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Kennen Sie das? Sie sind müde, liegen im Bett und können trotzdem nicht schlafen.

Warum ist ein guter Schlaf so wichtig? Welche Folgen hat Schlaflosigkeit und was kann man dagegen tun?
Nuhrovia Tipp 11/17                                   

Wenn der Schlaf auf sich warten lässt, ist guter Rat teuer. Jedenfalls sind Sie nicht allein. Zwischen 30 und 45% Prozent der Weltbevölkerung leiden unter gestörtem Schlaf. Hierzulande sind es fast 50%. Ein guter Schlaf ist für unsere Gesundheit jedoch ebenso wichtig wie Sonne, Luft, Wasser, Bewegung und gute Ernährung.

Warum ist ein guter Schlaf so wichtig?

Das Schlafhormon Melatonin hat weitreichende Aufgaben im Körper. Es ist immunstärkend, Nerven schützend, entzündungshemmend, hemmt das Altern, ist mit Fortpflanzung und weiblichem Zyklus verknüpft und ein wichtiges Antioxidans. Melatonin ist wichtig für die Knochengesundheit, bei Herzerkrankungen, Migräne, Blutdruck und Krebs. Es verhindert die Wucherung von Krebszellen und löst ihren Zelltod aus.

Woher kann Schlaflosigkeit kommen?

  • Stress behindert die Ausschüttung von Melatonin, dem „Schlafhormon“, das ausgeschüttet wird, wenn es dunkel wird. Durch Stress wird mehr Cortisol gebildet, der Gegenspieler zu Melatonin.
  • Viele Menschen stört Licht beim Schlafen. Erst wenn der Raum dunkel ist, nimmt Morpheus sie in seine Arme.
  • Auch blaues Licht hemmt die Ausschüttung von Melatonin. Deswegen tut man sich mit viel blauem Licht bis spät abends durch Fernseher, Computer, e-books und Smartphones nichts Gutes. Das Sonnenlicht wird am Abend warm und rötlich, um die Ausschüttung von Melatonin anzuregen. Morgens ist das Sonnenlicht bläulich, es regt an und macht wach.
  • Die TCM schaut bei Schlafproblemen zuerst auf Blockaden von Leber und Galle.
  • Hormonumstellungen wie z.B. in den Wechseljahren

Auswirkungen von Schlafmangel

  • Wir nehmen zu. Bei Schlafmangel reduziert der Körper die Produktion von Leptin, einem Hormon, das dem Gehirn signalisiert, dass wir satt sind. Gleichzeitig wird mehr Ghrelin produziert, das Hormon, das Hungergefühle auslöst.
  • Zuwenig Schlaf hat die gleichen Auswirkungen auf den Körper wie Stress, weswegen die Corticosteronwerte-Werte zunehmen und so Herzfrequenz und Blutdruck ansteigen.
  • Die Leistungsfähigkeit des Gehirns wird durch zu wenig Schlaf massiv beeinträchtigt. Das betrifft allgemein Gedächtnis, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit zur Problemlösung. Chronischer Schlafmangel vergrößert aber sogar das Risiko von Demenz, weil Informationen nur während des Schlafs vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis verschoben werden.

Schlafmangel führt also zu Übergewicht, schwacher Gedächtnisleistung, Anfälligkeit für Krankheiten, man ist viel sensibler und leichter angerührt.Studien zufolge werden Menschen mit Schlafmangel sogar als unattraktiver bewertet. Er kommt also nicht von ungefähr, der Schönheitsschlaf.

Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Schlaf ist äußerst wichtig, um gesund zu bleiben oder zu werden. Deswegen ist im Krankheitsfall das Schlafbedürfnis meist besonders hoch. Schlafen Sie sich gesund!

 

Was fördert einen guten Schlaf?

  • Entspannung ist für viele Menschen mit Schlafproblemen heute das A und O. Wenn Stress verhindert, dass wir „runter“ kommen, oder Sorgen und Ärger uns nicht zur Ruhe kommen lassen, ist sie neben verschiedenen Kräutermitteln das Mittel der Wahl. Manche entspannen sich gut mit Lesen, Musik oder auch Bewegung, auch ein Abendspaziergang ist gut geeignet.
  • Das warme Licht am Abend trägt überdies dazu bei „herunterzufahren“.
  • Generell hilft es, nicht zu müde schlafen zu gehen.
  • Meditation ist ebenfalls sehr empfehlenswert.
  • Das Schlafzimmer abdunkeln. Melatonin wird ausgeschüttet, wenn es dunkel ist.
  • Die Sache mit dem Ohrläppchen: Reiben Sie Ihre Ohrläppchen drei Minuten lang zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Nerven, die Sie dadurch anregen, lassen das Herz zur Ruhe kommen.
  • Der Körper liebt Rhythmus. Oft bringt eine Umstellung auf geregelte Schlaf- und Aufstehzeiten auch am Wochenende und im Urlaub schon eine spürbare Verbesserung der Schlafqualität.
  • Das „Kalibieren der inneren Uhr“ Täglich eine halbe- bis eine Stunde spazieren gehen, am besten morgens oder um die Mittagszeit bringt unsere innere Uhr immer wieder auf den richtigen Stand.
  • Schlafenszeit: Hartnäckig hält sich die Regel, dass der Schlaf vor Mitternacht der beste sei. Sogar die Ayurveden sagen das und begründen es auch: der Ayurveda empfiehlt mit den Doshas schlafen zu. Demnach ist die Kapha-Zeit ideal, um sich hinzulegen. Sie ist von 6-10 Uhr oder eben von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Im ayurvedischen Idealfall legt man sich also kurz vor 22.00 Uhr zu Bett. Danach kommt nämlich die Pitta-Phase, die Phase von Verdauung und Aktivität.
  • Trost für junge Eltern, Nachtdienstler & Co: Schlafmangel gleicht der Körper lange Zeit durch längere Tiefschlafphasen aus.
  • Ernährung und Schlaf Es ist leider immer das gleiche Lied: abends soll man leicht und wenig essen. Und wer es probiert hat, weiß, es stimmt. Mit leichtem Magen schläft man besser und man steht auch leichter auf.
  • Dattelmilch hilft bei Schlafstörungen & bei Überforderung. 6 - 10 Datteln über Nacht einweichen, pürieren und mit 1 Liter Milch oder Milchersatz wie z.B. Hafer- oder Reismilch aufkochen. Mit verschiedenen Gewürzen, wie Kardamom, Ingwer, Kurkuma, Nelken, Zimt, Anis oder Muskat würzen. Kann morgens und abends getrunken werden. Abends nicht mehr nach 19 Uhr und keine großen Mengen.
  • Kräuter wie Lavendel, Baldrian, Melisse, Himmelschlüssel, Passionsblume und Hopfen haben sich sehr bewährt. Hopfen und Lavendel zum Beispiel wirken beruhigend für die Nerven und schlaffördernd, doch ihre Bitterstoffe schlagen noch eine weitere Fliege mit einer Klappe. Sie unterstützen Leber und Galle, die auf der organischen Seite eine der wichtigsten Ursachen für Schlafprobleme darstellen. Von uns und den Pflanzen finden Sie Unterstützung mit Salböl und Betthopferl.

 

 

 

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1. Dez.(noch 2 Plätze frei)

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26. Jänner mit HP C. Cordes