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Zinnkraut für schöne Haare und Nägel

Ackerschachtelhalm macht schön. Die in ihm enthaltene Kieselerde kräftigt Haare, Nägel und Bindegewebe.
Ackerschachtelhalm macht schön. Die in ihm enthaltene Kieselerde kräftigt Haare, Nägel und Bindegewebe.
Zinnkraut auch Ackerschachtelhalm genannt beinhaltet viel Silicea.
DER Mineralstoff für schöne und kräftige Haare und Nägel. Stärkt das Bindegewebe.

Ackerschachtelhalm – ein Kraut für die Schönheit!

Sein hoher Gehalt an Kieselsäure (bis zu 10%!) stärkt das Bindegewebe! Er festigt damit sowohl das Lungengewebe, als auch das Hautgewebe.
Außerdem stärkt er die Haare und die Fingernägel. Durch eine allgemeine Stärkung und Gesunderhaltung des Körpers sorgt er generell für ein gesundes und schönes Aussehen.
Da Silicea, also Kieselsäure auch einer der Hauptbausteine für die Schilddrüse ist, ist Ackerschachtelhalm auch bei Problemen mit der Schilddrüse anzudenken.

Zur Geschichte des Ackerschachtelhalms

Zinnkraut wird er genannt, weil früher aufgrund oben erwähnten Kieselsäuregehalts, Zinn damit glänzend poliert wurde. Ackerschachtelhalm ist eine der ältesten Pflanzen überhaupt. Es gab ihn bereits zu Zeiten der großen Sumpfgebiete. Es wirkt, als genüge er sich selbst mit einer Konstitution, die ihn fast überall gedeihen lässt. Es ist auch nicht so, dass er überlebt, weil er sich anpasst, er hat sich nicht sehr verändert über die Jahrhunderte.

Anwendung als Volksmittel

Hier sind seine Haupteinsatzgebiete Niere, Blase und Bindegewebe.
Weitere Einsatzgebiete waren und sind bei:

  • rheumatische Schmerzen
  • Gicht
  • Rückenschmerzen
  • Ischias
  • Bandscheibenvorfälle

In diesen Fällen kann man ihn zum Beispiel in Form von Tee oder Tinktur als Badezusatz verwenden. Bei Magenbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Sodbrennen und Gallensteinen kann er unterstützend wirken, besonders, wenn man sich in seinen psychischen Talenten wiederfindet.
Hier wird er meist als Tee oder in Form von Tinktur mit Wasser getrunken.

Mögliche psychische Zuordnungen:

Seine Gestalt gleicht einem Skelett, einem Knochengerüst. Im übertragenen Sinn verleiht er Rückgrat und ein selbstbestimmtes Wesen, das sich nicht immer anpassen muss, um zu bestehen.
Nach Schocks, bei Ängsten und in Trauer- oder Mobbingsituationen gibt er Halt.
Er unterstützt, zu seinen Bedürfnissen zu stehen, auch wenn jemand anderer etwas dagegen hat.
Bei Entscheidungsschwierigkeiten oder langwierigen Prozessen fördert er Struktur und Disziplin, um gute Lösungen zu finden.

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Mineralsole 1-27 und Mineralstoffe in der Ernährung

Mineralsole – vegan in Sole statt Laktose. Wenige Tropfen genügen.

Warum Mineralsalze?

Der Körper besteht zu einem großen Teil aus Salzen. Laufend sterben Zellen und laufend entstehen neue. Damit die Zellen, die nachkommen nicht sukzessive an Qualität verlieren, braucht der Körper gute „Bausteine“ durch die Nahrung mit Vitaminen und zellverfügbaren Mineralstoffen, außerdem genügend Wasser und Sonnenlicht.

Sonst betreiben wir Raubbau durch mineralstoffarme Ernährung oder auch Stress und füllen die Speicher nicht mehr entsprechend auf. So verliert der Körper an Kraft, Energie Gesundheit und zeigt vorzeitige Alterserscheinungen.

Zellverfügbar bedeutet, dass die „Bausteine“ klein genug sind, um bis in die Zelle gelangen zu können. Bei vielen künstlichen Nahrungszusatzprodukten sind die Bausteine zu groß. Man kann die Mineralstoffe u.ä. zwar im Blut nachweisen, aber sie gelangen nicht in die Zelle. Es ist ungefähr so, wie wenn der LKW das Transportgut auf der Straße herumfährt, aber nicht abliefern kann.
Natürliche und hochwertige Nahrung ist als Mineralstoffquelle immer noch das Beste.

Mineralsole und andere feinstoffliche Mineralsalze sind nicht als Lieferanten des mangelnden Mineralstoffs gedacht, sondern als Schulungsprogramm für den Körper, gerade diesem Mineralstoff in der Ernährung besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie vor einem Riesenangebot an Waren stehen und nicht wissen, was Sie suchen oder brauchen, nehmen Sie entweder wahllos irgendetwas oder gehen überhaupt daran vorbei. Es ist eine Art „Würzmittel“ mit einer Botschaft, einem Auftrag für den Körper.

Sonne und Bewegung

Selbst wenn ausreichend Mineralsalze zur Verfügung stünden, der Körper muss sie auch gut aufnehmen können.
Sonnenlicht und ausreichend Bewegung an der frischen Luft bewirken nachweislich eine Verbesserung des Stoffwechsels und der Mineralstoffaufnahme des Körpers aus der Nahrung.

Essbare Wildpflanzen sind hervorragende Mineralstofflieferanten und herkömmlichem Kulturgemüse um vieles überlegen. Das Gute ist: man braucht nicht viel davon, man kann sie ähnlich wie Gewürze einsetzen. Ganz allgemein sind dafür geeignet: Löwenzahn, Vogelmiere, Brennnessel, Schafgarbe, Giersch… Jetzt ist die beste Jahreszeit dafür!

Warum Sole statt Laktose?

Bei Mineralsole ist Sole der Informationsträger. Sole ist ein körpereigener Stoff – unser Blut ist eine 0,9 %ige Sole, also Salzwasserlösung. Der Körper besteht gesamt aus ca. 70% Wasser und wie oben schon erwähnt auch aus Salzen. Deswegen kann man sagen, dass Sole die Sprache unseres Körpers spricht.
Mineralsole ist laktosefrei und vegan. Ein Tropfen 1-5 mal pro Tag genügt.
Mineralsole bewährt sich bereits seit vielen Jahren.

Mineralsalze in der Ernährung

Im Folgenden nun eine Liste von Mineralsalzverbindungen und einer kleinen Auswahl an Lebensmitteln, in denen sie enthalten sind.

  1. Calcium fluoratum
    Im menschlichen Körper ist Calcium fluoratum das Salz des Bindegewebes. Es kommt in den Knochen, in der Haut, den Sehnen, in Bändern und Gefäßen sowie im Zahnschmelz vor.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Nüsse, Mandeln, Vollkorn, Fisch, Schalentiere, grünblättriges  Gemüse, Salat, Zwetschgen (Pflaumen)…
  2. Calcium Phosphoricum
    Kommt in Knochen, Zähnen  und in allen übrigen Zellen vor und sorgt für starke Nerven.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukte, Nüsse, Mandeln, Kartoffeln, Fleisch, Fisch, Eier, Bananen, Zitronen, Spinat, Kohl
  3. Ferrum phosphoricum – Eisen
    Zuständig für schnelle Regeneration. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkornprodukte, Buchweizen, Getreidekeime, Nüsse, Linsen, Erbsen, Fleisch, Fisch, Spinat, Feld- und Kopfsalat, Brunnenkresse, Zwetschgen, Erdbeeren, Brennessel…
  4. Kalium Chloratum
    Wichtig für die Schleimhäute im ganzen Körper und unterstützt die Verdauung von Milchprodukten.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Gerste, Vollkorn,  Linsen, Sonnenblumenkerne, Fleisch, Seefisch, Geflügel, Kartoffeln, Tomaten,  Oliven, Gemüse allgemein, Äpfel, Zitronen, Trockenfrüchte; Bei einer gesunden Ernährungsweise sollte der Bedarf an Kalium phosphoricum ausreichend gedeckt werden können. Größere Mengen an Schlaftabletten und Beruhigungsmittel können einen Mangel begünstigen.
  5. Kalium phosphoricum
    Am meisten kommt es in den Knochenzellen vor und spielt eine große Rolle bei der Zellbildung von Gehirn- und Muskelzellen. Es ist wichtig für Kraft, Entspannung und Regenerationsfähigkeit.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukte, Kartoffeln, Blattgemüse, Salat , Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier…Bei einer gesunden Ernährungsweise sollte der Bedarf an Kalium phosphoricum ausreichend gedeckt werden können.
  6. Kalium sulfuricum
    Wichtig, um den Sauerstoff aus dem Blut in die Zelle zu bringen. Fördert innere Reinigung und bessere Regeneration. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Vollkorn- und Milchprodukten, Sonnenblumenkerne, Kartoffeln, Gemüse, Bananen, Trockenfrüchte, Eier, Geflügel, Seefisch..
  7. Magnesium phosphoricum
    Sorgt im Körper für eine gute Blutversorgung der Organe, der Glieder und der Haut. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: in allen grünen Gemüsesorten und Blattsalat, Vollkorn- und Milchprodukte, ungeschälter Reis, Weizenkeime, Erbsen, Bohnen, rote Rüben, Zitrusfrüchten, Kakao und Cashewnüsse…
  8. Natrium chloratum – Flüssigkeitshaushalt
    Da Natrium chloratum vor allem in Salz zu finden ist, es in den meisten Lebensmittel vorkommt und heutzutage viele ohnehin  zu viel salzen, sollte man es eher in Maßen, denn in Massen zu sich nehmen.
  9. Natrium phosphoricum
    Es kommt im Körper im Bindegewebe, in den Gehirnzellen, den Muskeln, Nerven, der Blut- und Gewebeflüssigkeit sowie in den roten Blutkörperchen vor. Es ist ein Transportmittel, das Kohlensäure in die Lungen bringt. Es löst Harnsäure im Blut und unterstützt die Galle, Fette zu verseifen, was wiederum  wichtig ist, um den Cholesterinspiegel zu senken.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Roggen, Weizen, Linsen, Erbsen, Karotten, Sellerie, Nüsse, Erdbeeren, geräucherte Fleisch- und Fischprodukte, Eier, Oliven…
  10. Natrium sulfuricum
    Ungesunde Lebensweise, Fehlernährung, Völlerei und Alkoholmissbrauch sind die Haupt-Ursachen, um diesen Mangel hervorzurufen. Schlacken belasten so den Körper. Das Salz ist wichtig für Verdauung und innere Reinigung. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Hirse, Hafer, Linsen, Kartoffeln, Sellerie, Kohl, Rettich, Blattsalat, Zwiebeln,  Erdbeeren, Feigen…
  11. Silicea
    Silicea befindet sich in allen Zellen des menschlichen Körpers, v.a. in Haut, Haaren, Nägeln, im Bindegewebe, besonders in Lunge, Herz und Lymphdrüsen.
    Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: die meisten Getreidesorten, Hirse, Hafer, Kohl, Kopf- und Feldsalat, Spinat, Spargel, Gurken, Erdbeeren, Feigen, Zinnkraut….
  12. Calcium sulfuricum
    Kommt u.a. in den Knochen vor, zuständig, den Stoffwechsel anzuregen, wichtig für die Reinigung des Blutes und fördert die allgemeine Regenerationsfähigkeit. Natürliche Quellen in der Nahrung sind u.a.: Weizen, Roggen, Gerste, Linsen, Erbsen, Spinat, Kopfsalat, Kohl, Zwiebeln, Zitrusfrüchte….

Wo keine expliziten Angaben sind, in welchen Teilen des Körpers die Salze vorkommen, ist es nicht genau zuzuordnen. Sie kommen meist im gesamten Körpersystem vor.

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Fliegen Zecken auf Sie? Borreliose?

Tinkturen aus Kardenwurzel bringen erstaunliche Erfolge bei Borreliose.
Zecken mögen keine Karde. Borrelien auch nicht.

Wilde Karde: ein Bodyguard!

Sie wird etwa 1,5 Meter hoch und trägt Respekt gebietende Stacheln. Man merkt schon an ihrem Äußeren, dass mit dieser Pflanze nicht zu spaßen ist. Sie wirkt als Schutz- und Wächterpflanze in Körper und Psyche.

Die wilde Karde ist ein Bodyguard, der unerwünschten  Eindringlingen wie Borrelien oder auch Parasiten das Milieu vermiest.
Sie wird schon lange als Volksmittel zur Reinigung und als Entgifter eingesetzt. Seefahrer kauten ihre Wurzeln gegen Cholera, Malaria und andere exotische Krankheitserreger – man darf ihr also einiges zutrauen.

Zecken vorbeugen. Wie setze ich Karde ein?

Einige Tropfen Tinktur aus der Kardenwurzel ins Trinkwasser – sei es Mensch oder Tier – machen unsere Körper als potentiellen „Wirt” unattraktiv. Wer sein Körpermilieu etwa 4 Wochen regelmäßig mit Karde „gewürzt“ hat, wird weniger von Zecken heimgesucht. Empfehlung: 5-10 Tropfen auf 1/2 bis 1 Liter Wasser über den Tag verteilt trinken.
Doch wirkt Karde nur vorbeugend?

Kardenwurzel bei Borreliose

Ein Versuch mit der Kardenwurzel lohnt sich auch als Kur, wenn man bereits Borreliose hat. Die Stoffe der wilden Karde bringen Borrelien oder andere Krankheitserreger nicht um, sondern schaffen ein Milieu, indem diese nicht leben möchten. Diese Kur sollte mindestens 5-6 Wochen durchgehend genommen werden und eventuell nach Bedarf einige Wochen später wiederholt werden.
Natürlich ist auch Kardenwurzel kein Allheilmittel für alle, doch hat sie sich über viele Jahre auch bei schweren Fällen nachhaltig bewährt.

Die 6 Wochen-Kur: wieviel soll man nehmen?

Ein Richtwert sind 5 Tropfen pro 20 kg Körpergewicht. Das sind dann zwischen 15-25 Tropfen Kardetinktur auf 1 Liter stilles Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Diese Mengenangabe gilt für einen hochwertigen besonnten Alkoholauszug aus Frischpflanzen. Verschiedene Anbieter können dazu verschiedene Angaben haben, auch Therapeuten können von Fall zu Fall persönlich unterschiedliche Empfehlungen abgeben. Wer keinen Alkohol möchte, kann Tee aus der Kardenwurzel trinken.
Nach letztem Stand des Wissens können sich Borrelien 4 Wochen lang verstecken, ohne sich zu teilen, deswegen sollte die Kur mindestens 5, besser 6 Wochen durchgehend und regelmäßig angewendet werden. Es spricht nichts dagegen, sie bei Bedarf auch noch länger und immer wieder anzuwenden.

Gibt es Nebenwirkungen?

Karde gilt als Leberpflanze und hilft, den Körper zu reinigen und zu entgiften. Deswegen kann es zu Hautreaktionen kommen, die allerdings nach wenigen Tagen wieder verschwinden.
Genügend stilles Wasser trinken, Basenbäder und schwitzen wie z.B. Sauna können diese Reinigung unterstützen. Borrelien vertragen keine Hitze (W.D. Storl).

Die Signatur der Wilden Karde

Botanisch gesehen ist die Karde keine Distel, obwohl sie so aussieht, sondern gehört zur Familie der Kardengewächse. Die Art, wie sie blüht ist laut Signaturlehre sehr aufschlussreich.  Sie beginnt in der Mitte des Blütenkopfes  ringförmig zu blühen. Dieser Ring teilt sich dann und wandert nach oben und nach unten. Das entspricht genau der Wanderröte der Borreliose.

Mögliche psychische Hintergründe von Borreliose, Parasiten und Co

Im übertragenen Sinn schützt diese Bodyguardpflanze, wenn man leicht „übernommen“ wird und Schwierigkeiten hat sich abzugrenzen. Vor übermächtigen Persönlichkeiten, Stimmungen, Ideen oder auch schlimmen Erinnerungen.

Sie stärkt das persönliche Feld und hilft, mehr bei sich zu bleiben. Das bewährt sich auch nach Diagnoseschocks oder Traumata. Sie hält Unangenehmes soweit auf Abstand, dass man noch handlungsfähig bleibt.
Stress, Ängste und Übersäuerung gelten als besonders günstiges Milieu für Eindringlinge aller Art. Wer gestresst ist, wird leichter „übernommen“, weil die natürliche körperliche und psychische Abwehr geschwächt ist. In der Ernährung sind z.B. Zucker, zuviel Alkohol oder übermäßig fleischlastige und fette Nahrung Hintergründe für Übersäuerung.

Karde ist ein Lebensmittel!

Die Wilde Karde fällt mit Fug und Recht unter Lebensmittel, man kann sie essen. In Italien gibt es z.B. ein Rezept für eine „Kardensuppe“. Wenn sie in Ihrem Garten wuchert, ist das eine sehr gesunde Möglichkeit sie zu nützen! Deswegen gibt es auch verschiedene „Kardenschnäpse“, über die man wie auch über einen eigenen Alkoholansatz aus dem Garten, nicht behaupten dürfte, dass er z.B. Borreliose heilen kann. Lebensmittel gelten laut Gesetz nicht als Heilmittel, weil die Wirkung nicht medizinisch nachgewiesen wurde. Und doch ist die Küche Apotheke, wie schon Paracelsus sagte! Letztlich entscheiden Sie, welchem Produkt Sie Ihr Vertrauen schenken, oder ob sie selbst einen Ansatz versuchen!

Buchtipp:

Der Ethnologe Dr. Wolf Dieter Storl hat die Karde selbst bei Borreliose ausprobiert und sich damit geheilt. Er berichtet darüber und über Wirkung und Geschichte der Karde in seinem Buch: „Borreliose natürlich heilen“.

Wenn Sie Borreliose haben empfiehlt es sich, mit einem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens zusammenzuarbeiten.

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Neurodermitis oder Ascorbinsäureallergie?

Juckende Ausschläge? Bläschen? Vor allem in Ellenbeuge, Kniekehlen oder zwischen den Fingern
Ascorbinsäure ist die künstliche Zitronensäure und kann für  Neurodermitis verantwortlich sein.
Zitronensäure- oder Ascorbinsäureallergie statt Neurodermitis?

Juckende Bläschen? Besonders dort, wo es warm wird in der Ellenbeuge zum Beispiel, in den Kniekehlen oder zwischen den Fingern? Im Prinzip kann es aber überall auftreten. Diagnose Neurodermitis und Cortison heißt es dann oft.

Zitronensäure und deren chemisches Pendant Ascorbinsäure (E300) gelten als natürlicher Stabilisator von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Problem ist, dass nicht jeder solche Mengen verträgt und dass Zitronensäure Sonne braucht, um im Körper gut verstoffwechselt zu werden. Deswegen sind Hautprobleme dieser Art oft im Winter (vor allem gegen Ende) schlimmer, als im Sommer.
Die Haut ist ein Entgiftungsorgan und springt ein, wenn die Leber überlastet ist.

Die gute Nachricht. Sie können sehr leicht ausprobieren, ob es bei Ihnen wirklich eine Ascorbin- und Zitronensäureallergie ist: verzichten Sie 2-4 Wochen auf Zitronen- und Ascorbinsäure und Sie werden deutlich spüren, ob es hilft.

Was soll man meiden?

Citrusfrüchte, Äpfel, Erdbeeren, generell sehr saure Früchte, Ascorbinsäure E300 – enthalten in Fertiggerichten, Marmeladen, vielen Früchtetees, Softdrinks, Ketchup und Co, Säfte, Aspirin, Vitamin C Tabletten, alkoholfreies Bier, herkömmliches weißes Mehl, Wurst, auch Tomatensauce……usw., Sekt und Ähnliches ist am Anfang besser auch zu meiden.

Kein lebenslanges Stigma!

Das Gute ist, wenn das übervolle „Fass“ einmal wieder entleert ist, entwickelt man diesen Lebensmitteln gegenüber wieder Toleranz. Oft tritt diese Allergie in einer Lebensphase verstärkt auf und legt sich irgendwann zur Gänze.Meist sind das Lebensphasen in denen Stress, unterdrückter Ärger, Konflikte und viel „Säure“ oder Zynismus im Umfeld präsent sind. Das kann auch für physische Säure sensibler machen. 

Was kann ich dann noch essen?

Im besten Fall, kocht man in dieser Zeit selbst und verzichtet auf Fertiggerichte und Saucen. Basische Kost mit viel Reis und Gemüse ist in jedem Fall gut. Wie wäre es mit Kartoffelrösti mit Spinat und Spiegelei? Indischer Rote Linsen-Eintopf mit Reis? Frisch gemachte Gnocchi (geht schneller als gedacht) mit kalten Tomatenstückchen, Parmesan und Basilikum? Nudeln aus dem Bioladen mit Pilzsauce (aus frischen Pilzen, wer mag mit Sahne)? Bohnen mit Räucherkäse, frischem Liebstöckl und Brot? Leibchen aus pürierten Kichererbsen, gebratenen Champignonstückchen, Ei und Brösel (bio) und selbstgemachten Kartoffelchips; Linsenbratlinge mit Brokkoli, Kartoffelpaprika Gulasch, Maronisüppchen, Brennesselspinat, kurz angekochter Karottensalat mit roten Zwiebelstückchen, Apfelkompott…

Zitrone ist doch gesund!

Ja, das stimmt. Zitrone hat fantastische gesundheitsfördernde Wirkungen. Nur verträgt sie eben nicht jeder gleich gut, beziehungsweise wird es in Verbindung mit Ascorbinsäure oft zuviel. Manche Hausärzte sagen schon Kindern mit einer gewissen Anlage, sie sollen weniger Zitrusfrüchte essen, weil sie davon trockene Haut bekommen. Außerdem werden auch Zitrusfrüchte oft unreif geerntet. Unreif geerntetes Obst reagiert sauer im Körper, nicht basisch, wie oft behauptet wird. Und drittens essen wir diese Sonnenfrüchte, die kühlend wirken, im Winter. Im Sommer vertragen auch „Allergiker“ echte Zitrone besser.

Hilfe durch Blütenessenzen

Blütenessenzen sind feinstofflich und beinhalten keine Wirkstoffe, die das Problem heilen, doch können Sie auf eventuelle Hintergründe in der Psyche einen wohltuenden Einfluss haben. Pomeränzchen ist eine Blütenessenz, die in Fällen von Zynismus, Ärger die Psyche „entsäuert“, Ölbaum schenkt Erhellung und Erholung bei Stress und Überlastung und Nachtkerze unterstützt bei Ängsten.

Hautpflege – Helfer aus dem Pflanzenreich

Wichtig ist, die Ursachen zu finden und Ernährung und Lebensweise entsprechend umzustellen, doch manche Pflanzen können die Haut gut pflegen, damit dieser Übergang angenehmer ist. Hilfreich sind Ringelblumenöl, Arnikabalsam,  Mohnblütenbasenbalsam oder Johanniskrautöl, letzteres vor allem, wenn man viel Stress hat und nervlich belastet ist.

Eine große Erleichterung ist schon, wenn man weiß, dass es eine Unverträglichkeit von Zitronensäure ist. Dann kann man entweder achtsamer essen oder man riskiert eben juckende Hautstellen, weil es gerade so schmeckt. Aber man hat es selbst in der Hand.

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Magenprobleme? Sodbrennen? Die besten Tipps.

Schlemmen ohne Reue. Was tun bei Sodbrennen?
Zuviel geschlemmt? Sodbrennen? Magenprobleme? Wie Sie ohne Reue genießen.

Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Das Brennen hinter dem Brustbein ist einerseits unangenehm und kann, je nach Intensität sogar schlaflose Nächte bereiten.
Sodbrennen ist sehr verbreitet, lässt sich jedoch in vielen Fällen mit einfachen Mitteln in den Griff bekommen.

Was verursacht Sodbrennen?

Wie so oft ist es das Übermaß, das uns eine Schlemmerei bereuen lässt. Zuviel, zu spät, zu fett ist die kurze Formel, auf die sich die Ursachen reduzieren lassen. 


Was tun? Die besten Tipps:

  1. Einer der besten Tipps dazu ist: langsam zu essen und gut zu kauen.
    Das ist nicht nur gegen Sodbrennen gut, sondern ganz allgemein gesünder, weil  man  so Magen und Verdauungsapparat Arbeit abnimmt, Mineralstoffe besser verarbeitet werden können und man allgemein weniger isst, weil man schneller satt ist! 
    Denn je mehr Nahrung der Magen aufnehmen muss, desto stärker wird die Produktion von Magensaft angekurbelt. Das Sättigungsgefühl tritt erst nach ca. 20-30 min. ein, weswegen Schnellesser viel mehr essen, um sich satt zu fühlen, als langsame Esser. Das macht sich natürlich auch in der Figur entsprechend bemerkbar.
  2. Verzichten Sie auf den berühmten „Verdauungsschnaps“, wenn Sie zu Sodbrennen neigen. Er verzögert die Entleerung des Magens und fördert Sodbrennen und Reflux eher, statt zu helfen.
  3. Bitterkräuter vor dem Essen hingegen kurbeln die Verdauung und den Stoffwechsel an, wodurch die Nahrung nicht so lange liegen bleibt. Bewährt haben sich z.B. Wermut (Tee, Öl oder Tinktur), Tausendgüldenkraut (bei Gastritis oder Darmentzündung nicht geeignet), Tee aus Wacholderbeeren, Rhabarberwurzelpulver, Benediktendistel und andere Bitterpflanzen.
  4. Saft aus geriebener roher Kartoffel schmeckt besser, als man glaubt und macht ein basischeres Milieu im Magen. Eine rohe Kartoffel reiben, mit der Hand den Saft ausdrücken und trinken.
  5. Ruhen oder ein paar Schritte tun? Der Verdauungsspaziergang ist bei einer Anlage zu Sodbrennen auf jeden Fall der Couch vorzuziehen. Die sanfte Bewegung kurbelt das Verdauungsfeuer an, wie die Ayurveden es nennen. Sie fördert  die raschere Vermischung der Nahrung und die Magenentleerung. Besonders abends ist das eine gute Methode, um besser zu schlafen.
  6. Basenpulver oder Natron zu nehmen kann eine Maßnahme für den Notfall sein, sollte aber nicht dauerhaft genommen werden, weil die Ursache dadurch nicht behoben wird. Basenpulver oder Natron neutralisieren die Magensäure. Einfach einen Teelöffel davon mit Wasser auflösen und schluckweise trinken.
  7. Auf der linken Seite schlafen: anatomisch gesehen, kann die Magensäure nicht so leicht in die Speiseröhre gelangen, wenn man auf der linken Seite schläft. Es ist spürbar angenehmer. Auch mit dem Rücken leicht erhöht zu liegen hat sich bewährt.

8. Ernährungstipps: 

  1. Menschen mit sensiblem Magen sollten bis ca. 17.00-18.00 Uhr zu Abend essen.
  2. Basische Kost wird leichter vertragen.
  3. Kaffee in Maßen genießen oder als „Diät“ eine Weile darauf verzichten. Es lohnt sich auch, verschiedene Sorten zu versuchen, da verschiedene Röstungen und Zubereitungen unterschiedlich vertragen werden.
  4. Alkohol: Wein und Bier besser zum Essen genießen, weniger für sich allein, natürlich wäre gut, eine Weile darauf zu verzichten. Wen das sehr schmerzt, der kann versuchen, viel Wasser dazu zu trinken. Wenn gravierende Probleme vorliegen, sollte man auf jeden Fall für eine Weile darauf verzichten und einen Arzt aufsuchen.
  5. Es gibt Empfehlungen bei Sodbrennen  Zucker zu reduzieren auch in Form von Reis, Nudeln, Brot, Süßspeisen oder Kartoffeln, was besonders am Abend auch für die Figur günstig ist. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.
  6. Manche reagieren auch auf Käse und Milchprodukte „sauer“.
  7. Obst ist eher ungeeignet. Es wird selten reif geerntet. Es reagiert daher sauer im Körper, nicht basisch und gärt im Körper. Es sollte v.a.  am Abend nicht genossen werden. Gedünstet ist es besser verträglich.
  8. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gut ist, selbst zu beobachten, was gut tut!

Was bleibt dann übrig für das Abendessen?
Kichererbsen, Gemüse, Suppen, Amaranth, Quinoa, Reis, Fisch, Pestos, Linsen, Bohnen (letztere sind nicht für jeden gut verdaulich am Abend), Fleisch: Huhn und Pute sind leichter verdaulich…..



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Tausendgüldenkraut – Kräuterbote

Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, und Verdauung
Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, und Verdauung
Die Bitterstoffe des Tausendgüldenkrauts sind gut für Leber, Galle, Verdauung und bei Sodbrennen

Das Tausendgüldenkraut ist ein bescheidenes Pflänzchen und wird leicht übersehen. Wenn die Sonne nicht scheint hält es seine Blüten geschlossen, wodurch diese wertvolle Heilpflanze nicht von den übrigen Gräsern zu unterscheiden ist.

Seit Jahrhunderten wird das Kräutlein hilfreich genutzt bei

  • Langsamer Magenentleerung
  • Blähungen
  • Magenkrämpfen
  • Sodbrennen
  • Gallensteinen
  • Leberbeschwerden
  • Erschlaffung des Darms

Es wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, fiebersenkend, magenanregend und entzündungshemmend.

Es unterstützt die Sekretbildung der Galle, wirkt anregend für die Bauchspeicheldrüse und leicht aufbauend für den Kreislauf. Es kräftigt Menschen, die durch Nervosität in Erschöpfungszustände kommen. Die Bitterstoffe bewirken eine erhöhte Verdauungssaftproduktion und haben so eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel. Das kann sich auch positiv auf die Figur auswirken – man nimmt leichter ab.

Verwendet wird es entweder als Tee oder Tinktur. Bei Gastritis, häufigem sauren Aufstoßen oder Darmentzündungen soll man vor allem den Tee und die Tinktur pur vermeiden. Die Blütenessenz ist in jedem Fall unbedenklich.

Das Süßen des Tees ist sinnlos. Als Enziangewächs ist es entsprechend bitter! Manche bevorzugen deswegen die Tinktur mit Wasser getrunken.

Mögliche psychische Zuordnung

Die Bescheidenheit des Tausendgüldenkrautes, aber auch das „Übersehen werden“ ist auch manchen Menschen eigen.

Tausendgüldenkraut als Blütenessenz ist die Blüte des Dienens – um die die Wünsche anderer zu erfüllen versäumt man, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen bis hin zu Selbstaufgabe und übertriebenen Verzicht. Das kann in Familienleben und Partnerschaft auftreten, sich aber auch im Berufsleben durch einen Dienst am Kunden äußern, bei dem man sich selbst vergisst.

Menschen, die sich aufgrund ihrer großen Hilfsbereitschaft und Hingabefähigkeit selbst vergessen, bringen nicht viel Willenskraft für ihre eigenen Bedürfnisse auf. Es ist ihnen nicht wichtig, beziehungsweise denken sie oft gar nicht darüber nach. Es fällt ihnen manchmal schwer, sich den Ansprüchen ihrer Umwelt zu widersetzen und neigen dazu, sich im anderen zu verlieren. Diese mangelnde Willenskraft lässt das Feuer im Verdauungstrakt manchmal nicht richtig in Schwung kommen.

Auf der anderen Seite kann eine große Hilfsbereitschaft dazu führen, zuviel des Guten zu tun. Man lässt sich nicht überreden eine Aufgabe anderen zu überlassen und ist dann unter Umständen gekränkt, wenn die Dankbarkeit zu wünschen übrig lässt. Da bleibt dann Ärger nicht aus. Da allerdings Auseinandersetzungen nicht angenehm sind, man vielleicht die Harmonie liebt und Konflikte scheut, sagt man nichts und „frisst“ den Ärger in sich hinein.

Kein Wunder, dass Leber und Galle mit der Zeit beleidigt sind und man Sodbrennen bekommt. Hier ist das Tausendgüldenkraut als Tee oder Tinktur genau richtig. Seine Bitterstoffe stärken unser „Verteidigungsorgan“ die Leber, aber auch Galle, Verdauung, Bauchspeicheldrüse und Zwölffingerdarm.

Die Pflanze als Blütenessenz ist dann angezeigt, wenn einem die möglichen psychischen Themen dahinter bekannt vorkommen. Sie erhöht das Empfinden für die eigene Wertigkeit. Es hilft, die „1000“ Schätze und Talente in sich zu entdecken und sich auch dadurch als wertvoll zu erleben, nicht nur durch die Dankbarkeit für die Hilfe am nächsten oder die Anerkennung im Beruf. Es stärkt Selbstwert, Willenskraft und Selbstachtung.
Tausendgüldenkraut hilft, freundlich nein zu sagen und auch im übertragenen Sinn besser zu „verdauen“.

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Blütenpollen – stark durch den Winter

Blütenpollen stärken das Immunsystem

Blütenpollen stärken das Immunsystem und bringen uns stark durch den Winter

Beide Beine mit Pollen schwer bepackt, den Magen voll mit Nektar, fliegt die Biene zurück in den Bienenstock, wo der Blütenpollen als „Brot der Bienen“ dient. Er ist  die einzige Eiweißversorgung. Damit die Bienen stark durch den Winter kommen und ganz allgemein kräftig sind, ist nicht nur eine ausreichende Menge an Blütenpollen erforderlich, sondern auch eine möglichst große Pollen-Vielfalt. 

Bei Blütenpollen ist sehr wichtig, woher sie kommen. Blütenpollen von Monokulturen sind  nicht geeignet. Die Bienen sollten die Pollen aus einem vielfältigen Wald- und Wiesengebiet gesammelt haben, das unbelastet ist und nicht von Feldern, die mit Pestiziden und Kunstdünger bearbeitet wurden. Je reicher die Flora im Umfeld des Bienenstocks, umso vielfältiger und reichhaltiger sind auch die Pollen. Die Biene sammelt den feinen Blütenstaub  mit ihren Beinen. Dabei werden kleine Mengen davon von Blüte zu Blüte weitergegeben und so bestäubt.

Was ist in Blütenpollen enthalten und warum ist er auch für uns so wertvoll ?

Pollen enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • 2 – 4 % Kalium
  • 1 – 2 % Magnesium
  • 1 – 1,5 % Kalzium
  • 1 – 2 % Eisen
  • 0,2 – 1 % Silizium
  • 1 – 1,5 % Phosphor
  • und in kleinen Mengen Schwefel, Mangan, Chlor

Weiters enthält Pollen:

  • fast alle Vitamine (B1 bis B 12, C, D, E, K und das Provitamin A)
  • ein ernährungsphysiologisch perfektes Fettsäuremuster, wobei die Alpha Linolensäure dominiert
  • antibiotische Substanzen und Hormone und anderes
  • 20 % verschiedene reduzierende Zuckerarten
  • 22 % Proteine
  • 12 % Aminosäuren, davon 21 von 22 essentiellen und zwar jene lebensnotwendigen Aminosäuren, die wir durch die Nahrung zuführen  müssen, da der Körper  sie selbst nicht erzeugen kann. (Zahlen der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie)

Alle diese Inhaltstoffe sind für die Zellstoffvorgänge im menschlichen Körper von großer Bedeutung.

Blütenpollen hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen: Er gilt als ausgezeichnetes Antioxidans und Radikalfänger, er kann die Regeneration des Körpers fördern und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern.

Blütenpollen und Allergien

Ein schwaches Immunsystem findet seine Ursachen oft im Darm und ist mit entscheidend, wenn man für Allergien anfällig ist. Blütenpollen stärken den Körper insgesamt und bringen auch den Darm in Schwung.
Sie lehren den Körper wieder zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Das ist gerade bei Allergien wichtig. In diesem Fall wehrt der Körper manchmal „Freunde“ ab und öffnet „Feinden“ die Tür.
Pollenallergiker können mit Blütenpollen eine Kur versuchen, die allerdings am besten im Herbst begonnen wird.
Worauf Pollenallergiker bei der Einnahme achten sollten, erfahren Sie unter Empfehlung.


Blütenpollen und seine mögliche Wirkung auf die Psyche

Es gibt auch ein Immunsystem im übertragenen Sinn. In unseren vielfältigen Beziehungen gilt es ständig zu entscheiden, abzugrenzen, nein oder ja zu sagen. Wer unsicher ist und nicht weiß, was er will, wird schnell für die Interessen anderer eingespannt. Man kann sich nicht wehren. Manche sind unsicher, wer oder was gut für sie ist, vertrauen jemandem der einen hängen lässt und misstrauen einem Freund.
Manchen fällt es schwer, das Leben zu verarbeiten und Schwieriges oder Unangenehmes gut zu verdauen. Blütenpollen stärken die Abwehrkraft auch im übertragenen Sinn, das Unterscheidungsvermögen und die Urteilskraft.

Empfehlung:

Einige Körner bis ½ TL als Powernahrung in Müsli, oder Joghurt geben oder pur essen. Bei Ansteckungsgefahr oder wenn man spürt, dass man kurz davor ist krank zu werden einen halben bis 1 TL essen.
Hinweis für starke Pollenallergiker: im Zweifelsfall eine Kleinstmenge von einem halben  Körnchen probieren, um zu sehen wie man es verträgt oder die Kur mit Arzt oder Heilpraktiker absprechen.

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Das Immunsystem Teil 3

Schlaf stärkt das Immunsystem

Was Sie sonst noch für ein starkes Immunsystem tun können: Stress  minimieren, genügend schlafen und ausreichend  trinken.

Stress, wenn er zuviel ist, ist einer DER Energieräuber. Stress schwächt nachweislich die Immunabwehr, wodurch wir anfälliger für Infekte sind. Gerade im Winter laden Wellnessoasen, Saunen und Thermen dazu ein, sich zu entspannen, sich durchwärmen zu lassen, mit einer feinen Massage wieder zu sich zu kommen und Stress abzubauen. Im Umkehrschluss sind wir aber auch leichter gestresst, wenn wenig Energie da ist. Deswegen ist alles, was Sie für Ihr Immunsystem tun gut, um Ihre täglichen Herausforderungen mit Kraft, Ausgeglichenheit und Zuversicht zu meistern.

Genügend Schlaf ist eine weitere dieser Maßnahmen! Ausgeschlafene sind leistungsfähiger und gesünder. Studien berichten, dass sich bei Schlaflosigkeit die Zahl der Abwehrzellen stark verringert.
Wer schläft, tankt Energie. Etwa sieben bis acht Stunden sind für Erwachsene ausreichend. Vielen tut  auch ein Mittagsschläfchen  sehr gut. Wer sich nach einem Mittagsschlaf nicht erholt, sondern schlapp fühlt und kaum mehr in die Gänge kommt, ist eher kein geeigneter Kandidat dafür.  20-30 Minuten reichen meistens aus.

Wenn anstrengende oder schlaflose Zeiten hinter einem liegen, tut es gut, an ein paar Erholungstagen dem natürlichen Schlafbedürfnis Raum zu geben, egal wie lange das ist, um Defizite wieder aufzuholen.

Viel trinken!
Wenn man zuwenig trinkt, trocknen die Schleimhäute aus, wodurch sie wesentlich anfälliger für Infekte werden, da Viren und Bakterien durch den Mangel an Feuchtigkeit nicht gut abtransportiert werden können. Nicht umsonst hat  Tee im Winter Hochsaison! Trotzdem muss man es mit Tee  nicht übertreiben. Stilles Wasser sollte den Hauptanteil an Flüssigkeit ausmachen.  Tee ist gesünder „tassenweise“ als „literweise“ zu trinken.

Pflanzen, die das Immunsystem stärken sind Holunder, Wacholder, Kapuzinerkresse, Kren/Meerrettich, Blütenpollen, jegliche frische Sprossen oder auch Knoblauch.

Kommen Sie gesund durch den Winter!

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Immunsystem Teil 2

Stark durch den Winter!

Sonne & Bewegung an der frischen Luft machen stark!

Sonne im Winter. Vitamin D ist für eine intakte Immunabwehr wesentlich! Und Sonnenlicht ist immer noch die beste Möglichkeit an das viel beschworene Vitamin zu kommen, das eigentlich gar kein Vitamin ist, sondern ein Hormon. Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, bildet der Körper selbständig Vitamin D. Sonnenlicht ist übrigens auch wesentlich an der Arbeit unseres Stoffwechsels beteiligt und an der Aufnahme von Mineralstoffen aus der Ernährung. Was wiederum dafür sorgt, dass unser Immunsystem stark ist. Gerade im Winter ist das wichtig.

Bewegung. Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und gerade jetzt im Winter ausgedehnte Spaziergänge, Touren gehen oder Langlaufen stärken nicht nur Herz und Gefäße sondern auch unsere Abwehrkraft! Doch auch bei jedem anderen vernünftigen Work-Out wird das Immunsystem angeregt. Die Betonung liegt auf vernünftig, denn bei Überanstrengung erzielt man leicht eine gegenteilige Wirkung.

Während übermäßiger körperlicher Anstrengung (z.B. beim Lauf eines Marathons) steigt die Zahl der Abwehrzellen zwar an, doch fällt diese Zahl bei Entspannung dann sogar unter den vorherigen Wert ab. Deswegen kann es dann leichter zu Infektionskrankheiten kommen. Man nennt das bezeichnenderweise: Open-Window-Phänomen.

Man braucht es also gar nicht übertreiben!

Hier geht es zu Immunsystem Teil 1

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Kraft mit Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse gilt als natürliches Antibiotikum

Zu Beginn der 1950er Jahre kam die Kapuzinerkresse als exotische Pflanze aus den Anden Südamerikas nach Europa. Das Klima sagte ihr zu, wodurch sie sich rasch verbreitete. Heute ist sie in weiten Teilen Europas in Gärten oder wild zu finden.

Bereits die Inkas sollen die Pflanze für Heilzwecke verwendet haben. Sie  setzten  sie als Schmerzmittel ein  und behandelten infizierte Wunden damit.

Kapuzinerkresse schmeckt scharf und  würzig.  Dafür verantwortlich sind die in der Pflanze enthaltenen Senföl-Glycoside, aus denen durch enzymatische Spaltung Benzylsenföl – ein scharf schmeckendes Öl – entsteht. Weitere Wirkstoffe sind Vitamin C, Flavonoide und Carotinoide. Kapuzinerkresse gilt seit 1952 nachgewiesenermaßen als natürliches Antibiotikum.

Benzylsenföl wirkt hemmend  auf Bakterien aber auch auf Candida-Pilze. Die Wirkung der Pflanze bei Infekten im Bereich der Harnwege ergibt sich durch die Hemmwirkung auf Escherichia coli und Enterokokken.

Kapuzinerkresse stärkt das Immunsystem, ist generell bei entzündlichen Prozessen und überall dort, wo Antibiotika eingesetzt werden ein wertvoller Begleiter.

Kapuzinerkresse und Auszüge aus der Pflanze helfen bei Angina, Mandelentzündung, Harnwegsinfekten, Bronchitis, Infektionen der Atemwege, Nebenhöhlenentzündungen, Husten und Schnupfen. Sie wirkt schleimlösend. Schleim in den Atemwegen kann schneller dünnflüssiger werden und Verstopfungen der Atemwege lösen sich. Darüber hinaus kann sie äußerlich zur Regeneration geschädigter Haut eingesetzt werden – Gewebe erneuert sich schneller.

Außerdem wirkt sie kräftigend für ältere Menschen und regeneriert die Schleimhäute von Magen und Darm.


Bei Magen- und Darmgeschwüren sollte die frische Pflanze nicht oder nur mit Vorsicht genossen werden.