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Besonnte Pflanzenessenzen * Sonnenperlen * Mineralsalze 1-27 in Sole statt Laktose * Blütenessenzen in Sole statt Alkohol


Lebkuchenrezept der Bad Ischler Oma

 

Weihnachten 2017

In alten Zeiten waren Lebkuchen etwas Besonderes und nur begüterten Menschen vorbehalten, denn die speziellen Gewürze waren kostspielig und nicht so einfach zu bekommen wie heutzutage. Umso mehr können wir uns daran freuen, dass es in unseren Tagen mehr auf die Zeit und Freude ankommt, die wir dem Backen dieser kleinen Köstlichkeiten widmen - und natürlich dem anschließenden Genießen. Denn diesen Lebkuchen muss man nicht erst lagern, um ihn weich zu bekommen, sondern er ist sofort weich und genießbar - das bleibt auch so, wenn Sie das Gebäck nach dem Auskühlen in einer gut zu schließenden Dose aufbewahren.

In diesem Sinne - gutes Gelingen und viel Freude beim Backen und Genießen!

Zutaten

25 dag Rohrohrzucker oder dunkler Melassezucker (z.B. von Nuhrovia :))

35 dag Roggenmehl und Weizenmehl glatt (1/2 + 1/2)

5 dag Nüsse (Haselnüsse oder Walnüsse) fein gerieben

1 EL Piment (Neugewürz)

1/2 EL Zimt gemahlen

1 EL Speisenatron (im Gewürzregal oder in der Apotheke)

Schale 1/2 Zitrone abgerieben

2 Eier mittelgroß

2 El Honig

1/8 l Schlagobers (Sahne)

 

Zubereitung

Zuerst alle „trockenen“ Zutaten in einer ausreichend großen Schüssel vermischen, dann eine Grube in der Mitte machen und Eier, Honig und Schlagobers/Sahne dazugeben - zuerst mit einer Gabel von der Mitte heraus immer mehr mit dem Mehl vermischen.

Dann kommt der Zeitpunkt, Hand anzulegen und einen Knetteig zu formen.

Das ist anfangs eher klebrig, doch nicht verzagen - mit Zugabe von etwas Weizenmehl nach Bedarf überwindet man diese „Klippe“ leicht und es entsteht ein schöner, dunkelbrauner glatter Teig, der einige Stunden ruhen sollte (einschlagen in Klarsichtfolie oder unter eine Glasschlüssel legen und kühl stellen).

Tip: wenn Sie Melasse verwenden, kann es sein, dass sich kleine dunkle Kügelchen nicht sofort auflösen - nach dem Ruhen und nochmaligem Durchkneten gibt sich das weitgehend - was an Kügelchen übrig bleibt, ergibt nach dem Backen kleine fröhliche süße Punkte im Gebäck - handmade eben.

Nach dem Ruhen den Teig mit etwas Weizenmehl nach Bedarf (Arbeitsfläche und Hände) nochmal glatt kneten und dann jeweils eine kleine Portion ca 5mm dick ausrollen und Formen ausstechen. Auf ein mit Backtrennpapier belegtes Backblech legen, mit verquirltem Ei dünn bestreichen und eine Mandel drauflegen. So hat es die Oma gemacht.

Im oberen Drittel Ihres Backrohres bei circa 160 -170° C ca 8-10 Minuten backen. Dies ist von Backrohr zu Backrohr ein wenig unterschiedlich.

Wichtig ist, dass auf leichten Fingerdruck die Lebkuchen sich noch weich anfühlen und schon eine leicht dunkelbraune Farbe haben.

Herausnehmen und auf einen Gitterrost und danach auf ein Tablett zum vollständigen Abkühlen legen - nicht übereinander legen.

Nach ca 2 Stunden, falls noch welche übrig sind, in einer gut schließenden Dose mit dazwischengelegtem Butterbrotpapier aufbewahren. So bleiben die kleinen Köstlichkeiten weich.

 

Noch ein Wort zur Verzierung - hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie mit Zuckerguss & Co arbeiten möchten, backen Sie die Lebkuchen pur, ohne sie mit Ei zu bestreichen und kreieren Sie nach dem Auskühlen Ihre ganz persönlichen Kunstwerke.

Jedoch alles, was NACH dem Backen auf dem Lebkuchen haften soll, muss VOR dem Backen aufgelegt werden.

 

 

*Rezept bearbeitet und für Sie mit Liebe gebacken von Eleonore Gull!

 


 

 

 

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