zu Resignation. Realistische Pläne berücksichtigen auch Unvorhergesehenes.
  7. Erzwingen Sie es nicht. Wenn gerade gar nichts geht, vergeuden Sie nur Zeit. Entspannen Sie sich und nehmen dann einen neuen Anlauf.

Tipp 3: Pflanzenhelfer bei Stress, vollem Kopf und überreizten Nerven:

  1. Rosenwurz – gibt Energie, macht den Kopf klar und wach, stärkt Gedächtnis, Konzentration und Merkfähigkeit. Als natürliches Adaptogen hilft sie uns, uns an sich schnell verändernde Umstände anzupassen.
  2. Lavendelöl – beruhigt die Nerven, entspannt, man bleibt trotzdem geistig wach, fördert die Konzentration.
  3. Salböl – bringt in die Mitte, beruhigt, zentriert, entspannt. Stärkt den Fokus auf das Wesentliche und fördert die Kraft der Mitte. Hilft hohe Wellen wach, klar, ruhig und fokussiert zu surfen.
  4. Olive Blütenessenz – für innere Erhellung und Erholung, Lebensbaum, fördert Geduld mit unseren Helfern und ist somit eine gute Hilfe für Menschen die gerne sagen: „bevor ich das jemandem erkläre, habe ich es 3x selbst erledigt“…. Sie unterstützt, das Delegieren zu lernen.